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Culpa Innata - Review (PC)

Wertung:
79 %

Einleitung:

Fans von Adventurespielen können Ihre Festplatte putzen und die Maus entstauben, denn Momentum Digital Media Technologies und Phoenix Rising Productions veröffentlichen mit Culpa Innata ein neues und vor allem sehr düsteres Adventure in Deutschland. Dieses erscheint übrigens exklusiv auf dem PC. Wir konnten uns jetzt die fertige Version ausgiebig ansehen. Ob sich das Game für Genrefans und Hobbykriminologen lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Eine spannende Story darf natürlich bei einem Adventure nicht fehlen. Adrianopolis im Jahre 2047: Es ist das goldene Zeitalter der Menschheit. Zum ersten Mal in der Geschichte haben sich die Länder mit den wichtigen Ressourcen in einer Weltunion vereinigt. In dieser utopischen Gesellschaft, in der "Das überleben der Besten" gilt, erfolgt der nächste unvermeidliche Schritt. Nur die Elite kann würdig unter dem Banner der Weltunion leben - die Klügsten, Gesündesten und Reichsten. Die altruistischen Neigungen, die die individuelle Entwicklung und den wirtschaftlichen Fortschritt behinderten, werden aufgegeben, Krankheiten und Kapitalverbrechen existieren nicht mehr und die Zukunft hat nie besser ausgesehen. Aber diese perfekte Welt hat ein Geheimnis. Dieses Geheimnis ist nun bereit gelüftet zu werden. Ein Bewohner der Weltunion wurde in Russland ermordet, einem der wenigen verbliebenen Randstaaten. Dieser Mord trifft sonderbarerweise mit dem Unfalltod eines prominenten Professors in Adrianopolis, der wichtigen Grenzstadt zwischen der Weltunion und Russland, zusammen. Der Friedensoffizier Phoenix Wallis wurde beauftragt, die Morduntersuchungen zu führen. Jung und unerfahren macht sie bald Entdeckungen die ihre Vorstellungskraft übersteigen, als sich plötzlich aus unerklärlichen Gründen Hacker und Staatsfeinde für Phoenix zu interessieren beginnen. Ihre Untersuchungen decken die rätselhaften Hinweise auf, die sie viel tiefer in die mysteriöse Kriminalgeschichte führen und stellen eine Herausforderung dar, nicht nur diesen Fall aufzuklären, sondern auch standhaft in ihrem Glauben an die Weltansichten zu sein, die sie geschworen hat zu beschützen. Bevor wir nun in das Abenteuer starten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, erscheint das obligatorische Hauptmenü. Hier dürft Ihr unter Optionen die spielrelevanten Einstellungen anpassen oder in ein zuvor gesichertes oder neues Spiel starten. Im Anschluss folgt ein einführendes Intro inkl. deutscher Sprachausgabe, das uns stimmungsvoll in das Adventure hinein bringt. Jetzt schlüpft der Spieler endlich in die Haut der attraktiven Phoenix Wallis. Culpa Innata ist ein klassisches Point-&-Click-Adventure-Spiel und dementsprechend wird fast alles mit der Maus gemacht. Mit dieser steuern wir auch unsere Heldin durch die diversen Hintergrundbilder. Unsere Mausanzeige kennzeichnet dabei mögliche Interaktionen wie die Bewegung unserer Figur oder wenn wir mit Gegenständen agieren können. Fahrt Ihr mit dem Cursor über ein Objekt, so wird uns sofort gezeigt, ob wir diesen kennen oder noch untersuchen müssen. Außerdem kann man Dinge aufnehmen oder manipulieren. Hin und wieder darf unsere Figur auch Objekte bewegen oder eingesammelte Gegenstände verwenden.

Auf unseren Erkundungstouren trifft man auch diverse Charaktere, mit denen man ausschweifende Dialoge führt. Das war natürlich noch nicht alles. Daneben kann man noch Bilder aufnehmen, die dann im Inventar erscheinen. Zu Beginn erhält Phoenix einen Personal Assistant (PA), der viele Funktionen besitzt. Im Inventar findet Ihr außerdem viele Gegenstände, die wir während der Ermittlung aufgesammelt haben. Hier kann man diese dann noch einmal untersuchen oder benutzen. Die kennen gelernten Personen findet Ihr ebenfalls in unserem PA. Diese darf man hin und wieder auch mal über ein Bildtelefon anrufen. Damit wir uns in der virtuellen Welt zurecht finden, gönnt uns der Hersteller eine nette Karte. Mit dieser kann man sich nicht nur in der Spielwelt orientieren, sondern auch schnell zu gewünschten Orten gelangen. Dort angekommen, erkundet der Spieler wieder die Umgebung und untersucht alles, was wichtig erscheint. Dabei werden wir übrigens oftmals lange Wege zurücklegen müssen. Die Welt ist relativ groß und da wir häufig etwas benötigen, werden wir dementsprechend oft durch die Gegend gescheucht. Ein Problem, das viele Genrevertreter haben. Die eingesammelten Informationen werden dann in unser Tagebuch niedergeschrieben. So kann man alles später noch mal nachvollziehen. In unserem Büro gibt es dann noch einen Computer. Mit seinen Fähigkeiten werden kleinere Rätsel wie Datenbankrecherchen, Entschlüsselungen oder 3D-Bilddatenrekonstruktionen gelöst. An eine weitere nette Sache hat der Hersteller dann auch noch gedacht. Wir dürfen unsere Schönheit auch umziehen. Unsere Spielfigur wird also nicht die ganze Zeit in den gleichen Klamotten herumlaufen. Es kommt sogar vor, dass wir uns neu einkleiden müssen. Es macht sich schließlich nicht gut, wenn wir mit einer Uniform ins Nachtleben eintauchen. So erkunden wir nun die diversen Umgebungen, durchsuchen diese nach nützlichen Objekten, reden mit vielen Leuten, lösen kleinere Aufgaben bzw. Rätsel wie Kombinationsrätsel oder Knobelaufgaben und folgen der recht interessanten Story.

