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Daemon Vector - Review (PC)

Wertung:
64 %

Einleitung:

Mit dem Spiel Daemon Vector bringt Frogster Interactive ein neues Kampfrollenspiel auf den deutschen Markt. Schon beim Kauf werden wir positiv überrascht, denn das Spiel kostet gerade einmal 29,99 Euro. Wir konnten uns Daemon Vector jetzt ein wenig näher ansehen. Ob nicht nur der Kaufpreis überzeugen kann, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Natürlich kommt auch dieses Spiel nicht ohne eine Story aus. Die Reise des Marco Polo im 14. Jahrhundert inspirierte viele aristokratische Häuser zum Aussenden von Expeditionen ins ferne Asien, um sich an den dortigen Schätzen zu bereichern. Der Sohn eines solchen Abenteurers entdeckte unter dem Vermächtnis seines Vaters ein geheimnisvolles Siegel mit dem Namen "Fu-Xi" und lernte nach langen Studien von seiner unermesslichen Macht. Durch das Öffnen des Siegels setzte er ungeahnte Kräfte frei - Menschen verwandelten sich in grausame Monster und fielen alles an, was sich um sie bewegte. Die Überlebenden verließen fluchtartig die befallenen Gebiete, doch für die "Seuche" galten keine Grenzen. Gerade als die Erde am Abgrund des Chaos schwebte, machen sich zwei Menschen auf, um sich dem Verderben entgegen zu stellen. Die Story wird am Anfang passend durch ein englischsprachiges Intro eingeleitet. Anschließend finden wir uns im Hauptmenü wieder. Hier erblickt der Spieler die Menüpunkte "Neues Spiel", "Spiel laden" und "Option". Wie gewohnt können wir unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Ist ein Spielstand vorhanden, so können wir diesen unter Spiel laden aktivieren. Am Anfang müssen wir natürlich ein neues Spiel starten. Anschließend folgt ein Menü, indem wir uns eine Spielfigur aussuchen. Angeboten werden zum einen die männliche Spielfigur Asgard und der weibliche Charakter Rhea. Asgard Roy, genannt das Wahnsinnige Schwert, ist von adeliger Abstammung und war überall als hervorragender Schwertkämpfer bekannt. Sein Vater entsendet ihn, um den Tod Nyvens zu untersuchen, der der beste Freund seines Vaters und der Vater von Rhea war. So zieht Asgard los, um Nyven zu rächen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Mit seinem großen und dennoch flinken Schwert nimmt er es mit allen Monstern auf, die seinen Weg kreuzen. Rhea dagegen entstammt der heimlichen Ehe Nyvens mit einem Bauernmädchen namens Seana. Sie hat das weiße seidige Haar ihrer Mutter geerbt und den mächtigen alten Speer ihres Vaters. Als ihre Eltern ermordet wurden, sann Rhea auf Rache und machte sich auf den Weg in deren Heimatstadt, um Gerechtigkeit einzufordern. Beide Spielfiguren haben natürlich unterschiedliche Charakterwerte und so spielen sie sich jeweils etwas anders. Das war aber noch nicht alles. Asgard und Rhea haben verschiedene Ziele und daher schlagen sie auch unterschiedliche Wege ein. Der selbstbewusste Asgard beginnt in einem Dorf, in dem es vor Feinden nur so wimmelt. Mit seinem Schwert kämpft der Held gerne gegen die diversen Monster. Rhea hingegen sinnt auf Rache und zieht es vor, sich heimlich zur Basis des Feindes vorzuarbeiten. Hierdurch haben wir die Möglichkeit unterschiedliche Wege zu gehen. Nachdem wir nun eine Spielfigur ausgewählt haben, folgt ein weiterer Film. Dieser führt den Charakter passend in das Spiel ein. Wir werden in dem Spiel übrigens weitere Rendersequenzen zu sehen bekommen. Diese treiben die Story mit englischer Sprache und deutschen Texten immer wieder voran.

Wir starten nun in einer Kaserne, welcher eine Art Trainingsbereich darstellt. Hier trifft unsere Spielfigur unterschiedliche Leute, die uns - über deutsche Textfenster - nützliche Hinweise geben. Wir erfahren wie man kämpft, wie man sich verteidigt und das man in Kisten nützliche Objekte findet. Ein paar Übungskämpfe dürfen wir auch noch machen, bevor es in das eigentliche Spiel geht. Der Spieler gelangt nun auf die Weltkarte. In diesem Bereich könnt Ihr den Abenteuerpfad wählen. Bereits bewältigte Stufen werden durch blaue Punkte angezeigt; neue Stufen durch rote Punkte. Unsere aktuelle Position ist durch eine Fahne gekennzeichnet. Uns werden in diesem Bereich also unterschiedliche Missionen angeboten. Nachdem wir ein Level ausgewählt haben, gelangen wir in den angewählten Spielabschnitt. Hier dürfen wir uns nun mit zahllosen Untoten auseinandersetzen. Wir spielen in einer Third-Person-Perspektive und die Kamera können wir frei drehen. Unsere Hauptaufgabe ist es nun die vielen Gegner durch diverse Schläge niederzustrecken. Dieses geschieht durch stetiges Klicken auf die linke Maustaste. Daneben gibt es noch andere Angriffsmöglichkeiten, wie unseren sekundären Angriff mit der rechten Maustaste. Außerdem kann der Spieler eine Spezialattacke mit der mittleren Maustaste ausführen. Als letztes können wir noch den so genannten Instant-Kill-Move ausführen. Dazu müssen wir erst blocken und dann zuschlagen. Hierdurch können wir einen am Boden liegenden Zombie sofort töten. Allerdings klappt dieses nur, wenn wir ein wenig Zeit haben und nicht von anderen Untoten angegriffen werden. Um einen Bereich abzuschließen, müssen wir nun alle vorhandenen Feinde erledigen. Entweder öffnen sich anschließend automatisch verschlossene Tore oder wir erhalten einen Schlüssel von erledigten Gegnern. Mit diesem kann unsere Spielfigur eine Tür auch selber öffnen. Rollenspiel-Elemente sind in dem Spiel ebenfalls vorhanden. Wir erhalten zum Beispiel von besonders starken Gegnern diverse Ausrüstungsgegenstände wie Waffen, Ringe oder Rüstungen. Hin und wieder können wir außerdem mit anderen Charakteren sprechen. Von diesen erhalten wir dann Infos oder ebenfalls neue Ausrüstungsgegenstände. Im Ausrüstungsmenü können wir die erhaltenen Objekte dann anlegen. Hierdurch wird unsere Lebensenergie, Angriffskraft oder Verteidigungsstärke gesteigert oder die Abwehr gegen Feuer oder Gift erhöht. Nach Abschluss eines Levels kann sich der Spieler zusätzlich den aktuellen Status seines Charakters ansehen. Anschließend stürzen wir uns in den nächsten Spielabschnitt.

