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Crashday - Review (PC)

Wertung:
82 %

Einleitung:

Mit Crashday kommt ein etwas anderes Rennspiel auf den deutschen Markt. Anstatt schadensfreie Runden zu drehen, soll der Spieler wilde Stunts ausführen und gegnerische Autos auf den Schrottplatz befördern. Hergestellt wurde das Spiel übrigens von den Hamburger Entwicklern Moon Byte Studios und den Replay Studios. Aktuell können sich leider nur Computerspieler auf das Rennspiel stürzen, denn Crashday erscheint exklusiv für den PC. Wir konnten das Rennspiel jetzt ausgiebig testen. Ob sich das Atari-Spiel nicht nur für angehende Schrotthändler lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, gelangt der Spieler erst einmal in das Hauptmenü. Hier erblickt er die Menüpunkte Einzelspieler, Karrierespiel, Mehrspieler, Streckeneditor, Replays und Optionen. Wie gewohnt kann man unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Im Replaymodus darf der Spieler dann all seine gespeicherten Aufzeichnungen ansehen. Diese sind am Anfang natürlich noch nicht vorhanden und so konzentrieren wir uns auf die eigentlichen Spielarten. Neben einen ausgiebigen Singleplayermodus gibt es auch einen ansprechenden Mehrspielerbereich. Online oder im LAN kann man hier gegen andere menschliche Spieler Rennen fahren. Die meisten von Euch werden sich am Anfang natürlich auf den Singleplayermodus stürzen. Davon existieren gleich drei Stück. Zum einen gibt es die Einzelrennen, die allerdings zum Teil noch freigespielt werden müssen. Dieser Spielmodus ist gewaltig, denn neben Stunt Show gibt es auch die Spielarten Wrecking Match, Rennen, Hold the Flag, Bomb Run, Pass The Bomb und Testfahrt. Bei Stunt Show soll der Spieler die höchstmögliche Punktzahl erzielen, indem er Stunts und Stunts-Combos ausführt. Noch höhere Punktzahlen erreicht der Spieler, indem er Stunt-Combos in Serie schafft. Natürlich stehen hier viele Strecken und Fahrzeuge zur Auswahl, die alles von uns abverlangen. Wrecking Match ist eine ganz andere Spielart. Hier müssen wir unsere Gegner durch Karambolagen, Raketen oder Schüsse aus der Minigun ausschalten. Ebenso spaßig ist der Spielmodus Hold the Flag. Der Spieler soll in diesem Modus eine Flagge erobern und mit dieser durch markierte Checkpoints fahren. Bei Bomb Run muss der Akteur mit einer scharfen Bombe überleben, die an seinem Fahrzeug angebracht ist. Wir überleben nur, wenn wir rechtzeitig durch Checkpoints fahren und die Mindestgeschwindigkeit halten. Eine Bombe ist auch bei Pass The Bomb vorhanden. Wer das Rennen mit der höchsten Punktzahl beendet, gewinnt das Spiel. Die an unserem Fahrzeug angebrachte Bombe werden wir nur los, wenn wir ein anderes Fahrzeug rammen. Etwas klassischer geht es bei der Spielart Rennen zu. Hier kann der Spieler die drei Rennen Rundkursrennen, Sprintrennen und Knock Out-Rennen bestreiten. Wir sollen bei diesen Aufgaben Checkpoints passieren und das Rennen als Sieger beenden.

