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Einleitung:
Die Entwickler von Moon Tycoon haben jetzt
noch ein Spiel veröffentlicht. Diesmal geht es nicht auf den Mond, sondern
unter Wasser. Es handelt sich hierbei um ein 3D-Strategie-, Simulations-,
Aufbauspiel mit dem Titel Deep Sea Tycoon. Laut dem Hersteller erwarten den
Spieler zahlreiche Unterwassermissionen, fesselnde Echtzeitstrategie und
umfangreiche Forschungsaufgaben. Wir konnten jetzt die fertige PC-Version
testen. Ob die Unterwassermissionen überzeugen können erfahrt Ihr in unserem
Review.
Zum Spiel:
Nachdem Deep Sea Tycoon gestartet wurde muss der Spieler ein neues Spiel
beginnen. Anschließend gelangen wir in ein Menü, wo wir unsere Spielfigur
auswählen sollen. Hier werden über 20 unterschiedliche Charaktere angeboten.
Darunter Figuren wie Albern Keinstein, Indiana James oder Willi der Hut.
Jeder dieser Charaktere hat eine eigene Geschichte die man über Text
nachlesen kann. Hinzu kommt das jede Figur auch eigene Vor- und Nachteile
hat. So werden mal bei Leben Werte abgezogen oder bei Startkapital welche
hinzugepackt. Neben dieser Figurenauswahl stehen nun die Spielarten
"Einführung", "Einzelne Level", "Sandkasten" und "Geschichte" zur Auswahl.
Als erstes sollten Spielanfänger die Einleitung anwählen. Hier wird das
Spiel und die Steuerung erklärt. Als Themen stehen die Punkte Grundlagen,
Tiere, Schätze, Tourismus, Bergbau, Produktion, Gefängnis und Militär zur
Auswahl. Anschließend dürften die gröbsten Fragen geklärt sein. Nun bieten
sich die anderen Spielarten an. Zum einen die Geschichte. Hier sollen
diverse Level mit kleinen Handlungen erledigt werden. Diese sind in die drei
Gruppen Träume, Dicke Kohle und Roter Alarm aufgeteilt. Jede dieser Gruppen
enthält diverse Aufgaben die nun vom Spieler bewältigt werden sollen. Mal
muss der Spieler das Leben erhöhen oder Öl fördern und lagern. Unter der
Spielart "Einzelne Level" darf jeder thematisch aufgeteilte Level spielen.
Wie auch bei anderen Spielarten sind diverse Vorgaben vorhanden die wir
erfüllen sollen. Ein wenig anders läuft es bei dem Modus Sandkasten ab. Hier
sucht sich der Spiele eine passende Umgebung aus um nun frei seinen Bautrieb
ausleben zu lassen.
Im Spiel angekommen dürfen wir nun einiges machen. Vor allem darf der
Spieler eines immer wieder tun - bauen was die Kasse hergibt. Jedes Gebäude
kostet und so steht unser Konto genauso im Mittelpunkt wie die Funktionen
der einzelnen Bauobjekte. Alle Gebäude sind thematisch unterteilt, so dass
wir sie recht gut geordnet in den einzelnen Baumenüs vorfinden. Verbunden
werden die Gebäude mit Luftröhren. So werden sie nicht nur mit Sauerstoff
sondern auch mit Energie versorgt. Wir dürfen nun unserem Bautrieb voll
ausleben. Natürlich dürfen diverse Katastrophen nicht fehlen. Von
Müllfässern bis hin zu sinkenden Schiffen ist alles vorhanden. Viele dieser
Katastrophen zerstören unsere Einrichtungen was mit kleinen Effekten
untermalt wird. Hinzu kommen auch mal ein paar Piraten die uns das Leben
schwer machen. Ansonsten ähnelt das Spiel stark an Moon Tycoon.
Technik:
Optisch sieht das Spiel ganz nett aus. Berücksichtigen muss man natürlich
das die Systemanforderungen nicht gerade hoch sind, so dass dieses Spiel
eigentlich auf jedem Rechner laufen müsste. Trotzdem sind viele Details wie
Fischschwärme oder Wale vorhanden. Die Gebäude sehen ebenfalls ordentlich
aus. Sogar wenn wir mit der Kamera näher heranfahren können wir kleine Leute
in den Gängen erblicken, die von einem Gebäude zum anderen laufen. Diese
besitzen sogar ein paar unterschiedliche Kleidungsstücke. Trotz der netten
Grafik kann die Optik leider nicht an heutige Topspiele heranreichen - auch
wenn nette Lichteffekte zu sehen sind. Leute mit kleinen Rechnern werden das
aber kennen. Der Sound schneidet ein wenig mager ab. Die Musik klingt noch
recht nett aber ansonsten wird man kaum etwas wirklich gutes zu hören
bekommen. Vor allem ist schade das keine Sprachausgabe vorhanden ist. Die
Steuerung ist einfach und logisch aufgebaut. Nach wenigen Minuten hat ein
Spieler diese erlernt. Hinzu kommt das Bauelemente wie die Röhren sich
automatisch ausrichten. Das erspart nerviges drehen. Spielerisch wird zwar
einiges geboten aber insgesamt macht der Spieler immer das gleiche, so dass
die Langzeitmotivation schnell absinkt.
Fazit:
Insgesamt gesehen ist das Spiel ein nettes Aufbausimulationsspiel, das eine
gewisse Zeit fesseln kann. Die nette Umgebung gepaart mit den vielen
Baumöglichkeiten lassen schnell mal ein paar Stunden vergehen. Trotz allem
reicht es aber nur für eine mittelmäßige Wertung aus. Der Grund ist schnell
gefunden. Zum einen die Grafik, die zwar nett aber nicht mehr zeitgemäß ist.
Auch der Sound schneidet hier nicht besser ab. Hinzu kommt das die
Spielvielfalt recht eingeschränkt ist. Immer wieder sollen wir gewisse Ziele
durch Baumaßnahmen erfüllen. Eine gewisse Zeit macht das zwar Spaß aber auf
Dauer sind diese Aufgaben einfach zu wenig um wirklich zu fesseln. Da das
Spiel aber nicht viel kostet, kann man das Preis-/Leistungsverhältnis als
angemessen ansehen. So können wir das Spiel vor allen den Spielern empfehlen
die gerne unter Wasser mal eine Station erbauen wollen. Haben diese dann
noch einen recht kleinen Rechner wird nicht auffallen das die Optik nicht
mit aktuellen Spielen mithalten kann. Unverständlich ist auch das keine
Spielanleitung vorhanden ist. Bis auf ein Installationsblatt wird der
Spieler nur Hilfe im Spiel finden. Wer über diese Punkte hinwegsehen kann
und auch über mangelnde Action nicht traurig ist wird einige nette Stunden
mit dem Spiel verbringen können. Allen anderen wird Deep Sea Tycoon wohl zu
wenig bieten um längerfristig Spaß zu haben. Zumindest ist dieses Spiel
besser als Moon Tycoon das zeitgleich auf den Markt kommt.
Features:
· Unbegrenztes Spielen
· 3D-Grafik
· Ausführliches Tutorial zur Einführung
· 5 einheitliche Spielmodi
· Über 100 Gebäude zum Erbauen und Bewirtschaften
· Tiefseegefahren: Riesen-Tintenfische, Verklappung u.v.m.
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