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City Life - Review (PC)

Wertung:
82 %

Einleitung:

Wer schon immer einmal eine Stadt bauen wollte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Mit dem Spiel City Life kann jeder Möchtegernstädteplaner eine Metropole ganz nach seinen Vorstellungen errichten. Von eleganten Villen in gepflegten Stadtvierteln bis hin zu Schwindel erregend hohen Wolkenkratzern in Geschäftsvierteln ist alles möglich. Wir konnten uns das Aufbaustrategiespiel von Monte Cristo jetzt näher ansehen. Ob sich das Spiel für angehende Architekten lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

In City Life sind wir der Bürgermeister einer virtuellen Stadt. Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Stadt wächst und gedeiht und dass die verschiedenen Bevölkerungsgruppen harmonisch zusammenleben. Bevor wir uns als Städteplaner ausleben, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Grundlegend bietet das Spiel ein freies Endlosspiel und 22 Szenarien, in denen der Spieler entweder eine Bevölkerungszahl oder einen bestimmten Anteil einer sozialen Gruppe erreichen soll. Daneben finden wir noch einen Editor, indem wir eigene Spielkarten gestalten können. Im Spiel angekommen sollen wir mit der Geldsumme, die uns anfänglich zur Verfügung steht, eine Stadt in einer von uns gewählten Umgebung gründen. Dazu errichtet der Spieler Gebäude, die Bürger anlockt und zufrieden stellt, damit sie anschließend Steuern entrichten. Mit diesem Geld können wir dann weitere Investitionen tätigen. Bei den Gebäuden gibt es unterschiedliche Typen. In den Wohnhäusern leben die Bürger. Diese nutzen nicht nur Straßen und Brücken, sondern auch städtische Einrichtungen. Diese Gebäude bieten den Bürgern die Möglichkeit, ihre Grundbedürfnisse wie medizinische Versorgung, Sicherheit, Bildung usw. zu befriedigen. Natürlich kosten diese Gebäude der Stadt Geld. Schließlich sollen sie unterhalten werden. Außerdem muss die Stadt den darin arbeitenden Mitarbeitern Gehalt bezahlen. Daneben gibt es noch Freizeiteinrichtungen. Diese können mit der Zeit auch Gewinn erwirtschaften, wenn genügend Besucher angelockt werden. Fehlen uns die nötigen Gäste, verursachen auch diese Einrichtungen Kosten. Selbstverständlich gibt es auch private Unternehmen, die ebenfalls Geld in unsere Kasse spülen. Außerdem braucht eine Stadt noch Energie- und Abfallentsorgungsgebäude. Hierdurch bekommt unsere City Energie und der anfallende Abfall wird fachgerecht entsorgt. Bauern wir diese Gebäude nicht, muss die Stadt Kapazitäten von außerhalb einkaufen. Ohne zufriedene Bewohner wird aus unserer Stadt niemals eine florierende Metropole. Damit sich die virtuellen Jungs und Mädels wohl fühlen, soll der Spieler diverse Bedürfnisse erfüllen. Die Bürger brauchen z.B. Arbeit um Geld zu verdienen. Außerdem müssen sie Konsumgüter wie Nahrungsmittel und Kleidung kaufen können. Daneben sollte der Spieler die Gesundheit nicht aus dem Auge verlieren. Krankenhäuser und Ärzte müssen in Reichweite sein, ansonsten gibt es auch hier Proteste. Damit ein sozialer Aufstieg möglich ist, sollte auch Zugang zu Bildungsein-richtungen vorhanden sein. Darauf wird genauso geachtet, wie auf die Sicherheit. Hierdurch gewährleisten wir körperliche Unversehrtheit und Schutz vor Kriminalität. Die Bewohner freuen sich auch über diverse Freizeitangebote, in denen sie sich amüsieren können. Grundsätzlich gilt: Je größer die Stadt wird, desto anspruchsvoller werden die Einwohner. In einem kleinen Dorf sind die Bürger bereits zufrieden, wenn sie Zugang zu Arbeit haben, es einen Lebensmitteladen gibt und ein Arzt
in der Nähe existiert. In einer Großstadt klappt dieses natürlich nicht.

