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Crazy Frog Racer feat. The Annoying Thing - Review (GBA)

Wertung:
72 %

Einleitung:

Fast jeder dürfte mittlerweile die abgedrehte Figur Crazy Frog kennen. Er ist klein, hässlich und bei manchen Leuten sehr unbeliebt. Trotzdem ist er auch sehr erfolgreich. Mit seiner nervigen Stimme stürmt er nicht nur die internationalen Musikcharts, auch seine Klingeltöne, Wallpaper und Videos wurden millionenfach herunter geladen. Jetzt erscheint der Frosch auch noch als Hauptfigur eines rasanten Fun-Kart-Racers auf dem GBA. Es handelt sich dabei um das Spiel Crazy Frog Racer feat. The Annoying Thing. Wir konnten das Spiel jetzt testen. Ob sich eine Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Bevor wir den nervigen Frosch auf die Piste schicken, erblicken wir erst einmal das Hauptmenü. Hier gibt es zum einen den Menüpunkt Highscores. In diesem Bereich dürfen wir uns die besten Zeiten für die absolvierten Rennserien ansehen. Bevor wir uns allerdings die Erfolge anschauen können, müssen wir natürlich erst einmal selber gute Zeiten fahren. Daher starten wir im Hauptmenü ein neues Spiel. Crazy Frog Racer feat. The Annoying Thing bietet unterschiedliche Spielmodis an. Zum einen das Tournament. Hier wird in drei verschiedenen Klassen mit jeweils sieben anderen CPU Gegnern gefahren. Jede Klasse umfasst vier Strecken. Wir beginnen in der untersten Klasse mit der allerersten Rennstrecke. Alle weiteren Tracks und Klassen müssen wir natürlich erst einmal freispielen. Daneben gibt es noch die Checkpoint Rallye. Diesen Modus kann man am besten als eine Art Trainingsmodus nutzen. Hier kann der Spieler wunderbar die freigespielten Strecken und Figuren kennen lernen. Wir fahren nun alleine auf einer Rennstrecke und es gibt keine Waffen und Extras. Zu Beginn erhalten wir eine Zeitgutschrift, die im Rennen runtergezählt wird. Fahren wir nun über die Checkpoints, so erhalten wir eine neue Zeitgutschrift, die unser "Rennleben" verlängert. Die Spielart Checkpoint Madness ähnelt der Checkpoint Rallye, allerdings fahren wir hier gegen sieben CPU-Gegner. Waffen und Extras sind vorhanden und durch das erhöhte Verkehrsaufkommen und die Gegnerbeeinflussung wird es viel schwieriger den nächsten Checkpoint zu erreichen. Als letztes gibt es noch den Spielmodus Last Man Standing. Auch hier kann man eine bereits frei gespielte Strecke auswählen. Das Rennen findet außerdem mit den CPU Gegnern statt. Es geht bei dieser Spielart darum, alle anderen Teilnehmer mit den diversen Waffen und Möglichkeiten von der Strecke zu fegen. Der letzte Fahrer der übrig bleibt, gewinnt das Rennen. Am meisten wird man sich natürlich in dem Spielmodus Tournament aufhalten.

Damit Anfänger aber auch Profis eine passende Herausforderung finden, bietet der Hersteller drei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade an. Diese werden in die Klassen 50cc, 100cc und 150cc unterteilt. In den höheren Klassen sind die Karts deutlich schneller und die CPU-Gegner besser. In dem Spiel werden wir natürlich viele Power Ups finden. Diese verbergen sich in Kisten und wir nehmen sie auf, wenn wir durch diese hindurch fahren. Allerdings kann unser Fahrer nur ein Power Up mitnehmen. Wenn man schon ein Power Up hat, so wird dieses durch das neue ersetzt. Die Objekte können wir nun zu jeder Zeit aktivieren. Vom Nitro Booster über Schilde, Spikes, Boxhandschuhe bis hin zu Schienenstrang ist alles vorhanden. Natürlich gibt es auch diverse Waffen. Raketen sind in dem Spiel genauso verfügbar wie Lenkraketen, Minen, Ölpfützen, Nagelkissen und rotierende Messer. Mit diesen schalten wir nun die gegnerischen Fahrer gezielt aus. Allerdings werden die CPU Figuren das gleiche versuchen. Der Spieler wird natürlich nicht nur mit dem Crazy Frog fahren können. Neben dem nervigen Frosch gibt es noch weitere bekannte Figuren wie Big Elk, Dream Boy, Puschel, Rasta Dog, Punk Girls, Mafia Hen und Toro. Jeder dieser Figuren hat spezielle Fähigkeiten, die sich in den Bereichen Beschleunigung, Endgeschwindigkeit, Kurvenverhalten und Stärke auswirken. Somit dürfte eigentlich jeder Spieler eine passende Spielfigur - für seinen persönlichen Rennstil - finden. So fahren wir nun auf insgesamt 12 Strecken mit jeweils sieben weiteren verrückten Charakteren und tragen actionreiche, rasante und vor allem spannende Rennen aus.

