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Conan - Review (Xbox 360)

Wertung:
78 %

Einleitung:  

Den Fantasyhelden Conan dürfte eigentlich jeder kennen. Nicht nur das Arnold Schwarzenegger diesen in einem Film verkörperte, sondern auch diverse Comics und Spiele brachten uns den muskelbepackten Helden näher. Jetzt kommt ein neues Game auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das THQ-Spiel Conan. Im Mittelpunkt steht natürlich der schlaggewaltige Hüne, der mal wieder diverse Abenteuer bestehen muss. Das Spiel selber wird übrigens für Xbox 360 und Playstation 3 erscheinen. Wir konnten uns jetzt die fertige Version für Microsofts-Next-Gen-Konsole ausgiebig ansehen. Ob der Barbar auch heute noch Actionfans vom Hocker haut, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Conan geht natürlich nicht grundlos gegen seine Widersacher vor. Es gab ein Zeitalter, als glanzvolle Königreiche verstreut waren wie Schleier über den Sternen. Dies ist Hyboria - ein wildes Land, in dem nur die Starken überleben. Es ist das Land von Conan, einem Barbaren, der seinen Weg allein mit Verstand und Stahl beschreitet. Conans Verlangen nach Abenteuern und Geld führt ihn nach Balmoria, eine Insel irgendwo im Meer des Westens. Dort findet er aber nicht etwa große Reichtümer, sondern den finsteren Zauberer Graven - ein Mann, den seine eigenen Wünsche zerstört haben und der Hyboria verschlingen würde, um seine Gier nach Macht zu stillen. Seine Waffe ist der Schwarze Tod, eine Plage, die den Menschen ihre Seele raubt. Gravens schwarze Magie ist so mächtig, dass er sich die Natur untertan und seinem Willen unterworfen hat. Es gibt jedoch ein, die Graven trotzt - die Kriegerin A´Kanna. Der Finstere Zauber hat ihre Heimat zerstört und ihr Volk getötet, weshalb sie nicht eher innehalten wird, als bis er vernichtet ist. Allerdings kann sie nicht die Waffe führen, die Graven aufhalten wird, denn nur Conan verfügt über diese Stärke. Und obwohl er nicht nach dieser Macht und Verantwortung trachtet, kann er sich ihr doch auch nicht entziehen. Gemeinsam setzen Conan und A´Kanna die Segel um das Unheil aufzuhalten. Bevor wir nun in die Haut von Conan schlüpfen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erscheint das Hauptmenü mit den Punkten "Neues Spiel", "Spiel fortsetzen", "Spiel laden", "Extras" und "Optionen". Unter zu setzt genannten Punkt dürft Ihr wie gewohnt, die spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Nette Extras wie Statistik, freischaltbare Boni, Errungenschaften und Rangliste findet Ihr außerdem unter gleichnamigen Punkt. Ist ein Spielstand vorhanden, so dürft Ihr diesen unter Spiel laden aktivieren oder über Spiel fortsetzen am letzten Speicherpunkt wieder einsteigen. Am Anfang bleibt uns natürlich nichts anders übrig, wie ein neues Spiel zu starten. Zu Beginn bietet uns das Spiel an, einen Schwierigkeitsgrad auszusuchen. Es werden gleich drei unterschiedliche angeboten: Leicht, Mittel und Schwer. Später kann man das Spiel dann auch noch auf der Stufe Barbar durchspielen. Übrigens könnt Ihr Euch auf diverse freischaltbare Überraschungen freuen, wenn Ihr das Game auf einer gewissen Schwierigkeitsstufe bewältigt. Jetzt folgt ein einführendes Intro inkl. deutscher Sprachausgabe, das uns passend die Story näher bringt. Diese Filme werden wir häufig zu sehen bekommen, denn sie treiben die Geschichte immer wieder voran. Somit werden wir nie grundlos in ein Level gehen.

