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Deep Sea Tycoon - Review (PC)

Wertung:
71 %

Einleitung:

Die Entwickler von Moon Tycoon haben jetzt noch ein Spiel veröffentlicht. Diesmal geht es nicht auf den Mond, sondern unter Wasser. Es handelt sich hierbei um ein 3D-Strategie-, Simulations-, Aufbauspiel mit dem Titel Deep Sea Tycoon. Laut dem Hersteller erwarten den Spieler zahlreiche Unterwassermissionen, fesselnde Echtzeitstrategie und umfangreiche Forschungsaufgaben. Wir konnten jetzt die fertige PC-Version testen. Ob die Unterwassermissionen überzeugen können erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Nachdem Deep Sea Tycoon gestartet wurde muss der Spieler ein neues Spiel beginnen. Anschließend gelangen wir in ein Menü, wo wir unsere Spielfigur auswählen sollen. Hier werden über 20 unterschiedliche Charaktere angeboten. Darunter Figuren wie Albern Keinstein, Indiana James oder Willi der Hut. Jeder dieser Charaktere hat eine eigene Geschichte die man über Text nachlesen kann. Hinzu kommt das jede Figur auch eigene Vor- und Nachteile hat. So werden mal bei Leben Werte abgezogen oder bei Startkapital welche hinzugepackt. Neben dieser Figurenauswahl stehen nun die Spielarten "Einführung", "Einzelne Level", "Sandkasten" und "Geschichte" zur Auswahl.

Als erstes sollten Spielanfänger die Einleitung anwählen. Hier wird das Spiel und die Steuerung erklärt. Als Themen stehen die Punkte Grundlagen, Tiere, Schätze, Tourismus, Bergbau, Produktion, Gefängnis und Militär zur Auswahl. Anschließend dürften die gröbsten Fragen geklärt sein. Nun bieten sich die anderen Spielarten an. Zum einen die Geschichte. Hier sollen diverse Level mit kleinen Handlungen erledigt werden. Diese sind in die drei Gruppen Träume, Dicke Kohle und Roter Alarm aufgeteilt. Jede dieser Gruppen enthält diverse Aufgaben die nun vom Spieler bewältigt werden sollen. Mal muss der Spieler das Leben erhöhen oder Öl fördern und lagern. Unter der Spielart "Einzelne Level" darf jeder thematisch aufgeteilte Level spielen. Wie auch bei anderen Spielarten sind diverse Vorgaben vorhanden die wir erfüllen sollen. Ein wenig anders läuft es bei dem Modus Sandkasten ab. Hier sucht sich der Spiele eine passende Umgebung aus um nun frei seinen Bautrieb ausleben zu lassen.

Im Spiel angekommen dürfen wir nun einiges machen. Vor allem darf der Spieler eines immer wieder tun - bauen was die Kasse hergibt. Jedes Gebäude kostet und so steht unser Konto genauso im Mittelpunkt wie die Funktionen der einzelnen Bauobjekte. Alle Gebäude sind thematisch unterteilt, so dass wir sie recht gut geordnet in den einzelnen Baumenüs vorfinden. Verbunden werden die Gebäude mit Luftröhren. So werden sie nicht nur mit Sauerstoff sondern auch mit Energie versorgt. Wir dürfen nun unserem Bautrieb voll ausleben. Natürlich dürfen diverse Katastrophen nicht fehlen. Von Müllfässern bis hin zu sinkenden Schiffen ist alles vorhanden. Viele dieser Katastrophen zerstören unsere Einrichtungen was mit kleinen Effekten untermalt wird. Hinzu kommen auch mal ein paar Piraten die uns das Leben schwer machen. Ansonsten ähnelt das Spiel stark an Moon Tycoon.

 

Technik:

Optisch sieht das Spiel ganz nett aus. Berücksichtigen muss man natürlich das die Systemanforderungen nicht gerade hoch sind, so dass dieses Spiel eigentlich auf jedem Rechner laufen müsste. Trotzdem sind viele Details wie Fischschwärme oder Wale vorhanden. Die Gebäude sehen ebenfalls ordentlich aus. Sogar wenn wir mit der Kamera näher heranfahren können wir kleine Leute in den Gängen erblicken, die von einem Gebäude zum anderen laufen. Diese besitzen sogar ein paar unterschiedliche Kleidungsstücke. Trotz der netten Grafik kann die Optik leider nicht an heutige Topspiele heranreichen - auch wenn nette Lichteffekte zu sehen sind. Leute mit kleinen Rechnern werden das aber kennen. Der Sound schneidet ein wenig mager ab. Die Musik klingt noch recht nett aber ansonsten wird man kaum etwas wirklich gutes zu hören bekommen. Vor allem ist schade das keine Sprachausgabe vorhanden ist. Die Steuerung ist einfach und logisch aufgebaut. Nach wenigen Minuten hat ein Spieler diese erlernt. Hinzu kommt das Bauelemente wie die Röhren sich automatisch ausrichten. Das erspart nerviges drehen. Spielerisch wird zwar einiges geboten aber insgesamt macht der Spieler immer das gleiche, so dass die Langzeitmotivation schnell absinkt.

 

Fazit:

Insgesamt gesehen ist das Spiel ein nettes Aufbausimulationsspiel, das eine gewisse Zeit fesseln kann. Die nette Umgebung gepaart mit den vielen Baumöglichkeiten lassen schnell mal ein paar Stunden vergehen. Trotz allem reicht es aber nur für eine mittelmäßige Wertung aus. Der Grund ist schnell gefunden. Zum einen die Grafik, die zwar nett aber nicht mehr zeitgemäß ist. Auch der Sound schneidet hier nicht besser ab. Hinzu kommt das die Spielvielfalt recht eingeschränkt ist. Immer wieder sollen wir gewisse Ziele durch Baumaßnahmen erfüllen. Eine gewisse Zeit macht das zwar Spaß aber auf Dauer sind diese Aufgaben einfach zu wenig um wirklich zu fesseln. Da das Spiel aber nicht viel kostet, kann man das Preis-/Leistungsverhältnis als angemessen ansehen. So können wir das Spiel vor allen den Spielern empfehlen die gerne unter Wasser mal eine Station erbauen wollen. Haben diese dann noch einen recht kleinen Rechner wird nicht auffallen das die Optik nicht mit aktuellen Spielen mithalten kann. Unverständlich ist auch das keine Spielanleitung vorhanden ist. Bis auf ein Installationsblatt wird der Spieler nur Hilfe im Spiel finden. Wer über diese Punkte hinwegsehen kann und auch über mangelnde Action nicht traurig ist wird einige nette Stunden mit dem Spiel verbringen können. Allen anderen wird Deep Sea Tycoon wohl zu wenig bieten um längerfristig Spaß zu haben. Zumindest ist dieses Spiel besser als Moon Tycoon das zeitgleich auf den Markt kommt.

 

Features:

· Unbegrenztes Spielen
· 3D-Grafik
· Ausführliches Tutorial zur Einführung
· 5 einheitliche Spielmodi
· Über 100 Gebäude zum Erbauen und Bewirtschaften
· Tiefseegefahren: Riesen-Tintenfische, Verklappung u.v.m.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Deep Sea Tycoon (PC)

 
 Deep Sea Tycoon

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Grafik: 74 %  
Sound: 62 %  
Bedienung: 76 %  
Singleplayer: 72 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 70 %  
Gesamtwertung:  71 %  

Mindestanforderungen:

- Windows 98/ME/2000/XP
- Pentium 450 MHz oder höher
- 32 MB RAM
- DirectX 8 kompatible 16 MB Grafikkarte
- Soundkarte

 

 

 

 

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