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Einleitung:
Die Driver-Reihe gehört
wohl ohne Zweifel mit zu den erfolgreichsten Spiele-Serien. Schon beim
ersten Teil wurden in Deutschland über 500.000 Exemplare verkauft. Auch der
zweite Teil konnte in vielen Ländern große Erfolge feiern. Aktuell schließt
Driv3r an diese an. Wochenlang stand das Spiel bei den Xbox- und Playstation
2-Verkaufscharts auf Platz 1. Nach gut einem Jahr kommt nun endlich eine
GBA-Version auf den deutschen Markt. Diese konnten wir jetzt ausgiebig
testen. Ob sich eine Anschaffung lohnt, erfahrt
Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Bei Driv3r gehen wir zum dritten Mal als Undercover-Cop Tanner auf
Gangsterjagd. Ein Syndikat von Autodieben treibt ihr Unwesen in Miami.
Tanner soll sich nun in diese Bande einschleusen. Auf den Spuren des
Gangsterbosses brausen wir nicht nur über den heißen Asphalt der
US-Metropole, sondern auch durch die Gassen Nizzas. Bevor wir nun waghalsige
Stunts, spektakuläre Fahrmanöver und atemberaubende Rennen bestreiten,
gelangen wir erst einmal in das Hauptmenü. Von hieraus starten wir ein neues
Spiel. Das Spiel beginnt nun in Miami, wo die ersten Missionen auf uns
warten. Wir müssen diese erfolgreich bestreiten um später bis nach Nizza zu
gelangen. Die Missionen sind dabei recht abwechslungsreich. Der Spieler wird
gestellte Aufgaben mal zu Fuß und mal mit einem fahrbaren Untersatz
erledigen müssen. Waffen spielen natürlich auch eine wichtige Rolle. Gleich
sieben sind in dem Spiel vorhanden. Pistolen werden wir genauso benutzen wie
unterschiedliche Automatikwaffen und eine Schrotflinte. Die
Munition dazu kann unsere Spielfigur vom Boden einsammeln. Ausgeschaltete
Schurken lassen diese oftmals liegen. Hebt unsere Spielfigur ein Magazin
auf, wird diese der momentan verwendeten Waffe automatisch hinzugefügt. Am
meisten werden wir uns allerdings mit den motorisierten Vehikeln
beschäftigen. Gleich 25 unterschiedliche Fahrzeuge sind verfügbar und die
Vielfalt kann sich wirklich sehen lassen. Sportwagen sind genauso vorhanden
wie LKW´s oder Motorräder.
Die Fahrzeuge verhalten sich natürlich jeweils anders. Schließlich ist ein
LKW schwerfälliger wie ein Motorrad und so müssen wir uns bei jedem Fahrzeug
umstellen. In den meisten Missionen sitzt uns ein Zeitlimit im Nacken und so
haben wir während eines Auftrages kaum Zeit uns umzusehen. Zu sehen gibt es
einiges, denn jede Stadt hat ein gut 50 km langes Straßennetz. Damit wir den
Überblick nicht verlieren, können wir auf eine Gesamtkarte zurückgreifen -
die u.a. den Straßenverlauf zeigt. Wichtig wird diese, wenn wir eine Überführungsstrasse oder Abkürzung suchen. Der Spielbildschirm zeigt
uns außerdem alle spielwichtigen Informationen an. Neben einer
Gesundheitsanzeige gibt es auch noch eine Zeitanzeige. Die
Geschwindigkeitsanzeige fehlt natürlich genauso wenig wie die Entfernung zu
unserem nächsten Ziel oder die aktuell ausgewählte Waffe inkl.
Munitionsstand. Auf dem Radar können wir zusätzliche Informationen ablesen
wie z.B. unsere aktuelle Richtung, Missionsziele, Tanners Wohnung,
Gegneranzeige und so weiter. Nun warten 25 Missionen im Undercoder-Mode auf
uns. Gespeichert wird übrigens nach jeder Mission automatisch. Daneben gibt
es auch noch diverse Mini-Fahrspiele wie Slalom, Checkpoint, Trailblazer und
Destruction. Ihr werdet also einiges zu tun bekommen.
