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Dino Crisis 3 - Review (Xbox)

Wertung:
70 %

Einleitung:

Japanische Hersteller hatten bis jetzt keinen großen Wert darauf gelegt, dass ihre Spiele auf der Xbox erscheinen. Um so erfreulicher ist für Xbox Besitzer die Tatsache, dass nun Capcom das Spiel Dino Crisis 3 exklusiv für Microsofts Konsole bringen wird. Das Spiel konnte vor allem auf Sonys Playstation die Massen begeistern und so wird es einige Spieler geben die sich auf den dritten Teil des Actionspiels freuen. Wir konnten jetzt die fertige Xbox-Version testen. Ob sich das Spiel für actionbegeisterte Spieler lohnt erfahrt Ihr in unserem Review:

 

Zum Spiel:

In dem Spiel wird der Spieler in das Jahr 2548 versetzt. Das Raumschiff Ozymandius, das seit drei Jahrhunderten vermisst wird, taucht ohne Vorwarnung wieder auf und nimmt Kurs auf die Erde. Als Mitglied einer intergalaktischen Marine-Gruppe ist der Spieler nun mit der Untersuchung dieses Vorfalls betraut worden. Im Vorfeld muss man wohl erwähnen das Dino Crisis 3 nichts mit den ersten beiden Teilen zu tun hat - auch wenn Dino Crisis Fans bestimmt wissen was mit der Crew geschehen ist. Ihr schlüpft nun in die Rolle des Söldners Patrick. Schnell stellt Ihr fest das Dinosaurier das Raumschiff erobert haben. Diese sind nicht gerade freundlich gestimmt und so müsst Ihr Euch mit allen Mitteln verteidigen. Zum Glück kann Euer Held auf ein reichhaltiges Waffenarsenal zurückgreifen. Dieses reicht vom Maschinengewehr über Streulaser bis hin zu Energieprojektilen. Mit diesen Mitteln müsst Ihr nun die Urviecher aus dem Weg räumen. Diese martialische Aufgabe wird allerdings nicht allzu schwer gemacht, denn Zielen wird der Held durch die Auto-Funktion von selber.

Reichen Euch die normalen Waffen nicht aus so könnt Ihr auch so genannte Wasps nutzen. Wasps sind kleine Roboter die selbstständig durch die 3D Räume fliegen. Wird ein Ziel entdeckt erledigt sich das Problem von selbst. Reicht die Feuerkraft mal nicht aus und es wird wirklich brenzlig so könnt Ihr immer noch Euer Jetpack nutzen. Mit diesem dürft Ihr Euch aus der Gefahrenzone entfernen. Das ist aber nicht die einzige Aufgabe des Jetpacks, denn auch für diverse Sprungeinlagen wird dieser benötigt. Neben der Action muss der Spieler auch noch obligatorische Rätsel lösen. Diese bestehen aus Schalter- aber auch Puzzlerätseln die das Spielgeschehen ein wenig auflockern. Euer Auftrag wird auch erschwert, da Ozymandius bewegliche Sektionen besitzt und um den richtigen Weg zu finden müssen diverse Computerterminals bedient werden. Hierbei gilt das versperrte Wege später frei werden können, da sich die Umgebung ändern kann. Das kann natürlich ein wenig verwirrend sein aber da der Hersteller an eine passende Karte gedacht hat wird der Spieler sich damit schon einigermaßen zurecht finden. Weitere Hilfe bekommt der Spieler dann auch noch durch die Speicherpunkte. Hier darf man Textmitteilungen nachlesen und Heilpacks oder Munition kaufen. Außerdem werden an diesen Punkten auch Datenblätter angeboten, die über die Dinosaurier informieren. So darf nun der Spieler gegen die Übermacht antreten.

 

Technik:

Das größte Problem bei dem Spiel ist wohl die automatische Kamera. Zwar kann man auch manuell in eine Egoperspektive schalten und dann sich frei umschauen, aber das hilft kaum weiter, wenn der Held von Dinosauriern gejagt wird oder vor Sprungeinlagen verzweifelt. Die Kamera schwenkt pausenlos in diverse Richtungen und der Spieler hat keine Möglichkeit diese selber einzustellen. Besonders schlimm wird es, wenn das Jetpack zum Einsatz kommt. Dieser alleine ist schon eine Herausforderung und da dann noch eine Kamera hinzu kommt, die alles noch problematischer macht, sind Frustmomente schon vorprogrammiert. Ein weiteres Problem ist das Leveldesign. Schnell verliert man die Orientierung und rennt wahllos umher um zu sehen wo es weiter geht. Aber nicht alles ist schlecht an dem Spiel. Technisch bietet es auch so manche positive Aspekte. So sind z.B. die Optik und die Effekte recht gut gelungen. Hinzu kommen die nett dargestellten Räume mit den hochglänzenden Texturen. Am meisten wir aber einen die Dinopracht ins staunen bringen. Diese wurden wirklich gut in Szene gesetzt. Gute Animationen sorgen dafür, dass sie fast echt aussehen und wenn man dann noch den Sound hört fängt das Zittern schnell an. Schade nur, dass ansonsten recht viel vergeigt wurde. Neben oben genannten Punkten kommt auch noch hinzu, dass sehr oft geladen wird. Wenigstens wird der Spieler mit guten Intros entschädigt. Trotzdem bleibt der Beigeschmack der insgesamt nicht ausgereiften Technik.

 

Fazit:

Dino Crisis 3 hätte das Zeug dazu ein wirklich gutes Spiel zu werden. Leider wird daraus nichts, denn zu viele technischen Macken sorgen dafür, dass der Spielspaß schnell absinkt. Das fängt vor allem bei der Kamera an und hört beim Leveldesign auf. Wenigsten bekommt man schöne Umgebungen und vor allem Dinosaurier zu sehen. Wenn der Spieler dann noch die schwierigen Jetpack Einlagen übersteht wird er neben den kleinen Rätseln vor allem eines machen - ballern was die Waffen hergeben. Man muss aber zugeben, dass dieses wirklich Spaß macht, denn die Gegner in Form von Dinosauriern sind wirklich gut gelungen. Ab und zu wird man dann noch mit einen guten Intro für die Mühen belohnt, so dass sich der Spieler immer wieder aufraffen kann weiter zu machen. Wenn das Spiel nur ein wenig besser bei der Technik wäre hätte es das Potenzial zu mehr gehabt. So ist es leider nur ein mittelmäßiges Spiel was aber trotzdem ein wenig Spaß bringt. Dino Crisis 3 empfehlen können wir vor allem den Actionfans die bei problematischen Kameraeinstellungen nicht die Nerven verlieren. Alle anderen dagegen werden wohl schnell die Lust verlieren.

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

Dino Crisis 3 (Xbox)

 
 Dino Crisis 3
EUR 57,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 78 %  
Sound: 74 %  
Bedienung: 64 %  
Singleplayer: 66 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 70 %  
Gesamtwertung:  70 %  


 

 

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