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Curse: The Eye of Isis - Review (PC)

Wertung:
73 %

Einleitung:

Action-Adventure-Fans dürfen sich freuen, denn von Asylum und Wanadoo kommt ein neues Third-Person-Adventure auf den Markt. Es handelt sich hierbei um das Spiel Curse: The Eye of Isis. In diesem Spiel werdet Ihr in die viktorianische Zeit geschickt, wo Ihr nicht nur mit einem Fluch, sondern auch mit Scharen von Untoten und Besessenen zu tun bekommt. Wir konnten jetzt die fertige PC-Version testen. Ob sich das Spiel lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Wir schreiben das Jahr 1890. Wir befinden uns im viktorianischen London. Aus dem Museum wird eine unbezahlbare Isis-Statue gestohlen. Diese Statue beherbergt einen wahnsinnig machenden Fluch, der jeden ereilt, der die Skulptur anfasst. Es handelt sich hierbei um ein körperloses Wesen, das Lebewesen besetzen kann. Der Spieler schlüpft nun in die Rolle des jungen Ingenieurs Darian Dane, der sich auf der Suche nach der Statue unversehens in ein Albtraumszenario aus Mord, Grauen und dem abgründig Bösen versetzt sieht. Er muss nun die Statue unter Kontrolle bekommen und in das Grab, wo sie gefunden wurde, zurückzubringen um den Fluch zu brechen.

Natürlich treffen wir dabei auf einige Probleme. Vor allem wären da die diversen Gegner wie Zombies oder Mumien - die uns aufhalten wollen. Diese werden von dem körperlosen Wesen befallen. Wir dürfen uns nun mit diversen Waffen gegen diese Gegner behaupten. Insgesamt stehen uns sieben Waffen zur Verfügung. Das Waffenarsenal reicht vom Schlagstock über eine Schrotflinte bis hin zum Flammenwerfer. Diese Waffen nehmen wir im Spiel erst auf. Dazugehörige Munition finden wir ebenfalls in den unterschiedlichen Räumen. Damit der Spieler nicht überfordert wird verfügt der Held über eine automatische Zielvorrichtung. So geht es hauptsächlich darum die richtige Waffe für den jeweiligen Gegner zu finden. Hinzu kommt auch noch, eine Lösung zu finden, die Munition spart. Gegner vernichten ist aber nicht unsere einzige Aufgabe, denn vor allem müssen wir eins machen - Rätsel lösen. Diese reichen von Schlüssel- bis hin zu Puzzelrätsel.

Neben dem Charakter Darian Dane dürfen wir auch die weibliche Heldin Verity Sutton spielen. Natürlich lenken wir diese beiden Figuren nicht gleichzeitig, sondern nur wenn es die Missionen von uns verlangen. Beide Charaktere verfügen über ein Inventar. Dieses füllt sich mit der Zeit mit diversen Gegenständen auf. Neben den Waffen sind es auch Texte und rätselwichtige Items, die allesamt abgelegt aber auch kombiniert werden dürfen. So können wir nun in den einzelnen Spielabschnitten gegen viele Gegner kämpfen und diverse Rätsel lösen. Nette Schockeffekte begleiten uns dabei.

 

Technik:

Optisch sieht das Spiel ganz nett aus. Durch die ansprechenden Lichteffekte und den düsteren Räumen wird eine sehr stimmungsvolle Umgebung erzeugt. Die Räume sind dann noch mit vielen kleinen Details ausgestattet. Neues bekommt der Spieler allerdings nicht zu sehen. Viel wichtiger als die Grafik ist allerdings die Atmosphäre und die wird durch viele kleine Details und Effekte nach oben getrieben. Mal hören wir Schritte oder ein irres Lachen aus einem Raum. So kann auch der Sound überzeugen der zusätzlich für Gänsehaut sorgt. Leider wird keine deutsche Sprache geboten, so dass wir die Stimmen nur in englischer Sprache anhören dürfen. Zumindest bekommen wir eine deutsche Übersetzung geliefert, so das die Story nicht unter geht.

Negativer fällt dann die Kameraführung auf, die wir nicht beeinflussen können. Sie richtet sich zwar immer nach der aktuellen Situation aus aber oftmals wünscht man sich den Blickwinkel zu ändern um in eine Ecke rein zu sehen. Leider ist das nicht möglich. Die Steuerung ist ebenfalls ein wenig gewohnheitsbedürftig. Sie ist nicht gerade benutzerfreundlich und so muss der Spieler sich lange daran gewöhnen, bevor er alle Aktionen sicher ausführen kann. Das Kampfsystem ist ebenfalls nicht gerade herausfordert. Es ist sehr simple und so hat man kaum Probleme. Anfänger werden dieses sicherlich begrüßen. Die Gegner selber verhalten sich auch nicht gerade intelligent - das liegt aber wohl auch daran, dass sie nicht mehr am Leben sind und so setzen sie auch keine Energie mehr für ihr Gehirn ein. So kommen sie immer schnurr gerade auf uns zu gewackelt. Mit der richtigen Waffe sind sie kaum ein ernstes Problem. Genauso wenig fordernd sind die simplen Rätseleinlagen. Daher ist das Spiel wenig anspruchsvoll, so dass es vor allem Anfänger Spaß machen wird. Trotzdem wird eine Stimmung geboten die sich auch Profis gerne antun werden.

 

Fazit:

Spieler die Resident Evil mochten werden sich in dem Spiel schnell wohl fühlen. Der Spieler schleicht in den 3D Welten durch verschiedene Umgebungen, die allesamt recht gut gestaltet worden sind. Leider wurde bei der Kamera und der Steuerung nicht alles optimal umgesetzt, so dass man hier vor allem seine Probleme bekommen wird. Richtig anspruchsvoll ist das Spiel dann auch nicht und so lebt es vor allem durch die Stimmung. Hier hat der Hersteller gute Arbeit geleistet, denn das Ambiente kommt gut rüber. Das fängt bei den Umgebungen an und endet bei netten Schockeffekten die uns permanent überraschen. Wer also mit den simplen Rätseln, der mittelmäßigen Steuerung und dem wenig fordernden Kampfsystem leben kann darf bei Curse: The Eye of Isis ruhig zugreifen. Die spielerischen Schwächen werden durch die Atmosphäre teilweise wieder wettgemacht.

 

Features:

- Eine Kombination aus Spannung, Horror und Action
- 2 Spielcharaktere: Darien Dane und Verity Sutton
- Ein packendes Szenario

 

 


Wertungsbox:

Curse: The Eye of Isis (PC)

 
 Curse - The Eye of Isis
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 83 %  
Sound: 81 %  
Bedienung: 60 %  
Singleplayer: 68 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 74 %  
Gesamtwertung:  73 %  

Mindestanforderungen:

- Windows 98/2000/ME/XP

- PIII 600 MHz

- 128 MB RAM

- Grafikkarte: Geforce III oder ATI Radeon 9000

- 2x CD-ROM-Laufwerk

- 700 MB auf der Festplatte

 

 

 

 

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