Wer grundlegend ein wenig üben möchte, kann dieses am besten unter dem Menüpunkt Testfahrt machen. Mit unserem Fahrzeug machen wir dann eine kleine Spritztour und fahren frei durch das Level. Außerdem kann man sich in aller Ruhe mit den Fahrzeugen und diversen Aufgaben beschäftigen. Etwas üppiger ist dann der zweite große Einzelspielerbereich ausgefallen. Im obligatorischen Karrierespiel beginnt der Spieler als Amateur. Sind wir gut genug, werden wir später auch bei den Profis mitmischen können. Am Ende wartet dann das große Finale auf uns. Natürlich muss der Spieler diverse Rennen bzw. Missionen bestreiten. Diese sind wunderbar abwechslungsreich, denn wir müssen immer wieder andere Aufgaben bewältigen. Zwischen den Missionen können wir - mit dem verdienten Geld - neue Fahrzeuge, Tuningteile und Waffen kaufen. Außerdem verdienen wir durch die Rennen Respektpunkte, die benötigt werden, um mehr Fahrzeuge und bessere Teile zu bekommen. Natürlich dürfen wir unsere Rennwagen auch verkaufen und das verdiente Geld in neue Autos stecken. Der letzte Einzelspielerbereich ist der Minispielmodus. Hier finden wir eine Sammlung an Instant-Action-Minispiele wie Weitsprung, Autobombe oder Checkpointjagd. Bis Ihr alle Spielarten durchgespielt habt, werden einige Stunden vergehen. Wer dann immer noch nicht genug von Crashday hat, kann sich zusätzlich noch mit dem integrierten Streckeneditor beschäftigen. Hiermit erschaffen wir recht einfach viele neue atemberaubende Pisten. Dazu stehen hunderte von Objekten zur Verfügung, die wir nur auf einer Karte platzieren brauchen. Die erschaffenen Strecken können wir dann, genauso wie die schon vorhandenen Strecken, mit diversen Fahrzeugen befahren. Davon gibt es gleich zwölf Stück, die allesamt andere Eigenschaften besitzen. Vom bulligen Geländewagen bis hin zum schnellen Sportwagen ist alles vorhanden. So agieren wir nun mit vielen unterschiedlichen Fahrzeugen auf den diversen Strecken.

 

Technik:

Die Grafik ist wirklich gut ausgefallen. Vor allem die Autos können überzeugen. Diese wurden sehr detailliert gestaltet. Hinzu kommen tolle Glanzeffekte und ein geniales Schadensmodell. Hier hat sich der Hersteller wirklich Mühe gegeben. Bei einem Crash fliegen uns nicht nur Wagenteile um die Ohren, sondern wir erblicken auch üble Kratzer und Beulen an unserem Fahrzeug. Hinzu kommen zersplitternde Scheiben und atemberaubende Explosionen. Ist unser Wagen zu Schrott gefahren, wird außerdem die Szene eingefroren und die Kamera bewegt sich um den zerstörten Wagen herum. Eine wahre Augenweide, der man stundenlang zuschauen kann. Die Strecken selber sind ein wenig dürftiger ausgefallen. Trotzdem kommen sie gut rüber, denn viele Details schmücken die Umgebung. Allerdings wirkt alles etwas klobig. Ebenso mager sehen die Schatteneffekte aus. Wirklich schlimm ist dieses nicht, denn wir werden viele andere Effekte zu sehen bekommen. Die Grafik reicht zwar nicht an aktuelle Genregrößen heran, dennoch wird das Gameplay gut unterstützt und so kann man insgesamt mit der Optik zufrieden sein. Der Sound kann mit der guten Grafik mithalten. Neben einer fetzigen Musik werden wir auch viele realistische Ingamegeräusche und eine gelungene Sprachausgabe zu hören bekommen. Diese klingen genauso gut, wie die Motorgeräusche. Die Steuerung ist sehr einfach ausgefallen. Wer die vorgegebene Tasten- bzw. Padbelegung nicht mag, kann diese natürlich auch anpassen. Die Fahrzeuge selber reagieren recht gut auf unsere Anweisungen und selbst wilde Stunts können wir schon nach wenigen Minuten sicher ausführen. Einzig, dass sich manche Fahrzeuge etwas schwammig verhalten, stört ein wenig. Die KI der Gegner ist ebenfalls in Ordnung. Bei den vielen Singleplayermodis werden wir ausreichend gefordert und die Gegner verhalten sich relativ intelligent. Mit der Kamera kann man ebenfalls zufrieden sein. Grundlegend hat diese alles im Blick. Hinzu kommen mehrere Ansichten, aus der wir uns eine passende aussuchen können. Fasst man nun alles zusammen, so kann man insgesamt mit der technischen Seite zufrieden sein.