Wir agieren nun als Conan durch die diversen Abschnitte. Gespielt wird aus der Third-Person-Perspektive. Die Kamera dreht sich dabei immer automatisch zu unserer aktuellen Position. Wir können diese also nicht beeinflussen. Die Levels selber sind sehr linear aufgebaut, denn meistens müsst Ihr einen vorgegebenen Weg entlang laufen. Hin und wieder gibt es aber Abzweigungen, die uns zu netten Extras führen. In den Levels befinden sich natürlich viele Objekte, die wir teilweise zerstören können. So erhalten wir z.B. grüne Runen die unsere Gesundheit wieder auffüllen. Diese bekommen wir auch durch Gesundheitstränke oder wenn wir bestimmte Gegner niederstrecken. Runen gibt es in verschiedenen Farben. Mit blauen füllen wir unsere Waffenfertigkeit auf. Das sind spezielle Angriffe, die Conan im Verlauf des Spiels erlernt. Hinzu kommen rote Runen, die uns Erfahrung einbringen. Haben wir davon genug, so können wir in einem speziellen Menü neue Fähigkeiten/Combos freischalten. Die Gegner lassen allerdings nicht nur Runen fallen, sondern auch Waffen und Schilde. Conan darf diese zu jeder Zeit aufnehmen und so seine Bewaffnung ändern. Hinzu kommt die Fähigkeit, dass unser Held Waffen auch werfen kann. Diese sind dann allerdings weg und wir müssen neue Schlagwerkzeuge aufnehmen. Ein Todeslied gibt es dann auch noch. Je mehr Gegner Ihr beseitigt, desto voller wird eine Anzeige. Ist diese dann komplett gefüllt, kann Conan extra starke Angriffe ausführen. An bestimmten Stellen in einem Level soll unser Held außerdem unterschiedliche Aktionen ausführen. So kann er z.B. Kisten öffnen, klettern, Hebel bedienen oder herumstehende Objekte wie Katapulte benutzen. Die jeweilige Aktion wird über ein Aktionssymbol angezeigt und so weiß der Spieler immer, was er gerade zu tun hat. Die meiste Zeit im Spiel werden wir vor allem eins machen: Kämpfen. Kein Wunder, denn alle paar Meter kommen diverse Gegner auf uns zu gerannt. Jetzt sollen wir unsere Feinde mit unseren Waffen und den zur Verfügung stehenden Schlägen ins Jenseits schicken. Deren Angriffe kann unser Held selbstverständlich auch blocken. Das ist auch notwenig, denn nicht immer könnt Ihr Eure Schläge ansetzte. Oftmals müssen Lücken in gegnerischen Attacken gefunden werden, in denen man dann seine Angriffe setzt. Besonders schwierig wird es vor allem, wenn gleich mehrere Bösewichte auf uns zu stürmen oder wenn etwas stärkere Gegner uns angreifen. Hinzu kommen dann noch die obligatorischen Endgegner, die teilweise gewaltige Ausmaße annehmen. Allerdings hat jeder Feind auch Schwächen. Das ganze wird dann noch durch kleine Sequenzen und Gespräche zusammengehalten. So erkunden wir nun mit unserer Spielfigur die diversen Levels, lösen kleinere Aufgaben, klettern an höher gelegenen Orten und kämpfen mit unseren Waffen und Fähigkeiten gegen unzählige Widersacher. Mit den errungenen Erfolgen werden immer mehr Fähigkeiten erworben, die uns noch stärker machen.

 

Technik:

