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Einleitung:
Das gute Spiele nicht viel
Geld kosten müssen, zeigt Pepper Games mit dem netten Knobelspiel Crazy
Machines: Neues aus dem Labor. Die neue Erweiterung des Tüftel-Hits Crazy
Machines kostet gerade einmal 13 Euro. Als Gegenleistung erhalten
Denksportler ordentliche Herausforderungen. Wir konnten das Spiel jetzt
ausgiebig testen. Ob sich das Spiel für Rätselfanatiker lohnt, erfahrt Ihr
in unserem Review.
Zum Spiel:
Crazy Machines: Neues aus dem Labor steht unter dem Motto - Der Professor
ist zurück! Wieder einmal werden Denksport-Athleten mit aberwitzigen
Experimenten ins schwitzen gebracht. Die wissenschaftliche Ausbildung hat es
in sich: Raffinierte Kettenreaktionen und scheinbar verrückte
Aufgabenstellungen fordern Kreativität und Erfindungsreichtum. Nur wer
kuriose Aufgabenstellungen wie "Entzünde die Kerze mit Hilfe einer
Toastscheibe" meistert, bewältigt die rätselintensiven Herausforderungen und
besteigt so die Siegestreppe in dieser Denksport-Olympiade. Wie die
Aufgabenstellungen es schon vermuten lassen, müsst Ihr in dem Spiel
knifflige Aufgaben auf einer 2D-Oberfläche lösen. Für die Lösung stehen 90
Bauteile wie Bälle, Linsen, Zahnräder, Solarzellen, Magneten und so weiter
zur Verfügung. Dabei wir das ganze Spektrum der Wissenschaft abgedeckt, denn
Elektrik ist genauso vertreten wie Mechanik, Optik oder Thermodynamik.
Gerade am Anfang werdet Ihr meinen, dass die gestellten Aufgaben kein
Problem für Euch darstellen. Allerdings werdet Ihr nach kurzer Zeit merken,
wie kompliziert so manche Aufgabe ist. Das bindet den Spieler natürlich
schnell an dieses Spiel und nach ein paar Levels ertappt Ihr Euch, wie Ihr
stundenlang an einer Aufgabe herumtüftelt. Allerdings brauchen Spieler keine
Panik zu bekommen. Alle Aufgaben sind mit ein wenig Wissen und logischen
Denkvermögen lösbar. Wirklich unlogische oder unlösbare Aufgaben sind in dem
Spiel nicht vertreten.
Nachdem wir eine Aufgabenstellung erhalten haben, müssen wir diese - mit den
zur verfügungstehenden Bauteilen - lösen. So drehen, schieben, spiegeln und
kombinieren wir alle erdenklichen Hilfsmittel. Meinen wir, dass unsere
Lösung klappt, starten wir das Experiment und sehen uns das Ergebnis an.
Meistens werden wir dann feststellen, dass noch nachgearbeitet werden muss.
Da noch ein wenig am Zahnrad drehen und den richtigen Winkel einstellen und
schon klappt der Versuch. Erleichtert sehen wir das Endergebnis und schon
sind wir wieder fest davon überzeugt, dass diese Aufgabe leicht war. Da es
meistens mehrere richtige Wege gibt, müsst Ihr nicht nur eine bestimmte
Lösung herausfinden. Es wird kreatives Denken verlangt und gleich mehrere
Wege führen zum Ziel. Nett ist in dem Spiel auch noch, dass wir drei
unterschiedliche Gravitationen (Erde, Mond und Weltall) einschalten können.
So kann jede Aufgabe auch unterschiedlich gelöst werden, schließlich fliegt
ein Ball auf dem Mond ganz anders wie auf der Erde. So dürft Ihr Euch nun
auf über 100 Levels stürzen. Die nachfolgenden Versuche werden übrigens nach
bestehen einer Aufgabe automatisch freigeschaltet. Damit Ihr mit dem
Spielprinzip schnell vertraut werdet, hat der Hersteller ein hilfreiches
Tutorial eingebaut. Hierdurch wird schnell klar, wie das Spiel funktioniert.
Wer nach den ganzen Aufgaben immer noch nicht genug hat, darf sich
zusätzlich noch im Editor auslassen. Hier kann der Spieler dann eigene
Experimente zusammenbasteln.
Technik:
Die Grafik kann sich sehen lassen. Nett animiert wird alles dargestellt und
durch unterschiedliche Hintergründe wird optisch viel Abwechslung angeboten.
Dabei hat der Hersteller auf viele kleine Details geachtet. Vor allem die
unterschiedlichen Bauteile lassen Bastlerherzen höher schlagen. Nett sind
auch die vielen kleinen Effekte wie sprühende Funken oder flackernde Kerzen.
Hierdurch wirkt alles sehr lebendig. Außerdem gibt es noch nette Licht- und
Schatteneffekte. Hinzu kommt eine tolle Physik-Engine, die alles realistisch
erscheinen lässt. Man kann hierdurch gut vorhersagen, wie sich Veränderungen
auf einen Versuch auswirken. Der Sound kann mit der Optik nicht ganz
mithalten. Immer wieder bekommen wir die gleichen Musikstücke zu hören.
Etwas nervig ist dann auch noch der Professor mit seinen Kommentaren.
Ansonsten kann man mit dem Sound gut leben. Mit der Steuerung wir jeder
sofort klar kommen. Das herumschieben und aktivieren mit der Maus geht
leicht von der Hand und selbst die Menüs sind übersichtlich angeordnet.
Schade ist eigentlich nur, dass kein Handbuch mitgeliefert wird. Allerdings
ist das bei einem Kaufpreis von 13 Euro auch kaum möglich. Der
Schwierigkeitsgrad ist insgesamt in Ordnung. Etwas verwirrend ist eigentlich
nur, dass er nicht konstant ansteigt. Oft werdet Ihr erleben, dass
schwierige Aufgaben zwischen leichteren liegen. Fasst man nun
alles zusammen, so kann man mit der Technik - trotz kleinerer Kritikpunkte -
sehr zufrieden sein.
Fazit:
Crazy Machines: Neues aus dem Labor ist ein tolles Spiel. Dank vieler
unterschiedlicher Aufgaben werden Knobelfans sich Stunden mit dem Spiel
beschäftigen können. Wer dann immer noch nicht genug von dem Spiel hat, darf
eigene Versuche mit dem Editor kreieren. Hierdurch kann man sich fast
unendlich mit dem Knobelspiel beschäftigen. Selbst mit der Technik kann man
gut leben. Detaillierte Bauteile und kleine Animationen lassen alles sehr
real aussehen. Dank der guten Einführung und einer schnell erlernbaren
Steuerung werden selbst Anfänger sofort in das Spiel einsteigen können.
Allerdings sollte jedem klar sein, dass die Aufgaben es in sich haben. Nicht
jeder Versuch wird beim ersten Lösungsvorschlag funktionieren. Wer also
aktuell ein anspruchsvolles Knobelspiel sucht, darf bei diesem Spiel sofort
zugreifen. Selten hat ein Spiel in dieser Preiskategorie so viel Spaß
gemacht. Uns hat Crazy Machines: Neues aus dem Labor sehr gut gefallen und
daher können wir das Knobelspiel auch ohne Bedenken zum Kauf empfehlen.
Features:
- Über 100 neue Levels
- 12 neue Elemente wie z.B. Elektrischer Widerstand, Schaufelrad,
Grammophon, Toaster..
- Neue Funktionen wie z.B. "Anti-Ziele"
- Neue Hintergrundmusik
- Neue Experimenthintergründe
- Überraschungs-Bonus-Element
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