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Cypher: Code der Verdammnis - Review (PC)

Wertung:
70 %

Einleitung:

Nach dem großen Erfolg des Spiels Traitors Gate bringt The Adventure Company einen zweiten Teil auf den Markt. Es handelt sich hierbei um das Spiel Cypher: Code der Verdammnis. In dem Spiel wird der Agent Raven in eine neue Mission geworfen. Er soll gefährliche Terroristen in alten babylonischen Stätten jagen. Wir konnten jetzt die fertige PC-Version testen. Ob sich das Spiel lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Extremisten entwickeln einen heimtückischen Computervirus. Über geheime Satelliten und getarnte Kommunikationssysteme vernetzt, haben sie nur ein Ziel: Amerika durch Anschläge zu attackieren und damit den Weltfrieden zu zerstören. Der Agent Raven heftet sich im Wettlauf gegen die Zeit an ihre Fersen um die Erde zu retten. Der Spieler steuert hierbei den Agent Raven durch babylonische Stätte und labyrinthähnliche, in der Wüste versteckte Kellersysteme. Hier befindet sich das Hightech-Labor der Staatsfeinde. Nun soll der Spieler zahlreiche Puzzles und kniffelige Herausforderungen lösen um die Feinde aufzuhalten. Bevor das Spiel losgeht dürfen wir erst einmal ein nettes Intro ansehen.

Nachdem wir ein neues Spiel gestartet haben erblicken wir unsere Spielfigur aus der Third-Person-Perspektive. Gesteuert wird der Held mit Tastatur und Maus. Dabei wird die Richtung mit den Tasten und der Blickwinkel mit der Maus bestimmt. Raven hat einige nützliche Spionagewerkzeuge wie Gasmasken und Bomben, sowie eine Fiberoptik-Kamera bei sich. Zusätzlich hilft das Pentagon Internal Affairs Department. Auch die i-Moc unit, die per Netzhaut-Scanning - über TV-Monitore - beispielsweise Türschlösser öffnet, darf genutzt werden. Außerdem haben wir Schriftstücke bei uns die hilfreiche Tipps geben. Diese sollte der Spieler unbedingt durchlesen. So agieren wir nun in den Level und versuchen die vielen taktischen, logischen und umgebungsbedingte Rätsel zu lösen.

In den meisten Räumen müssen wir nun irgendwelche Aufgaben erledigen. Das sind zum Beispiel Schalter oder Hebelrätsel. Am Anfang erblicken wir einen Raum, indem es anscheinend nicht weiter geht. Nachdem wir nun unsere Unterlagen durchforstet haben, erkennen wir schnell, dass ein Geheimschalter vorhanden sein muss. Diesen finden wir dann auch recht zügig - da uns eine Zeichnung hilft. So kommen wir in den nächsten Abschnitt, wo es dann mit weiteren Rätseln weiter geht. Der Spieler muss in den Räumen aufpassen, da sich dort Fallen oder giftige Tiere befinden können. Tappen wir dort rein ist die Mission sofort beendet. Zum Glück gibt es aber eine Speichermöglichkeit, so dass wir mit einem Speicherpunkt direkt weiter machen können.

 

Technik:

Optisch sieht das Spiel ganz nett aus. Neben den guten Texturen erblicken wir auch angenehme Licht und Schatteneffekte. Leider sehen die Räume ein wenig steril aus. Die Figur selber sieht ebenfalls ganz passabel aus, auch wenn sie sich ein wenig hölzern bewegt. Die Steuerung mit Tastatur und Maus ist schnell erlernt und so wird hier kaum ein Spieler große Probleme bekommen. Leider werden manche Aktionen wie zum Beispiel Schalter drücken nicht immer ausgeführt. Steht man ein wenig daneben so passiert nichts. Hinzu kommt das man die Belegung nicht ändern kann. So frage ich mich heute noch, warum der Hersteller die Aktionen nicht auf die linke Maustaste gelegt hat. Die Figur ist dann auch noch von den Bewegungen sehr eingeschränkt. So bleiben wir fast an jedem Stein hängen. Daneben darf der Spieler einen netten Sound genießen. Allerdings man diesen im Spiel nur selten zu hören bekommen. Leise Klänge werden ab und zu mal eingespielt. Ansonsten bekommen wir nur noch Geräusche zu hören, wenn wir Aktionen z.B. an Schaltern ausführen. Leider ist dieses Ambiente ein wenig langweilig und so kommt nur selten richtig gute Stimmung auf. Der Hersteller hat uns dann noch eine komplette Übersetzung gegönnt. So dürfen wir neben der Sprache auch sämtliche Schriftstücke in deutscher Sprache lesen.

 

Fazit:

Cypher: Code der Verdammnis hätte in gutes Spiel werden können. Leider reicht es nicht ganz dazu, da einige Punkte zu bemängeln sind. Zum einen wäre da das Ambiente. Die Räumlichkeiten sorgen zwar für ein nettes Umfeld aber da viele Räume sehr spartanisch ausgestattet sind wird nicht viel Abwechslung geboten. Hinzu kommt das der Sound nur das notwenigste bietet. Zumindest kommentiert der Held einige Aktionen, so dass wir neben Schalterdrücken auch mal was anderes zu hören bekommen. Auch die Steuerung ist nicht vorbildlich, denn der Spieler darf noch nicht einmal die Tasten frei konfigurieren. Dann sind die Aktionen auch noch auf der Enter-Taste gelegt, so dass wir oft umgreifen müssen. Hier wäre es besser gewesen die Maustasten zu benutzen. Hinzu kommt auch noch das man theoretisch an jeder Ecke sterben kann, denn die Fallen schlagen blitzschnell zu. Dank einer guten Savefunktion wird dieses aber kein großes Problem werden. Zumindest sorgen die Fallen für ein wenig Spannung. Die Rätsel sind zwar sehr abwechslungsreich aber richtig fordert sind sie leider nicht. So können diese vor allem Genreanfänger begeistern. Profis werden sich wohl eher langweilen. Trotz allem ist Cypher: Code der Verdammnis ein nettes Knobel-Adventure das vor allem Genre Neulinge begeistern wird. Da das Spiel aber wenig Aktioneinlagen bietet wird es wohl für viele zu öde sein. Wer sich nicht davon abschrecken lässt kann ein Spiel erleben was trotz technischer Macken zeitweise fesseln kann.

 

Features

o spannende Locations, beispielsweise der Mittlere Osten, verborgene Höhlensysteme in der Wüste oder unterirdische High-Tech Labore, sorgen für Abwechslung
o verschiedenste Ausrüstungsgegenstände und Spionagemittel wie Satelliten oder Computerviren helfen oder gefährden den Helden
o taktische, logische und umgebungsbedingte Rätsel fordern Spieler und unterstützen die Story
o atmosphärischer Soundtrack verhilft zu absoluter Spielerfahrung

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Cypher: Code der Verdammnis (PC)

 
 Cypher: Code der Verdammnis

EUR 34,95
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Grafik: 76 %  
Sound: 70 %  
Bedienung: 62 %  
Singleplayer: 68 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 72 %  
Gesamtwertung:  70 %  

 


 

 

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