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Einleitung:
Action-Adventure-Fans dürfen sich freuen, denn von Asylum und Wanadoo kommt
ein neues Third-Person-Adventure auf den Markt. Es handelt sich hierbei um
das Spiel Curse: The Eye of Isis. In diesem Spiel werdet Ihr in die
viktorianische Zeit geschickt, wo Ihr nicht nur mit einem Fluch, sondern
auch mit Scharen von Untoten und Besessenen zu tun bekommt. Wir konnten
jetzt die fertige PC-Version testen. Ob sich das Spiel lohnt erfahrt Ihr in
unserem Review.
Zum Spiel:
Wir schreiben das Jahr 1890. Wir befinden uns im viktorianischen London. Aus
dem Museum wird eine unbezahlbare Isis-Statue gestohlen. Diese Statue
beherbergt einen wahnsinnig machenden Fluch, der jeden ereilt, der die
Skulptur anfasst. Es handelt sich hierbei um ein körperloses Wesen, das
Lebewesen besetzen kann. Der Spieler schlüpft nun in die Rolle des jungen
Ingenieurs Darian Dane, der sich auf der Suche nach der Statue unversehens
in ein Albtraumszenario aus Mord, Grauen und dem abgründig Bösen versetzt
sieht. Er muss nun die Statue unter Kontrolle bekommen und in das Grab, wo
sie gefunden wurde, zurückzubringen um den Fluch zu brechen.
Natürlich treffen wir dabei auf einige Probleme. Vor allem wären da die
diversen Gegner wie Zombies oder Mumien - die uns aufhalten wollen. Diese
werden von dem körperlosen Wesen befallen. Wir dürfen uns nun mit diversen
Waffen gegen diese Gegner behaupten. Insgesamt stehen uns sieben Waffen zur
Verfügung. Das Waffenarsenal reicht vom Schlagstock über eine Schrotflinte
bis hin zum Flammenwerfer. Diese Waffen nehmen wir im Spiel erst auf.
Dazugehörige Munition finden wir ebenfalls in den unterschiedlichen Räumen.
Damit der Spieler nicht überfordert wird verfügt der Held über eine
automatische Zielvorrichtung. So geht es hauptsächlich darum die richtige
Waffe für den jeweiligen Gegner zu finden. Hinzu kommt auch noch, eine
Lösung zu finden, die Munition spart. Gegner vernichten ist aber nicht
unsere einzige Aufgabe, denn vor allem müssen wir eins machen - Rätsel
lösen. Diese reichen von Schlüssel- bis hin zu Puzzelrätsel.
Neben dem Charakter Darian Dane dürfen wir auch die weibliche Heldin Verity
Sutton spielen. Natürlich lenken wir diese beiden Figuren nicht
gleichzeitig, sondern nur wenn es die Missionen von uns verlangen. Beide
Charaktere verfügen über ein Inventar. Dieses füllt sich mit der Zeit mit
diversen Gegenständen auf. Neben den Waffen sind es auch Texte und
rätselwichtige Items, die allesamt abgelegt aber auch kombiniert werden
dürfen. So können wir nun in den einzelnen Spielabschnitten gegen viele
Gegner kämpfen und diverse Rätsel lösen. Nette Schockeffekte begleiten uns
dabei.
Technik:
Optisch sieht das Spiel ganz nett aus. Durch die ansprechenden Lichteffekte
und den düsteren Räumen wird eine sehr stimmungsvolle Umgebung erzeugt. Die
Räume sind dann noch mit vielen kleinen Details ausgestattet. Neues bekommt
der Spieler allerdings nicht zu sehen. Viel wichtiger als die Grafik ist
allerdings die Atmosphäre und die wird durch viele kleine Details und
Effekte nach oben getrieben. Mal hören wir Schritte oder ein irres Lachen
aus einem Raum. So kann auch der Sound überzeugen der zusätzlich für
Gänsehaut sorgt. Leider wird keine deutsche Sprache geboten, so dass wir die
Stimmen nur in englischer Sprache anhören dürfen. Zumindest bekommen wir
eine deutsche Übersetzung geliefert, so das die Story nicht unter geht.
Negativer fällt dann die Kameraführung auf, die wir nicht beeinflussen
können. Sie richtet sich zwar immer nach der aktuellen Situation aus aber
oftmals wünscht man sich den Blickwinkel zu ändern um in eine Ecke rein zu
sehen. Leider ist das nicht möglich. Die Steuerung ist ebenfalls ein wenig
gewohnheitsbedürftig. Sie ist nicht gerade benutzerfreundlich und so muss
der Spieler sich lange daran gewöhnen, bevor er alle Aktionen sicher
ausführen kann. Das Kampfsystem ist ebenfalls nicht gerade herausfordert. Es
ist sehr simple und so hat man kaum Probleme. Anfänger werden dieses
sicherlich begrüßen. Die Gegner selber verhalten sich auch nicht gerade
intelligent - das liegt aber wohl auch daran, dass sie nicht mehr am Leben
sind und so setzen sie auch keine Energie mehr für ihr Gehirn ein. So kommen
sie immer schnurr gerade auf uns zu gewackelt. Mit der richtigen Waffe sind
sie kaum ein ernstes Problem. Genauso wenig fordernd sind die simplen
Rätseleinlagen. Daher ist das Spiel wenig anspruchsvoll, so dass es vor
allem Anfänger Spaß machen wird. Trotzdem wird eine Stimmung geboten die
sich auch Profis gerne antun werden.
Fazit:
Spieler die Resident Evil mochten werden sich in dem Spiel schnell wohl
fühlen. Der Spieler schleicht in den 3D Welten durch verschiedene
Umgebungen, die allesamt recht gut gestaltet worden sind. Leider wurde bei
der Kamera und der Steuerung nicht alles optimal umgesetzt, so dass man hier
vor allem seine Probleme bekommen wird. Richtig anspruchsvoll ist das Spiel
dann auch nicht und so lebt es vor allem durch die Stimmung. Hier hat der
Hersteller gute Arbeit geleistet, denn das Ambiente kommt gut rüber. Das
fängt bei den Umgebungen an und endet bei netten Schockeffekten die uns
permanent überraschen. Wer also mit den simplen Rätseln, der mittelmäßigen
Steuerung und dem wenig fordernden Kampfsystem leben kann darf bei Curse:
The Eye of Isis ruhig zugreifen. Die spielerischen Schwächen werden durch
die Atmosphäre teilweise wieder wettgemacht.
Features:
- Eine Kombination aus Spannung, Horror und Action
- 2 Spielcharaktere: Darien Dane und Verity Sutton
- Ein packendes Szenario
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