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Cars: Hook International - Review (Xbox 360)

Wertung:
77 %

Einleitung:

Animationsfilme gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Jedes Jahr erscheinen diverse Filme in den deutschen Lichtspielhäusern. Einer der bekanntesten und erfolgreichsten Movies war ohne Zweifel Cars gewesen. Selbst heute noch werden unzählige Merchandise-Artikel verkauft. Daher verwundert es auch nicht, dass nach Cars nun ein zweites Spiel mit den knuddeligen Autos auf den deutschen Markt kommt. Es handelt sich dabei um das THQ-Spiel Cars: Hook International. Erscheinen wird das Rennspiel übrigens für PS2, PS3, Xbox 360, Wii, DS, GBA und PC. Wir konnten jetzt die fertige Xbox 360-Version ausgiebig testen. Ob sich das Spiel nicht nur für Disney/Pixar-Filmfans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Eine kleine Rahmenhandlung darf auch bei Cars: Hook International nicht fehlen. Hook ist der Gastgeber eines internationalen Festivals, mit dem die Einweihung von Lightning McQueens neuem Renn-Hauptquartier samt Trainingsstation gefeiert werden soll - und wir sind zu dem Spaß eingeladen. Allerdings nicht nur wir, sondern auch viele andere neue Rennwagen. Der Spieler schlüpft selbstverständlich unter die Haube der Hauptfigur Lightning McQueens. Mit ihm sollen wir uns nun diversen Herausforderungen stellen. Bevor wir allerdings die Reifen warm laufen lassen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde und wir ein Profil erstellt haben, erscheint das Hauptmenü mit den Punkten Story Modus, Arcade, Versus, Optionen, Profil und Bonusbereich. Unter zu letzt genannten Punkt finden wir nette Extras wie Charaktere und Grafiken von Wagen oder Umgebungen. Diese müssen allerdings mit der spieleigenen Währung gekauft werden. Das nötige Kleingeld erhaltet ihr dann im Hauptspiel, nachdem Ihr kleinere Aufgaben erledigt habt. Unter Profil darf man dann noch sein erstelltes Profil bearbeiten oder ein neues anlegen. Wie gewohnt werden unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen für das Spiel, Sound, Kamera oder den Controller angepasst. Außerdem findet Ihr hier einen Rekord- und Cheatbereich. Kommen wir nun zu den eigentlichen Spielarten. Da wäre zum einen der Versus-Modus. In diesem Bereich dürft Ihr gegen einen Freund in einem der freigeschalteten Straßenrennen, Stadionrennen, Rostlauben-Rennen, Monster-Truck-Rennen oder Minispielen antreten. Diese kann man dann auch alleine im Arcade-Modus angehen. Selbstverständlich darf der Akteur die Strecken genauso frei bestimmen, wie die Wagen und deren Lackierungen. Die Autos selber unterscheiden sich grundlegend. Alle Fahrzeuge haben andere Werte bei Boost, Beschleunigung, Kontrolle und Stabilität und dementsprechend verhält sich jedes Auto ein wenig anders. Kommen wir nun zum Herzstück des Spiels, dem Story-Modus. Nachdem Ihr den Schwierigkeitsgrad bestimmt habt, folgt ein ansprechender Film inkl. deutscher Sprachausgabe. Im Anschluss erblicken wir unser Fahrzeug. Mit Lightning McQueens können wir uns nun in einer frei befahrbaren Spielwelt nach Herzenslust auslassen. Dabei werden wir nicht nur Radiator Springs ausgiebig erkunden, sondern auch Ornament Valley und Tailfin Pass.

In der kompletten Welt gibt es viele Objekte wie Blitze, die wir einsammeln sollen. Hierdurch erhalten wir dann nette Bonuspunkte. Hinzu kommen feste Eventbereiche, die unzählige Herausforderungen für uns bereithalten. So sollen wir uns zum einen gute Platzierungen in Rennen sichern und viele kleine Minispiele meistern, damit wir genügend Blitzbanner verdienen. Mit diesen kann Lightning McQueens gegen die internationalen Champions antreten, die Hook zu dem Festival eingeladen hat. Jeder Sieg bei einem Stadionrennen bringt uns dem großen Showdown näher: einem Rennen gegen den legendären Giovanni und der Chance auf den Sieg im Hook International. Um in der Story voranzukommen, muss der Spieler den jeweils aktuellsten freigeschalteten Level eines Events spielen. Natürlich kann man auch schon bestrittene Herausforderungen noch einmal angehen, um seine Leistungen zu verbessern und neue Highscores oder Bestzeiten aufzustellen. In einem Rennen angekommen, müssen wir uns nun gegen viele unterschiedliche Autos beweisen. Neben unserem Wagen, seht Ihr außerdem die aktuelle Positionsanzeige, den momentanen Zeitvorsprung bzw. den Rückstand, die Rundenzahl, und ein Tachometer mit der Geschwindigkeit. Außerdem gibt es eine Turboanzeige. Sobald sich diese gefüllt hat, kann man einen Boost einsetzen um noch mehr Fahrt aufzunehmen. Diese Anzeige wird durch gewonnene Stadionrennen übrigens immer größer, was uns später noch mehr Vorteile einbringt. Die Rennen laufen nicht gleich ab, denn der Hersteller gönnt uns verschiedene Disziplinen. Mal fahren wir ein Rennen ganz normal gegen andere Kontrahenten. Dann folgen auch mal Staffelrennen oder Veranstaltungen, wo wir Kanister aufsammeln müssen. Wer diese verfehlt, wird schnell aus der Veranstaltung ausscheiden. Bei unseren Erkundungstouren treffen wir viele bekannte Autos aus dem Film. Sogar Charaktere aus anderen Filmen wie der Monster AG wurden in das Spiel integriert. Das war bei weitem noch nicht alles. Findet der Akteur die Monsterreifen, so könnt Ihr sie von Luigi oder Ramone an den eigenen Wagen montieren lassen. Mit dem aufgebockten Wagen darf man jetzt nicht nur an neuen Rennen teilnehmen, sondern auch vorher verwehrte Objekte einsammeln. Dann gibt es noch diverse Minispiele, die für jede Menge Abwechslung sorgen. Rhythmische Tastengames sind genauso vorhanden, wie Verfolgungsspiele oder altbekannte Traktorenherausforderungen. So erkunden wir nun nach Lust und Laune die riesige Umgebung, finde jede Menge einsammelbare Objekte, bestreiten viele Events, treffen unzählige bekannte Charaktere und schauen uns nett gemachte Filme an.