Die technische Seite kann mit dem recht ansprechenden Gameplay gut mithalten. Allerdings sollte man die Optik nicht mit anderen Next-Gen-Spielen vergleichen. Wir agieren zwar in nett gestalteten Levels, die viele Details aufweisen, allerdings wurden viele Gegenstände nicht immer zeitgemäß modelliert. Außerdem ist nur wenig zerstörbar, was gerade bei einem Hack&Slay-Spiel wahnsinnig nervt. Zumindest gönnt man uns diverse Effekte wie Explosionen und kleinere Licht- und Schattenspiele. Unsere Spielfigur sieht eigentlich ganz gut aus - auch wenn sie etwas hölzern durch die Levels rennt. Besser kommen schon die Feinde rüber. Vor allen die Bossgegner können durch ihre enorme Größe voll überzeugen. Wirklich gut sehen die Kämpfe aus. Packt unser Held erst einmal seine schlaggewaltigen Combos aus, bleibt kein Auge trocken. Abgerundet wird das ganze dann noch durch viele eingespielte Filme, die das Spiel wunderbar zusammenhalten. Diese bestehen aus Ingamegrafik, was allerdings nur wenig stört. Das liegt auch daran, dass wir durch die deutschen Synchronstimmen gut abgelenkt werden. Diese hauchen den Charakteren ordentlich Leben ein und so hört man ihnen gerne bei ihren Gesprächen zu. Im Spiel selber werden ebenfalls immer wieder kleine Sätze eingespielt, die das Geschehen auflockern. Selbst Gegner haben etwas zu sagen und so wird eine gute Stimmung erzeugt. Nicht weniger schlecht klingt die Musik, die das Geschehen stimmungsvoll begleitet. Hinzu kommen viele passend eingespielte Ingamegeräusche. Die Steuerung ist kinderleicht. Obwohl alle Tasten belegt sind, wird jeder sehr schnell mit der Lenkung klar kommen. Das liegt zum Teil auch am anfänglichen Tutorial, dass uns in kleinen Schritten das Spiel und die Steuerung gut näher bringt. Unsere Figur reagiert sehr schnell auf unsere Anweisungen und so kann man alle Aktionen wie die Schlagkombos oder Kletterpartien sicher ausführen. Die Kamera hat grundlegend alles im Blick. Diese lässt sich allerdings nicht verändern und so müssen wir mit dem automatischen Blickwinkel wohl oder übel leben. Wirklich störend ist das eigentlich nur, wenn Gegner in unserem Rucken auftauchen. Fasst man nun alles zusammen, so kann man trotz kleinerer Kritikpunkte zufrieden mit der Technik sein.

 

Fazit:

Conan ist ein ordentliches Hack&Slay-Spiel. Die stimmige Optik kann genauso überzeugen, wie die netten Kletter- und Geschicklichkeits-passagen. Auch das unser Held durch gewonnene Erfahrung neue Schläge erlernt, ist sehr motivierend. Hierdurch wird der Gamer immer wieder angespornt, weiter zu spielen. Das kommt auch durch die komplette Präsentation zustande, die das ganze Spiel dynamisch nach vorne peitscht. Die Kämpfe selber machen ebenfalls Spaß. Viele Kombos und effektvolle Attacken lassen jedes Genrefanherz schnell höher schlagen. Selbst an kleine Effekte - wie das herausziehen von Pfeilen am eigenen Körper - hat der Hersteller gedacht. Außerdem kommt man mit einfachen herumdrücken der Knöpfe nicht weit. Nur wer gekonnt Angriffe mit Blocken oder Ausweichen kombiniert, wird schnell die diversen Gegner besiegen. Schade ist eigentlich nur, dass das Gameplay insgesamt recht einfach ausgefallen ist. Die Levels sind sehr linear und so brauchen wir nur den vorgegebenen Wegen zu folgen. Ankommende Feinde werden dann durch unsere Aktionen schnell vom Bildschirm gefegt. Zumindest müssen wir hin und wieder kleinere Klettereinlagen absolvieren oder einfache Rätsel lösen. Wer also actionreiche und gut inszenierte Hack&Slay-Spiel mag, der darf ruhig bei diesem Spiel zugreifen. Zwar ist nicht alles Perfekt in dem Spiel, dennoch kann das Game einen für ein paar Stunden anständig unterhalten.

 

Features:

- Unvergleichliche Next-Gen-Grafik bei einer epischen Geschichte im Conan-Universum
- Kinoreife Zwischensequenzen mit atemberaubender Atmosphäre
- Über 100 einzigartige Kampftechniken, Combos und Finishing-Moves
- Interaktive Umgebung: Jede Waffe kann aufgehoben werden, Fackeln brennen den Weg frei etc.
- Komplexe Charakter-Entwicklung durch Spezialisierung auf verschiedene Waffenarten
- Zahlreiche Rätsel und Geheimnisse
- Zwei Charaktere spielbar: Conan und sein weiblicher Gegenpart A'Kanna (amazonenhafte Bogenschützin)
- Deutsche Version komplett lokalisiert und für die geltenden Jugendschutzbestimmungen optimiert

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Conan (Xbox 360)

 
 Conan USK16
EUR 66,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 75 %  
Sound: 80 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 79 %  
Gesamtwertung:  78 %  



 

 

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