 

Technik:

Mit der technischen Seite kann man ganz zufrieden sein. Da wäre zum einen die Grafik. Wir werden viele unterschiedliche Umgebungen erblicken, die teilweise nette Details zeigen. Allerdings gibt es auch immer wieder Räume, die sehr karg aussehen. Außerdem sind viele Texturen unscharf. Hier haben andere Genrevertreter schon eindrucksvolleres gezeigt. Zumindest gönnt man uns nette Beleuchtungen und kleinere Effekte. Viel besser sehen die vielen Sequenzen aus. Man merkt sofort, dass hier der Entwickler viele Arbeit rein gesteckt hat. Das ist auch notwenig, denn die Story muss bei solchen Spielen - durch gut gemachte Filme - anständig zusammengehalten werden. Das schafft das Spiel meistens auch. Die Movies zeigen viele nette Kamerafahrten, wodurch alles sehr cineastisch wirkt. Etwas magerer kommen die Charaktere rüber. Unsere Spielfigur sieht zwar nett aus, mehr aber auch nicht. Hinzu kommen die Gesichter, die ebenfalls ein wenig anspruchsvoller sein könnten. Bei den Animationen hat man auch schon geschmeidigere Bewegungen gesehen. Viel zu hölzern bewegen sich die Figuren im Spiel. Dafür gönnt man uns viele Gestiken, die ein wenig entschädigen. Der Sound hat uns dagegen gut gefallen. Eine stimmungsvolle Musik begleitet das Geschehen und kleine Ingamegeräusche werden immer passend eingespielt. Nett sind auch die deutschen Synchronsprecher, die ihre Arbeit gut machen. Sie klingen zwar hin und wieder etwas künstlich, als wirklich störend haben wir das allerdings nicht empfunden. Die Kamera hat alles im Blick. Es wird uns ständig eine feste Perspektive gezeigt, die alles gut erkennen lässt. Mit der sehr einfachen Steuerung wird jeder schnell klar kommen. Diese orientiert sich am Genre und somit wird jeder, der schon einmal so ein Spiel gespielt hat, direkt in das Abenteuer einsteigen können. Der Schwierigkeitsgrad ist recht ausgewogen. Die Rätsel sind logisch und nicht allzu schwer. Dennoch gibt es ein paar Aufgaben, die einen zum Schwitzen bringen.

 

Fazit:

Culpa Innata erfindet das Genre nicht neu. Es erwarten Euch typische Adventure-Elemente wie viele unterschiedliche Umgebungen, aufsammelbare Objekte und unzählige Gespräche. Hinzu kommen diverse Rätsel und Aufgaben, die in altbekannter Manier gelöst werden. Auch bei der Grafik reißt das Spiel keine Bäume aus. Die Optik ist hübsch, mehr aber auch nicht. Trotzdem hat das Spiel auch packende Momente, die einen an den Monitor fesseln. Das kommt vor allem durch die wirklich ansprechende Story zustande. Die gesellschaftskritische Geschichte beinhaltet viele Wendungen und das Gameplay ist nonlinear aufgebaut. Hierdurch wird man gut motiviert, ein weiteres Mal das Spiel durchzuspielen. Wer also nicht nur High-End-Games spielen muss, eine gute Story genauso bevorzugt, wie klassische Adventureelemente, der wird von dem Spiel nicht enttäuscht sein. Auch wenn nicht alles Perfekt ist, hat uns Culpa Innata gut gefallen und so können wir es Genrefans ans Herz legen.

 

Features:

- Benutzerfreundliche und intuitive Maussteuerung (Point&Click)
- interessante Story
- Intuitives Dialogsystem mit verzweigenden Gesprächsfolgen
- 3D-gerenderte Charaktere und Umgebungen
- Cutscenes auf hohem technischen Niveau
- Nicht-lineare Story
- Mehr als 50 unterschiedliche Charaktere
- Über 50 diverser Umgebungen

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Culpa Innata (PC)

 
 Culpa Innata
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 74 %  
Sound: 79 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 78 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 80 %  
Gesamtwertung:  79 %  

Systemanforderungen:

Minimal:

- Windows 2000, XP, Vista
- Intel Pentium III 800 MHz, AMD Athlon XP1600+
- 512 MB System RAM
- 128 MB Video-Karte
- DirectX 9.0c
- Windows kompatible Soundkarte
- 3.5 GB Festplattenspeicher
- DVD Player


Empfohlen:

- Windows 2000, XP, Vista
- Intel Pentium IV 3.0 GHz, AMD Athlon 64 3700+
- 1024 MB System RAM
- 512 MB Video-Karte
- DirectX 9.0c
- Windows kompatible Soundkarte
- 3.5 GB Festplattenspeicher
- DVD Player

 

 

 

 

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