 

Technik:

Die Technik ist eigentlich ganz solide ausgefallen. Wir werden auf 12 Strecken fahren, die alle anders gestalten wurden. Insgesamt 4 unterschiedliche Grafiksettings wurden dabei verwendet. Unter anderem ist auch die bekannte Stadt aus dem Musikvideo vorhanden. Hinzu kommen nett gemachte Figuren bzw. Karts die unterschiedliche Eigenschaften haben. Hierdurch ergeben sich immer wieder neue Möglichkeiten für den Spieler. Der Hersteller hat sogar zahlreiche verrückte Gadgets und Waffen eingebaut, wodurch jedes Rennen anders abläuft. Die Grafik ist auch noch in Ordnung - auch wenn man auf dem GameBoy Advance schon besseres gesehen hat. Vor allem wünscht man sich neben der Strasse mehr Details. Nett wären auch noch ein paar zusätzliche Animationen bei den Fahrern gewesen. Trotzdem reicht das gezeigt aus um das Gameplay gut zu unterstützen. Das gleiche gilt für den Sound. Dieser untermalt gut das Spielgeschehen, auch wenn die Fahrzeuge ein wenig künstlich klingen. Mit der Steuerung wird jeder sehr schnell klar kommen. Die Fahrzeuge reagieren sofort auf unsere Anweisungen und so kann man jedes Rennen sicher bestreiten. Einzig beim Driften verhalten sich die Karts ein wenig schwammig. Hat man sich aber daran gewöhnt, kommt man gut damit zurecht. Das jeder die Steuerung schnell erlernt, liegt unter anderen auch daran, dass wir nicht sonderlich viel machen können. Bis auf Gas geben, bremsen, driften und lenken kann der Spieler nur noch die Waffen bzw. Power Ups aktivieren. Die KI passt sich dann auch gut dem Schwierigkeitsgrad an. Anfänger werden in dem Spiel genauso eine Herausforderung finden wie Genrekenner. Fasst man nun alles zusammen, so kann man mit der Technik durchaus zufrieden sein.

 

Fazit:

Obwohl die Figur Crazy Frog tierisch nervt, macht das Spiel relativ viel Spaß. Natürlich gibt es mittlerweile Dutzende dieser Fun-Kart-Racer. Nichtsdestotrotz zeigt Crazy Frog Racer feat. The Annoying Thing, dass auch diese abgedrehten Figuren in so einem Spiel passen. Schade ist eigentlich nur, dass kein Mehrspielerbereich vorhanden ist. Gerade so ein Spiel würde gegen menschliche Spieler sehr viel Spaß machen. So dürfen wir uns nur mit den acht CPU-Figuren auseinandersetzen. Mehr Fahrer bzw. Fahrzeuge wären auch noch ganz nett gewesen. Man kann sich schnell auf diese einstellen und so laufen die Rennen mit der Zeit sehr ähnlich ab. Das gleiche gilt für die Pisten. Obwohl zwölf Strecken vorhanden sind, könnten es doch ein paar mehr sein. Die Rennstrecken hat man schon nach wenigen Stunden perfekt drauf und so bringen eigentlich nur noch die CPU Figuren bzw. die damit verbundenen kleinen Auseinandersetzungen Spannung in das Spiel. Auch wenn Crazy Frog Racer feat. The Annoying Thing nicht für Wochen binden kann, werden Fans der Figuren jede Menge Spaß haben. Wer also schon immer einmal ein Spiel mit dem verrückten Frosch haben wollte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Uns hat das Spiel ganz gut gefallen und daher können wir Crazy Frog Racer feat. The Annoying Thing auch zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- exklusiver Fun-Kart Racer für den GBA mit der berühmtesten und erfolgreichsten Medienfigur des Jahres
- 12 umfangreiche Strecken in 4 unterschiedlichen Grafiksettings -u.a. auch die aus dem Musikvideo bekannte Stadt
- sieben weitere witzige Charaktere
- zahlreiche verrückte Gadgets und Waffen

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Crazy Frog Racer feat. The Annoying Thing (GBA)

 
 Crazy Frog Racer feat. The Annoying Thing

EUR 37,90
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Grafik: 69 %  
Sound: 67 %  
Bedienung: 75 %  
Singleplayer: 72 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 76 %  
Gesamtwertung:  72 %  

 


 

 

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