 

Fazit:

Crashday ist ein wirklich spaßiges Actionrennspiel. Vor allem die vielen Spielmodis können überzeugen. Leider ist der Karrieremodus relativ kurz ausgefallen. Da wir aber neben dem Streckeneditor auch noch viele weitere interessante Spielarten haben, kann man damit gut leben. Hinzu kommt natürlich noch ein üppiger Mehrspielerbereich. Hier kann man sich dann gegen menschliche Fahrer so richtig auslassen. Die Rennen selber machen ebenfalls sehr viel Spaß. Das liegt zum einen an der ansprechenden Fahrphysik und zum anderen an dem coolen Schadensmodell. Die Unfälle sind eine wahre Augenweide und so freut man sich schon auf das nächste Rennen. Etwas schade ist dann noch, dass die Umgebungsgrafik nicht ganz mit der Optik der Fahrzeuge mithalten kann. Wirklich schlimm ist dieses allerdings nicht, denn die permanente Action lenkt gut davon ab. Natürlich müssen wir noch erwähnen, dass Crashday keine wirkliche Simulation ist. Das Spiel ist eher ein actionlastiges Arcaderennspiel. Wer also gerne spektakuläre Rennspiele mit vielen Unfällen mag, darf gerne zu diesem Spiel greifen. Uns hat Crashday gut gefallen und daher können wir das Spiel auch zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Langzeitspielspaß: Insgesamt sieben Spielmodi sorgen für enorme Abwechslung.
- Pimp my car: Zwölf unterschiedliche Fahrzeuge, die individuell getunt werden können.
- Mehrspielerfreuden: Messen Sie sich mit ihren Freunden in einem von sieben verschiedenen Multiplayer-Modi.
- Umfassend: Der Karrieremodus bietet 30 herausfordernde Events.
- Beeindruckend: Alle Fahrzeuge verfügen über ein realistisches Schadensmodell.
- Ganz groß: Zahlreiche Minispiele sorgen für noch mehr Abwechslung.
- Genial: Erstellen Sie binnen kürzester Zeit Ihre eigenen Strecken mit dem extrem einfach zu bedienenden Editor.
- Tauschen Sie ihre selbsterstellten Strecken in der großen Community oder fordern Sie hier Spieler aus der ganzen Welt zu einem Rennen heraus.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Crashday (PC)

 
 Crashday
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 77 %  
Sound: 81 %  
Bedienung: 79 %  
Singleplayer: 84 %  
Multiplayer: 86 %  
Spielspaß: 85 %  
Gesamtwertung:  82 %  

Mindestanforderungen:

- Prozessor: 1.5 Ghz
- Betriebssystem: Windows 2000, Windows XP
- Speicher: 512 MB RAM
- CD-ROM Laufwerk 32x
- Freier Festplattenspeicher: 1 GB
- Video: 64MB DirectX 8.1-kompatible Grafikkarte (GeForce 3/Radeon 8500/ oder ähnliche - Karten, die Pixelshader und Vertexshader unterstützen)
- Audio: DirectX-kompatible Soundkarte
- Direct X 9.0c (befindet sich auf der CD)


Empfohlende Systemanforderung:

- Prozessor: 2.5 Ghz
- Betriebssystem: Windows 2000, Windows XP
- Speicher: 1024 MB RAM
- CD-ROM Laufwerk 32x
- Freier Festplattenspeicher: 1 GB
- Video: 256MB DirectX 9.0-kompatible Grafikkarte
- Audio: DirectX-kompatible Soundkarte
- Direct X 9.0c (befindet sich auf der CD)

 


 

 

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