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Das verrückte Labyrinth - Review (NDS)

Wertung:
75 %

Einleitung:

Der Hamburger Publisher dtp Young Entertainment und der Ravensburger Spieleverlag bringen gemeinsam den Spieleklassiker "Das verrückte Labyrinth" auf den deutschen Markt. Bei dem Spiel handelt es sich um eine Brettspielumsetzung für den Nintendo DS-Handheld. Seit mehr als 20 Jahren begeistert das bekannte Brettspiel Spieler jedes Alters. Endlich kann man das Game auch unterwegs spielen. Wir konnten uns die fertige Version jetzt näher ansehen. Ob sich eine Anschaffung nicht nur für Brettspielliebhaber lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Das verrückte Labyrinth greift das bekannte Spielprinzip des Brettspiels auf. Der Spieler soll in geheimnisvollen Labyrinthen nach Schätzen suchen. Die Wände im Labyrinth sind beweglich, sodass neue Wege entstehen und bestehende verbaut werden können. In der Rolle eines jungen Archäologen begebt Ihr Euch auf eine Abenteuerreise durch das geheimnisvolle Labyrinth auf dem Nintendo DS und sucht in fünf verschiedenen Schauplätzen nach historischen Artefakten. Bevor wir uns allerdings auf die Suche begeben, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, stellt man die Spracheinstellungen ein. Wahlweise darf man das Game in englischer, französischer oder deutscher Sprache spielen. Es folgt das Hauptmenü mit den Punkten Kampagne, schnelles Spiel, Mehrspieler und Einstellungen. Unter zu letzt genannten Punkt darf man die spielrelevanten Optionen anpassen. Wer gerne gegen einen anderen menschlichen Spieler antreten möchte, der kann dieses im Mehrspielerbereich machen. Wahlweise dürft Ihr drahtlos oder im HotSeat-Modus mit bis zu vier Spielern ein Spiel bestreiten. Die meisten werden sich allerdings zu Beginn für den Einzelspielermodus interessieren. Dieser bietet zwei Spielarten. Im schnellen Spiel kann man direkt eine einzelne Partie spielen. Der Aufbau des Labyrinths ist jedes Mal ein anderer, so dass Ihr Euch hier immer wieder in neue Labyrinthe wagt. Im Vorfeld bestimmen wir noch unser Portrait, die Welt, den Schwierigkeitsgrad sowie die Anzahl der Gegner. Noch interessanter ist die Kampagne. Die Story wird hier über Texteinblendungen und netten Bildern passend eingeleitet. Wir reisen mit Alok um die Welt, um seinen Vater aus den Fängen des fiesen Mr. Hoppert zu befreien. Dazu müssen wir in Ägypten, Mexiko oder in der Antarktis diverse Schätze finden. Kommen wir zum Gameplay. Wir erblicken auf dem unteren Bildschirm das Spielbrett. Hier sollen wir nun mit dem Touchpen Gänge verschieben und Schätze finden. Dazu wird uns in jeder Runde ein neues Bauteil angeboten, dass wir in das Spielbrett schieben. Allerdings sind wir nicht allein, denn ein Gegenspieler ist ebenfalls auf der Suche und versucht, unsere Wege zu durchkreuzen. Wir sollen also mit den Gängekarten den Gegner den Weg versperren und uns neue Möglichkeiten eröffnen. Dabei gilt, dass ein Gang auf jedem Fall verschoben werden muss, auch wenn wir den gewünschten Schatz ohne verschieben erreichen könnten. Wird eine Spielfigur durch das Verschieben der Gänge, vom Feld geschoben, taucht er an der gegenüberliegenden Seite des Gangs wieder auf. Nachdem der Gang verschoben ist, kann man seine Spielfigur bewegen. Im Anschluss bestätigt man die Runde und der Gegner ist dran. Steht eine Figur dann auf einem Schatz, so wird dieser aufgesammelt. Die Partie gewinnt dann der Spieler, der als erstes alle seine Schätze gefunden hat. So spielen wir nun eine Partie nach der anderen und versuchen taktisch klug unseren Gegenspieler zu überlisten.

 

Technik:

Bei der Grafik erwartet jetzt nicht zu viel. Schließlich ist das verrückte Labyrinth eine Brettspielumsetzung. Wir werden neben den recht übersichtlichen Menüs auch kleine Bilder inkl. deutschen Texten erblicken. Diese treiben dann die Story immer wieder voran. Dann gibt es noch das Spielfeld. Hier seht Ihr die bekannten Kästchen bzw. Gänge. In diesen befinden sich kleine und grob gezeichnete Symbole, die etwas schlecht zu erkennen sind. Auf dem oberen Bildschirm werden uns dann noch unser Portrait und der aktuell gesuchte Schatz angezeigt. Das war es dann auch schon. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Neben kleineren Ingamegeräuschen lauschen wir auch noch einer netten Musik. Mit der Steuerung kommt man eigentlich recht schnell klar. Zu Beginn der Kampagne wird uns ein kleines Tutorial angeboten. Hier lernen wir in kleinen Schritten die Steuerung und das Spielprinzip kennen. Im Anschluss kann man ohne Probleme das erste Spiel bestreiten. Die Menüs und Schaltflächen sind außerdem recht übersichtlich angebracht. Das ziehen der Karten klappt grundlegend recht gut, auch wenn man hin und wieder beim ziehen hängen bleibt. Damit Anfänger und Genrekenner gleichermaßen gefordert werden, bietet uns das Spiel auch noch einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad an. Somit wird jeder eine passende Herausforderung finden. Fasst man nun alles zusammen, so kann man grundlegend zufrieden mit der technischen Seite sein.

 

Fazit:

Das verrückte Labyrinth bietet eigentlich genau das, was man von so einer Umsetzung erwartet. Das Spielprinzip wurde gut auf den Handheld umgesetzt und so wird sich jeder Brettspielfan sofort wohl fühlen. Außerdem gönnt man uns einen netten Kampagnenmodus. Eine kleine Story motiviert uns immer wieder, weiter zu spielen. Daneben kann man noch diverse Spiele gegen den Computer bestreiten oder sich mit anderen menschlichen Spielern messen. Das war es allerdings auch schon. Naja, viel mehr kann man von solchen Brettspielumsetzungen auch nicht erwarten. Dafür stimmt aber der Anschaffungspreis, denn das Spiel kosten keine 30 Euro. Wer also schon immer einmal das bekannte Brettspiel auf seinem Nintendo DS spielen wollte, der hat jetzt die Gelegenheit dazu. Das dass Spiel selber viel Spaß macht, brauchen wir hier natürlich nicht noch einmal zu erwähnen. Nicht ohne Grund ist das Game als Brettspiel sehr beliebt. Uns hat die Umsetzung recht gut gefallen und daher können wir einen Kauf befürworten.

 

Features:

- Umsetzung des beliebten Brettspielklassikers
- Single- und Multiplayer-Modus
- Kampagnenspiel an fünf verschiedenen Schauplätzen
- Maximale Verwendung des Touchpens

 

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

Das verrückte Labyrinth (NDS)

 
 Das verrückte Labyrinth
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 62 %  
Sound: 66 %  
Bedienung: 76 %  
Singleplayer: 78 %  
Multiplayer: 82 %  
Spielspaß: 84 %  
Gesamtwertung:  75 %  



 

 

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