Das war natürlich noch nicht alles. In City Life muss das städtische Verkehrsaufkommen überwacht und geregelt werden. Verkehr entsteht, wenn Bürger zwischen Wohnung und Arbeitsplatz hin und herpendeln. Ob ein Bürger mit seiner Arbeit zufrieden ist, hängt davon ab, inwieweit er sie interessant findet und wie lange der Weg zur Arbeit ist. Der Spieler muss also zusehen, dass er Verkehrsaufkommen schnell verringert. Dazu kann man z.B. das Straßennetz ausbauen. Allerdings müssen wir aufpassen, dass wir nicht zu nah an Wohnhäusern bauen. Schließlich will keiner an einer stark befahrenen Straße wohnen. Außerdem lässt sich das Verkehrsaufkommen durch öffentliche Verkehrsmittel wie U-Bahn, Busnetze oder Taxistände verringern. Haben wir alles richtig gemacht, werden die Bewohner es mit Freude zu Kenntnis nehmen. Die Einwohner von City Life gehören übrigens einer von sechs verschiednen Bevölkerungsgruppen an. Es gibt Reiche, Schlipsträger, Trendsetter, Arbeiter, Hippies und Tagelöhner. Jede Gruppe hat natürlich spezielle Wünsche und Vorlieben und dementsprechend andere Bedürfnisse. Es ist wichtig: wo sie Wohnen, wie das Umfeld ist und welche Bevölkerungsgruppen ihre Nachbarn sind. Hinzu kommt, dass jede Gruppe ihre Schwerpunkte für Grundbedürfnisse anders setzt. Manche wollen lieber Sicherheit, während andere eher auf eine gute Gesundheits-betreuung wert legen. Natürlich haben viele Gruppen auch die gleichen Bedürfnisse und so ist es nicht immer einfach alle Wünsche zu erfüllen. Für uns ist es wichtig die Bevölkerung glücklich zu machen, denn nur wenn wir viele Einwohner haben, werden wir von diesen Steuern erhalten. Diese Einnahmen richten sich auch nach dem Einkommen der Leute. Je mehr ein Bürger verdient, desto üppiger ist sein Steuergeld. Jede Bevölkerungsgruppe trägt auf ihre Weise zum Wohl der Stadt bei und daher brauchen wir alle Schichten in unserer City. Die Tagelöhner, Hippies und Arbeiter stellen z.B. das Gros der Arbeitskräfte, die die städtischen Dienstleistungen erbringen. Da wir eine bunte Mischung in unserer Stadt haben, sind Konflikte vorprogrammiert. Allerdings erst im späteren Spielverlauf, wenn unsere Stadt groß genug ist. Zum Glück haben wir auch Möglichkeiten um diese Konflikte zu unterbinden. Kümmern wir uns allerdings nicht um diese, so kann es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen. Achtet der Spieler auf die Konflikte und sorgt er für Entwicklungsmöglichkeiten und Vollbeschäftigung, so wird er in aller Ruhe seine Stadt aufbauen können. So errichten wir nun unsere Stadt ganz nach unseren Vorstellungen. Klappt alles, so werden wir bald stolzer Bürgermeister einer florierenden Stadt sein. Allerdings glaubt jetzt nicht, dass dieses einfach ist. Es gibt viele Punkte auf die wir achten müssen und so wird immer etwas zu tun sein.