 

Technik:

Die Technik ist leider nicht sonderlich gut ausgefallen. Die Texturen sehen sehr verwaschen und undetailliert aus. Hinzu kommen relativ wenig Objekte in den Levels. Hier hätte man bei weitem mehr machen können. Das gleiche gilt für die CPU-Figuren. Diese wurden genauso schlecht modelliert wie animiert. Viel zu hölzern bewegen sie sich durch die Levels. Selbst unsere Spielfigur sieht nur ein wenig besser aus. Allerdings bewegt sich unser Held geschmeidiger durch die Spielabschnitte. Hin und wieder bekommen wir noch ein paar kleine Effekte wie Feuer oder Spezialangriffe zu sehen. Bei der Kamera hätte man ebenfalls einiges besser machen können. Das schwenken der Ansicht klappt noch recht gut aber es ist genauso wenig eine Zoomfunktion vorhanden wie eine Blickwinkeländerung. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Die Musik passt zwar zum Spiel, allerdings wird diese ständig wiederholt und so nervt sie mit der Zeit. Bei den Soundeffekten wird es nicht besser. Hier wurde ganz klar an der Vielfalt gespart. Immer wieder werden die gleichen langweiligen Töne eingespielt. Das beste Beispiel dafür sind die Schrittgeräusche, die überhaupt nicht realistisch klingen. Die Steuerung ist dagegen ganz in Ordnung. Unsere Spielfigur macht eigentlich immer das, was wir ihr sagen. Allerdings ist die Lenkung sehr monoton, da wir hauptsächlich auf die linke Maustaste klicken. Das bringt uns auch schon zum Schwierigkeitsgrad. Dieser ist sehr einfach. Das liegt vor allem an der nicht vorhandenen KI der Gegner. Diese stürmen direkt auf uns zu. So etwas wie zurückweichen kennen sie nicht und durch ihre Langsamkeit sind sie ein gefundenes fressen für unsere Spielfigur. Unverständlich ist auch noch, dass die Gegner erst aktiviert werden, wenn wir fast vor ihnen stehen. Selbst wenn wir in Sichtweite gegen andere Untote kämpfen, bleiben die CPU-Figuren seelenruhig stehen. Hierdurch werden die Kämpfe schnell langweilig. Fasst man nun alles zusammen, so kann die technische Seite leider nicht überzeugen.

 

Fazit:

Daemon Vector hat zwar gute Ansätze aber leider auch viele Macken. Vor allem die technische Seite haut einen nicht vom Hocker. Das Gameplay ist dann auch noch sehr monoton. Um in einem Level weiter zu kommen, brauchen wir eigentlich nur einen dummen Gegner nach dem anderen zu töten. Dazu benötigen wir hauptsächlich die linke Maustaste. Der Hersteller hätte neben einer besseren Grafik und Sound auch mehr Vielfalt in das Spiel einbauen können. Immer wieder kämpfen wir gegen die gleichen Gegner und der lineare Levelaufbau bringt ebenfalls keine Abwechslung in das Spiel. Außerdem ist der Schwierigkeitsgrad so einfach gehalten, das selbst Anfänger anfangen zu gähnen. Zumindest stimmt der Kaufpreis. Für unter 30 Euro darf man stundenlang seine Maus vergewaltigen und viele Gegner ins Jenseits schicken. Wer also auf sehr einfache und monotone Kampfspiele steht, kann bei diesem Spiel zuschlagen. Alle anderen sollten doch lieber zu einem anderen Spiel greifen oder zumindest vor einem Kauf ein Probespiel wagen.

 

Features:

- Zahlreiche Attacken-Kombos erlauben verschiedene Kampfstrategien.
- Erstaunliche visuelle Effekte in Zeitlupenaufnahmen.
- Mit jedem neuen Level werden weitere Fähigkeiten und Attacken verfügbar.
- Jeder Held folgt seiner eigenen Geschichte und bietet somit einen Anreiz zum wiederholten Durchspielen.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Daemon Vector (PC)

 
 Daemon Vector
EUR 27,90
Bei Amazon bestellen

Grafik: 60 %  
Sound: 58 %  
Bedienung: 76 %  
Singleplayer: 64 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 62 %  
Gesamtwertung:  64 %  

Systemanforderungen:

- Windows 98/2000/XP
- Pentium IV 1.6 GHz
- 256 MB RAM
- GeForce 3 64 MB RAM

 


 

 

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