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Einleitung:
Fast jeder dürfte mittlerweile die
abgedrehte Figur Crazy Frog kennen. Er ist klein, hässlich und bei
manchen Leuten sehr unbeliebt. Trotzdem ist er auch sehr
erfolgreich. Mit seiner nervigen Stimme stürmt er nicht nur die
internationalen Musikcharts, auch seine Klingeltöne, Wallpaper und
Videos wurden millionenfach herunter geladen. Jetzt erscheint der
Frosch auch noch als Hauptfigur eines rasanten Fun-Kart-Racers auf
dem GBA. Es handelt sich dabei um das Spiel Crazy Frog Racer feat.
The Annoying Thing. Wir konnten das Spiel jetzt testen. Ob sich eine
Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Bevor wir den nervigen Frosch auf die Piste schicken, erblicken wir
erst einmal das Hauptmenü. Hier gibt es zum einen den Menüpunkt
Highscores. In diesem Bereich dürfen wir uns die besten Zeiten für
die absolvierten Rennserien ansehen. Bevor wir uns allerdings die
Erfolge anschauen können, müssen wir natürlich erst einmal selber
gute Zeiten fahren. Daher starten wir im Hauptmenü ein neues Spiel.
Crazy Frog Racer feat. The Annoying Thing bietet unterschiedliche
Spielmodis an. Zum einen das Tournament. Hier wird in drei
verschiedenen Klassen mit jeweils sieben anderen CPU Gegnern
gefahren. Jede Klasse umfasst vier Strecken. Wir beginnen in der
untersten Klasse mit der allerersten Rennstrecke. Alle weiteren
Tracks und Klassen müssen wir natürlich erst einmal freispielen.
Daneben gibt es noch die Checkpoint Rallye. Diesen Modus kann man am
besten als eine Art Trainingsmodus nutzen. Hier kann der Spieler
wunderbar die freigespielten Strecken und Figuren kennen lernen. Wir
fahren nun alleine auf einer Rennstrecke und es gibt keine Waffen
und Extras. Zu Beginn erhalten wir eine Zeitgutschrift, die im
Rennen runtergezählt wird. Fahren wir nun über die Checkpoints, so
erhalten wir eine neue Zeitgutschrift, die unser "Rennleben"
verlängert. Die Spielart Checkpoint Madness ähnelt der Checkpoint
Rallye, allerdings fahren wir hier gegen sieben CPU-Gegner. Waffen
und Extras sind vorhanden und durch das erhöhte Verkehrsaufkommen
und die Gegnerbeeinflussung wird es viel schwieriger den nächsten
Checkpoint zu erreichen. Als letztes gibt es noch den Spielmodus
Last Man Standing. Auch hier kann man eine bereits frei gespielte
Strecke auswählen. Das Rennen findet außerdem mit den CPU Gegnern statt. Es
geht bei dieser Spielart darum, alle anderen Teilnehmer mit den
diversen Waffen und Möglichkeiten von der Strecke zu fegen. Der
letzte Fahrer der übrig bleibt, gewinnt das Rennen. Am meisten wird
man sich natürlich in dem Spielmodus Tournament aufhalten.
Damit Anfänger aber auch Profis eine passende Herausforderung
finden, bietet der Hersteller drei unterschiedliche
Schwierigkeitsgrade an. Diese werden in die Klassen 50cc, 100cc und
150cc unterteilt. In den höheren Klassen sind die Karts deutlich
schneller und die CPU-Gegner besser. In dem Spiel werden wir
natürlich viele Power Ups finden. Diese verbergen sich in Kisten und
wir nehmen sie auf, wenn wir durch diese hindurch fahren. Allerdings
kann unser Fahrer nur ein Power Up mitnehmen. Wenn man schon ein
Power Up hat, so wird dieses durch das neue ersetzt. Die Objekte
können wir nun zu jeder Zeit aktivieren. Vom Nitro Booster über
Schilde, Spikes, Boxhandschuhe bis hin zu Schienenstrang ist alles
vorhanden. Natürlich gibt es auch diverse Waffen. Raketen sind in
dem Spiel genauso verfügbar wie Lenkraketen, Minen, Ölpfützen,
Nagelkissen und rotierende Messer. Mit diesen schalten wir nun die
gegnerischen Fahrer gezielt aus. Allerdings werden die CPU Figuren
das gleiche versuchen. Der Spieler wird natürlich nicht nur mit dem
Crazy Frog fahren können. Neben dem nervigen Frosch gibt es noch
weitere bekannte Figuren wie Big Elk, Dream Boy, Puschel, Rasta Dog,
Punk Girls, Mafia Hen und Toro. Jeder dieser Figuren hat spezielle
Fähigkeiten, die sich in den Bereichen Beschleunigung,
Endgeschwindigkeit, Kurvenverhalten und Stärke auswirken. Somit
dürfte eigentlich jeder Spieler eine passende Spielfigur - für
seinen persönlichen Rennstil - finden. So fahren wir nun auf
insgesamt 12 Strecken mit jeweils sieben weiteren verrückten
Charakteren und tragen actionreiche, rasante und vor allem spannende
Rennen aus.