Technik:
Optisch ist das Spiel ganz in Ordnung. Überzeugen können vor allem die
netten Fahrzeuge und die großen Städte. Allerdings sehen die Gebäude ein wenig verwaschen aus. Nett wäre es auch gewesen, wenn
der Hersteller ein paar Objekte
mehr in die Levels eingebaut hätte. Es wirkt alles ein wenig trist.
Allerdings muss man bedenken, dass die Levels sehr groß sind und von
dem GBA sollte man auch nicht zuviel erwarten. Ein wenig entschädigt werden
wir durch die aufwändig inszenierten Unfälle. Es sieht schon toll aus, wenn
wir eine Kollision haben. Unsere Spielfigur sieht ebenfalls gut aus. Leider
bewegt sich diese ein wenig steif durch die Strassen. Mit dem Sound kann man
eigentlich ganz zufrieden sein. Ein passender Ton wird immer rechtzeitig
eingespielt und auch die Motoren klingen etwas unterschiedlich. Die
Steuerung ist eigentlich schnell erlernt. Bei einem Fahrzeug können wir
steuern, bremsen, beschleunigen und die Handbremse ziehen. Sofern es möglich
ist dürfen wir auch Feuern. Da alle Fahrzeuge eigene Eigenschaften haben,
lassen sich diese auch unterschiedliche lenken. Dabei hat der Hersteller die
Fahrphysik ganz ordentlich hinbekommen. Zu Fuß wird es ein wenig nerviger,
da die Steuerung nicht ganz so gelungen ist. Wir können uns mit unserer
Spielfigur nach vorne und hinten bewegen, Seitenschritte ausführen, springen
und sogar schwimmen. Hinzu kommt das Waffe wechseln und schießen. Der
Spieler wird leider ein wenig Eingewöhnungszeit benötigen, bis er die
Steuerung sicher beherrscht. Diese reagiert leider ein wenig störrisch auf
unsere Anweisungen und auch das anvisieren von Gegnern ist nicht unbedingt
einfach. Die KI der Gegner ist gewohnt mager. Nur selten verhalten sie sich
menschlich und so sind sie ein willkommenes Futter für uns.
Fazit:
Mit Driv3r kann man sich eine ganze Weile beschäftigen. Wirklich Spaß machen
die vielen unterschiedlichen Fahrzeuge, die wir fast alle fahren können.
Auch die großen Städte sorgen für jede Menge Abwechslung, denn bis wir alle
Ecken gesehen haben, wird jede Menge Zeit vergehen. Dank unterschiedlicher
Missionen wird nur selten Langeweile aufkommen. Allerdings ist der
Schwierigkeitsgrad relativ hoch. Nicht selten werden wir eine Mission
mehrmals durchspielen. Hinzu kommt eine etwas schwammige Steuerung. Hat man
sich aber erst einmal daran gewöhnt, wird man mit dem Spiel gut klar kommen.
Wer von den Missionen genug hat, darf sich auch noch in den Minispielen Slalom,
Checkpoint, Trailblazer und Destruction auslassen. Wer also schon immer
einmal mit Tanner auf Gangsterjagd gehen wollte, darf gerne bei diesem Spiel
zugreifen. Uns hat das Spiel trotz kleinerer Macken gut gefallen und daher
können wir Driv3r auch zum Kauf empfehlen.
Features:
- 25 Missionen im Undercover Mode.
- Mini Fahrspiele: Slalom, Checkpoint, Trailblazer, Destruction
- Geheime Missionen
- Zwei Städte: Miami und Nizza. Über 50km Straßen und Autobahnen für jede
Stadt
- 25 Fahrzeuge. Mit dabei: Sportwagen, LKW und Motorräder
- 7 verschiedene Waffen, darunter Gewehre, Shotguns und Pistolen
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