 

Technik:

Die Grafik ist recht gelungen. Zum einen werden wir übersichtliche Statistiken, Menüs und Karten erblicken. Hinzu kommt eine ansprechende Stadtansicht. Dabei hat der Hersteller auf viele Details geachtet, denn wir werden neben Gebäuden auch viele Objekte und Personen zu sehen bekommen. Letztere wurden nett animiert und modelliert. Da sich die Bewohner gut durch die Stadt bewegen, wirkt die City recht lebendig. Etwas Schade ist allerdings, dass viele Einwohner gleich aussehen. Ein wenig mehr Vielfalt hätte dem Spiel gut getan. Das gleiche gilt für die Fahrzeuge, die kaum unterschiede aufweisen. Zumindest werden wir durch die vielen unterschiedlich gestalteten Gebäude ein wenig entschädigt. Fantastisch ist dann noch die Nah- und Fernansicht. Wir werden zu jedem Zeitpunkt alles im Blick haben. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich der Sound. Eine unterhaltsame Musik ist genauso vorhanden, wie diverse Ingamegeräusche. Leider hören wir nicht die Stimmen der einzelnen Personen. Diese bewegen sich stumm durch die Stadt. Die Steuerung ist dagegen sehr einfach ausgefallen. Wir kommen mit allen Aktionen sofort klar und so kann man recht schnell in das Spielgeschehen einsteigen.

 

Fazit:

Natürlich hat das Spiel gute aber auch schlechte Seiten. Fangen wir erst einmal mit den negativen Punkten an. Ein wirklicher Wirtschaftskreislauf ist leider nicht vorhanden und grundlegend spielt sich jedes Spiel gleich. Etwas schade ist auch, dass wir am Anfang ein etwas mageres Tutorial sehen. Dieses erklärt etwas unspektakulär das Game und die Steuerung. Nett wäre auch gewesen, wenn der Hersteller mehr Abwechslung in die Stadt eingebaut hätte. Immer wieder erblicken wir die gleichen Leute und Fahrzeuge und selbst an der Umgebung hat man sich schnell satt gesehen. Allerdings ist nicht alles schlecht. Es gibt auch viele Punkte die uns gefallen haben. Nett ist z.B. das es sechs Bevölkerungsschichten gibt. Es ist schon realistisch, dass diese nicht immer gut miteinander auskommen. Interessant ist auch, dass wir ihnen den Aufstieg zu einer besseren Klasse ermöglichen können. So ist der Spieler auch für das Wohlergehen seiner Stadtbewohner verantwortlich. Hierdurch kommen ganz neue Aspekte auf, wodurch das Spiel immer spannend bleibt. Außerdem motiviert die Tatsache, dass wir alles selber entscheiden können. Was wir aus der Stadt machen, bleibt alleine uns überlassen. Zufrieden kann man eigentlich auch mit der Optik sein. Eine fertig ausgebaute Stadt ist schon ein wahres Schmuckstück. Wer also aktuell eine interessante Städtesimulation sucht, der darf gerne bei City Life zuschlagen. Dank vieler interessanter Features macht das Spiel über Wochen Spaß. Uns hat City Life gut gefallen und so können wir das Spiel zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Echtzeit-3D-Städtebausimulation mit 360°-Kameradrehungen und Zoom
- 6 einzigartige Bevölkerungsgruppen mit spezifischen Bedürfnissen und Erwartungen
- 22 Karten in 5 unterschiedlichen Umgebungen und ein vollständiger Karteneditor
- Detaillierte und durchdachte Grafiken unter Verwendung neuester Spezialeffekt

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

City Life (PC)

 
 City Life
EUR 44,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 82 %  
Sound: 74 %  
Bedienung: 86 %  
Singleplayer: 84 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 85 %  
Gesamtwertung:  82 %  

Systemanforderungen:

- Betriebssystem: Windows ME/2000/XP
- Prozessor: 1,7 GHz Pentium od. 100% kompatibler Prozessor
- Arbeitsspeicher: ab 256 MB RAM
- Grafikkarte: 64 MB, kompatibel mit DirectX 9.0 (Geforce 4 Ti oder Radeon 8000)
- Soundkarte: kompatibel mit DirectX 9.0
- Festplatte: 2 GB freier Festplattenspeicher
- DirectX 9.0c oder neuer
- Laufwerk: CD-ROM

 


 

 

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