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Dark Fall: Das Journal des Geisterjägers - Review (PC)

Wertung:
74 %

Einleitung:

Das Spiel Dark Fall stammt von Jonathan Boakes, der das Spiel fast im Alleingang gemacht hat. Das Spiel zeichnet sich durch eine actionfreie und unblutige Spielweise aus, was aber nicht bedeutet, dass es nicht spannend ist. Wir konnten jetzt die fertige PC-Version testen. Ob das Spielprinzip überzeugen kann erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Das Spiel wird in einer Auflösung von 640x480 Pixel dargestellt. Das klingt zwar wenig, ist aber ausreichend um eine nette Umgebung zu zeigen. Bevor wir aber in das Spiel einsteigen können wird ein Einführungsintro mit englischer Sprache und deutschen Text gezeigt. Hier werden wir auf das Spiel mit einer Anfangsstory eingestimmt. Wir hören gerade einen Anrufbeantworter ab auf dem unser Bruder eine Nachricht für uns gesprochen hat. Er befindet sich gerade auf einem alten Bahnhof in Dorset und braucht Hilfe. Dort hat er zwei Geisterjäger getroffen die paranormalen Phänomenen auf der Spur sind. Nachdem die beiden verschwunden sind fühlt sich unser Bruder nicht mehr allein. Wir begeben uns nun umgehend zu diesem Bahnhof, wo unser Bruder auf uns warten soll. Natürlich ist er nicht hier. Nun übernehmen wir die Steuerung und erblicken einen Eisenbahntunnel. Ein unsichtbarer Junge erwartet uns und führt uns zum Bahnhof. Er verspricht uns immer zu Helfen, wenn wir Probleme bekommen. Das Spiel kann beginnen.

Wir steuern aus einer Egoperspektive mit Hilfe der Maus. In der oberen rechten Ecke finden wir die Menüpunkte Laden, Speichern Beenden. Hier können wir jederzeit speichern. Mit einem Cursor fahren wir nun über das Bild. Sobald ein Objekt erscheint, das wir ansehen können, ändert sich dieser Cursor. Mit einem Klick fahren wir näher heran und können uns diesen dann anschauen. Im Randbereich ändert sich der Cursor in einen Pfeil. Klicken wir nun wird ein neues Bild geladen und wir dürfen wieder nach neuen Objekten suchen. So drehen wir uns in 90 Grad Schritten. Können wir geradeaus gehen erscheint ein Pfeil in der Mitte des Bildes. Erblicken wir eine Tür so dürfen wir diese am Knauf öffnen. Automatisch gelangen wir so in den dahinter liegenden Raum. Grundsätzlich kann man so recht gut durch die einzelnen Bilder lenken. Ob diese Spielart jedem gefällt ist eine andere Frage.

Ansonsten werden wir leider keine anderen Figuren zu sehen bekommen. Dafür hören wir einige Stimmen, die entweder direkt mit uns sprechen oder über Telefon oder Kassette zu hören sind. Diese werden in englischer Sprache mit deutschem Text dargestellt. Ab und zu können wir dann auch mit diesen Geistern reden. Wenn wir die Räume durchsuchen wird ab und zu mal ein Gegenstand aufgenommen. Dieser befindet sich nun in unserem Inventar. Die dort befindlichen Objekte werden immer sichtbar im oberen Bereich des Bildes dargestellt. So dürfen wir sie dann auch jederzeit direkt im Spiel anklicken. Durch das absuchen der Räume bekommen wir einige Hinweise die für diverse Rätsel benötigt werden. Diese sind alle recht logisch. Wichtig ist natürlich das man die Tipps vorher gelesen hat. So müssen wir auch alles anklicken was wir in den einzelnen Bildern zu sehen bekommen. Dank des Cursors wird dieses aber recht leicht gemacht. So stoßen wir dann mit der Zeit auf diverse Rätsel wie Codierungs-/ Kryptographierätsel, mechanische oder musikalische Rätsel. Hinzu kommen noch einige Objekte die wir finden müssen um sie am passenden Orten anzuwenden. Alle nötigen Hinweise erhalten wir durch diverse Zettel, Bücher oder andere schriftliche Hinweise die in dem Spiel haufenweise vorhanden sind. So agieren wir nun in dem sehr düsteren Ambiente.

 

Technik:

Optisch sieht das Spiel recht gut aus, da alle Bilder sehr detailreich dargestellt werden. Allerdings wird man nur diese Bilder zu sehen bekommen die aber nicht nur aus starren Bildern bestehen. In diesen befinden sich viele Objekte die wir anklicken dürfen und die sich anschließend bewegen. Hinzu kommen Licht und Schatteneffekte wie auch gute Spiegelungen. So sieht alles auch sehr real aus. Außerdem wird dieser Realismus verstärkt da die Zeitungsartikel, Bücher und Zettel toll aussehen. In der heutigen Zeit wird diese Optik zwar nicht mehr jeden begeistern aber Leute die diese Spielart mögen dürfen zufrieden sein. So werden wohl vor allem Myst Fans von dem Spielstil angesprochen. Um so mehr wird der Sound ansprechen. Dieser ist düster und einfach genial. Zu jeder Zeit wird man durch irgendwelche Geräusche erschreckt. Schade nur, dass die Sprachausgabe nicht in deutscher Sprache angeboten wird. So darf man nur die guten englischen Synchronsprecher genießen. Begleitet wird die Handlung durch eine dezente Musik die schön im Hintergrund bleibt. So wird alleine durch den Sound schon ein wunderbar gruseliges Ambiente erschaffen. Technisch bietet das Spiel zwar nicht viel aber dafür wurde alles solide umgesetzt.

 

Fazit:

Solche Spiele muss man natürlich mögen. Wer mit 1st-Person Point&Click-Spielen nichts anfangen kann wird mit dem Spiel Dark Fall: Das Journal des Geisterjägers nicht glücklich werden. Wenn ein Spieler sich an das Spiel traut wird er durch eine gute Story und einem gruseligen Ambiente belohnt. Schade, dass keine anderen Personen zu sehen sind. Das hätte das Spiel noch besser gemacht. So gewöhnt man sich schnell daran das absolut nichts passiert und das die Haupthandlung auf das suchen und lösen von Rätseln beschränkt ist. Fans von Actionspielen werden so etwas natürlich nicht mögen. Wem das aber nichts aus macht kann sich auf ein interessantes und vor allem düsteres Spiel freuen, das einen für gut 20 Stunden in eine finstere Welt mit vielen Geheimnissen entführt. Wenn man dann den Anschaffungspreis sieht kann man als Fan von 1st-Person Point&Click-Spielen nicht viel falsch machen.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Dark Fall: Das Journal des Geisterjägers (PC)

 
 Dark Fall
EUR 19,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 75 %  
Sound: 82 %  
Bedienung: 68 %  
Singleplayer: 72 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 74 %  
Gesamtwertung:  74 %  

Mindestanforderungen:

- WIN95/98/XP
- 32 MB RAM
- 4 MB Grafikkarte 640 x 480 (24 oder 32 Bit Farbe)
- WIN kompatible Soundkarte
- 16x CDROM
- Maus

 

 

 

 

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