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Einleitung:
Das Spiel Dark Fall stammt
von Jonathan Boakes, der das Spiel fast im Alleingang gemacht hat. Das Spiel
zeichnet sich durch eine actionfreie und unblutige Spielweise aus, was aber
nicht bedeutet, dass es nicht spannend ist. Wir konnten jetzt die fertige
PC-Version testen. Ob das Spielprinzip überzeugen kann erfahrt Ihr in
unserem Review.
Zum Spiel:
Das Spiel wird in einer Auflösung von 640x480 Pixel dargestellt. Das klingt
zwar wenig, ist aber ausreichend um eine nette Umgebung zu zeigen. Bevor wir
aber in das Spiel einsteigen können wird ein Einführungsintro mit englischer
Sprache und deutschen Text gezeigt. Hier werden wir auf das Spiel mit einer
Anfangsstory eingestimmt. Wir hören gerade einen Anrufbeantworter ab auf dem
unser Bruder eine Nachricht für uns gesprochen hat. Er befindet sich gerade
auf einem alten Bahnhof in Dorset und braucht Hilfe. Dort hat er zwei
Geisterjäger getroffen die paranormalen Phänomenen auf der Spur sind.
Nachdem die beiden verschwunden sind fühlt sich unser Bruder nicht mehr
allein. Wir begeben uns nun umgehend zu diesem Bahnhof, wo unser Bruder auf
uns warten soll. Natürlich ist er nicht hier. Nun übernehmen wir die
Steuerung und erblicken einen Eisenbahntunnel. Ein unsichtbarer Junge
erwartet uns und führt uns zum Bahnhof. Er verspricht uns immer zu Helfen,
wenn wir Probleme bekommen. Das Spiel kann beginnen.
Wir steuern aus einer Egoperspektive mit Hilfe der Maus. In der oberen
rechten Ecke finden wir die Menüpunkte Laden, Speichern Beenden. Hier können
wir jederzeit speichern. Mit einem Cursor fahren wir nun über das Bild.
Sobald ein Objekt erscheint, das wir ansehen können, ändert sich dieser
Cursor. Mit einem Klick fahren wir näher heran und können uns diesen dann
anschauen. Im Randbereich ändert sich der Cursor in einen Pfeil. Klicken wir
nun wird ein neues Bild geladen und wir dürfen wieder nach neuen Objekten
suchen. So drehen wir uns in 90 Grad Schritten. Können wir geradeaus gehen
erscheint ein Pfeil in der Mitte des Bildes. Erblicken wir eine Tür so
dürfen wir diese am Knauf öffnen. Automatisch gelangen wir so in den
dahinter liegenden Raum. Grundsätzlich kann man so recht gut durch die
einzelnen Bilder lenken. Ob diese Spielart jedem gefällt ist eine andere
Frage.
Ansonsten werden wir leider keine anderen Figuren zu sehen bekommen. Dafür
hören wir einige Stimmen, die entweder direkt mit uns sprechen oder über
Telefon oder Kassette zu hören sind. Diese werden in englischer Sprache mit
deutschem Text dargestellt. Ab und zu können wir dann auch mit diesen
Geistern reden. Wenn wir die Räume durchsuchen wird ab und zu mal ein
Gegenstand aufgenommen. Dieser befindet sich nun in unserem Inventar. Die
dort befindlichen Objekte werden immer sichtbar im oberen Bereich des Bildes
dargestellt. So dürfen wir sie dann auch jederzeit direkt im Spiel
anklicken. Durch das absuchen der Räume bekommen wir einige Hinweise die für
diverse Rätsel benötigt werden. Diese sind alle recht logisch. Wichtig ist
natürlich das man die Tipps vorher gelesen hat. So müssen wir auch alles
anklicken was wir in den einzelnen Bildern zu sehen bekommen. Dank des
Cursors wird dieses aber recht leicht gemacht. So stoßen wir dann mit der
Zeit auf diverse Rätsel wie Codierungs-/ Kryptographierätsel, mechanische
oder musikalische Rätsel. Hinzu kommen noch einige Objekte die wir finden
müssen um sie am passenden Orten anzuwenden. Alle nötigen Hinweise erhalten
wir durch diverse Zettel, Bücher oder andere schriftliche Hinweise die in
dem Spiel haufenweise vorhanden sind. So agieren wir nun in dem sehr
düsteren Ambiente.
Technik:
Optisch sieht das Spiel recht gut aus, da alle Bilder sehr detailreich
dargestellt werden. Allerdings wird man nur diese Bilder zu sehen bekommen
die aber nicht nur aus starren Bildern bestehen. In diesen befinden sich
viele Objekte die wir anklicken dürfen und die sich anschließend bewegen.
Hinzu kommen Licht und Schatteneffekte wie auch gute Spiegelungen. So sieht
alles auch sehr real aus. Außerdem wird dieser Realismus verstärkt da die
Zeitungsartikel, Bücher und Zettel toll aussehen. In der heutigen Zeit wird
diese Optik zwar nicht mehr jeden begeistern aber Leute die diese Spielart
mögen dürfen zufrieden sein. So werden wohl vor allem Myst Fans von dem
Spielstil angesprochen. Um so mehr wird der Sound ansprechen. Dieser ist
düster und einfach genial. Zu jeder Zeit wird man durch irgendwelche
Geräusche erschreckt. Schade nur, dass die Sprachausgabe nicht in deutscher
Sprache angeboten wird. So darf man nur die guten englischen
Synchronsprecher genießen. Begleitet wird die Handlung durch eine dezente
Musik die schön im Hintergrund bleibt. So wird alleine durch den Sound schon
ein wunderbar gruseliges Ambiente erschaffen. Technisch bietet das Spiel
zwar nicht viel aber dafür wurde alles solide umgesetzt.
Fazit:
Solche Spiele muss man natürlich mögen. Wer mit 1st-Person Point&Click-Spielen
nichts anfangen kann wird mit dem Spiel Dark Fall: Das Journal des
Geisterjägers nicht glücklich werden. Wenn ein Spieler sich an das Spiel
traut wird er durch eine gute Story und einem gruseligen Ambiente belohnt.
Schade, dass keine anderen Personen zu sehen sind. Das hätte das Spiel noch
besser gemacht. So gewöhnt man sich schnell daran das absolut nichts
passiert und das die Haupthandlung auf das suchen und lösen von Rätseln
beschränkt ist. Fans von Actionspielen werden so etwas natürlich nicht
mögen. Wem das aber nichts aus macht kann sich auf ein interessantes und vor
allem düsteres Spiel freuen, das einen für gut 20 Stunden in eine finstere
Welt mit vielen Geheimnissen entführt. Wenn man dann den Anschaffungspreis
sieht kann man als Fan von 1st-Person Point&Click-Spielen nicht viel falsch
machen.
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