Technik:
Die Technik ist eigentlich ganz solide ausgefallen. Wir werden auf
12 Strecken fahren, die alle anders gestalten wurden. Insgesamt 4
unterschiedliche Grafiksettings wurden dabei verwendet. Unter
anderem ist auch die bekannte Stadt aus dem Musikvideo vorhanden.
Hinzu kommen nett gemachte Figuren bzw. Karts die unterschiedliche
Eigenschaften haben. Hierdurch ergeben sich immer wieder neue
Möglichkeiten für den Spieler. Der Hersteller hat sogar zahlreiche
verrückte Gadgets und Waffen eingebaut, wodurch jedes Rennen anders
abläuft. Die Grafik ist auch noch in Ordnung - auch wenn man auf dem
GameBoy Advance schon besseres gesehen hat. Vor allem wünscht man
sich neben der Strasse mehr Details. Nett wären auch noch ein paar
zusätzliche Animationen bei den Fahrern gewesen. Trotzdem reicht das
gezeigt aus um das Gameplay gut zu unterstützen. Das gleiche gilt
für den Sound. Dieser untermalt gut das Spielgeschehen, auch wenn die
Fahrzeuge ein wenig künstlich klingen. Mit der Steuerung wird jeder
sehr schnell klar kommen. Die Fahrzeuge reagieren sofort auf unsere
Anweisungen und so kann man jedes Rennen sicher bestreiten. Einzig
beim Driften verhalten sich die Karts ein wenig schwammig. Hat man
sich aber daran gewöhnt, kommt man gut damit zurecht. Das jeder die
Steuerung schnell erlernt, liegt unter anderen auch daran, dass
wir nicht sonderlich viel machen können. Bis auf Gas geben, bremsen,
driften und lenken kann der Spieler nur noch die Waffen bzw. Power Ups aktivieren. Die KI passt sich dann auch gut dem
Schwierigkeitsgrad an. Anfänger werden in dem Spiel genauso eine
Herausforderung finden wie Genrekenner. Fasst man nun alles
zusammen, so kann man mit der Technik durchaus zufrieden sein.
Fazit:
Obwohl die Figur Crazy Frog tierisch nervt, macht das Spiel relativ
viel Spaß. Natürlich gibt es mittlerweile Dutzende dieser
Fun-Kart-Racer. Nichtsdestotrotz zeigt Crazy Frog Racer feat. The
Annoying Thing, dass auch diese abgedrehten Figuren in so einem
Spiel passen. Schade ist eigentlich nur, dass kein Mehrspielerbereich
vorhanden ist. Gerade so ein Spiel würde gegen menschliche Spieler
sehr viel Spaß machen. So dürfen wir uns nur mit den acht
CPU-Figuren auseinandersetzen. Mehr Fahrer bzw. Fahrzeuge wären auch
noch ganz nett gewesen. Man kann sich schnell auf diese einstellen
und so laufen die Rennen mit der Zeit sehr ähnlich ab. Das gleiche
gilt für die Pisten. Obwohl zwölf Strecken vorhanden sind, könnten
es doch ein paar mehr sein. Die Rennstrecken hat man schon nach
wenigen Stunden perfekt drauf und so bringen eigentlich nur noch die
CPU Figuren bzw. die damit verbundenen kleinen Auseinandersetzungen
Spannung in das Spiel. Auch wenn Crazy Frog Racer feat. The Annoying
Thing nicht für Wochen binden kann, werden Fans der Figuren jede
Menge Spaß haben. Wer also schon immer einmal ein Spiel mit dem
verrückten Frosch haben wollte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Uns
hat das Spiel ganz gut gefallen und daher können wir Crazy Frog
Racer feat. The Annoying Thing auch zum Kauf empfehlen.
Features:
- exklusiver Fun-Kart Racer für den GBA mit der berühmtesten und
erfolgreichsten Medienfigur des Jahres
- 12 umfangreiche Strecken in 4 unterschiedlichen Grafiksettings
-u.a. auch die aus dem Musikvideo bekannte Stadt
- sieben weitere witzige Charaktere
- zahlreiche verrückte Gadgets und Waffen |