 

Technik:

Die Grafik hat gute aber auch schlechte Seiten. Da wären zum einen die Rennstrecken. Diese beinhalten viele kantige Objekte. Auch der Detailreichtum ist ein wenig beschränkt. Etwas besser wird es dann in der frei befahrbaren Welt. Diese wurde recht gut in Szene gesetzt. Bekannte Gebäude erblickt Ihr genauso, wie viele herumfahrende Fahrzeuge. Fahrt ihr dann ein wenig aus dem Ort heraus, so wird nur noch eine karge Wüstenlandschaft gezeigt. Hier hätte man eindeutig mehr machen können. Wirklich gut entschädigt wird man durch die vielen unterschiedlichen Fahrzeuge. Diese sehen ihren Originalen zum verwechseln ähnlich. Außerdem haben sie oftmals etwas zu sagen. Das bringt uns auch schon zum Sound. Dieser ist vor allem bei der Synchronisation erstklassig. Tolle Sprecher hauchen den Wagen ordentlich Leben ein und so hört man ihnen gerne zu. Ansonsten werden nur etwas eintönige Motorgeräusche und vereinzelte Ingamegeräusche eingespielt. Nett ist dann noch die Musik, die selbst nach Stunden nicht nervt. Das ganze wird durch viele gut gemachte Sequenzen abgerundet, die jeden Filmfan glücklich machen. Hier werden wir auch durch unzählige witzige Kommentare oftmals zum Lachen gebracht. Die Steuerung selber ist schnell erlernt. Allerdings liegt das auch daran, dass wir recht wenig machen können. Jeder wird nach ein paar Minuten alle Funktionen erlernt haben und so kann man direkt in das Spiel einsteigen. Die Fahrzeuge selber verhalten sich äußerst arcadelastig. Wer eine realistische Simulation erwartet, wird bitterlich enttäuscht. Trotzdem machen die Rennen viel Spaß und so kann man damit gut leben. Die Kamera hat ebenfalls alles im Blick. Uns werden unterschiedliche Perspektiven angeboten, die kaum Wünsche offen lassen. Einzig bei den Rennen hätte man gerne einen Rückspiegel gehabt. Die KI der computergesteuerten Fahrzeuge ist gewohnt mager. Sie fahren stur ihre Linie entlang und da dann auch noch der Schwierigkeitsgrad recht moderat ist, sind die Rennen keine wirkliche Herausforderung für Genrekenner.

 

Fazit:

Cars: Hook International ist ein ansprechendes Rennspiel, das allerdings nur jungen Carsfans gefallen wird. Gehört Ihr zu dieser Gruppe, so werdet Ihr wunderbar unterhalten. Die netten Videos bringen einen immer wieder zum Lachen und so freut man sich schon auf den nächsten eingespielten Film. Nett ist auch die komplett frei befahrbare Spielwelt, die so einige Überraschungen für uns bereithält. Bis wir wirklich alles erkundet und erledigt haben, werden einige Tage vergehen. Erwartet jetzt aber nicht zu viel von den Rennen. Sie sind wirklich nicht anspruchsvoll. Dennoch werden sie gerade jüngeren Spielern sehr gut gefallen, denn endlich kann man mal wieder mit den beliebten Fahrzeugen ein Rennen bestreiten. Außerdem wurde der Spieleinstieg sehr einfach gemacht, wodurch selbst Neueinsteiger direkt in das Abenteuer starten können. Nett sind außerdem die vielen kleinen Minispiele, die für viel Abwechslung sorgen. Hinzu kommen freispielbare Extras, die einen immer wieder motivieren weiter zu spielen. Wer also den Film Cars mag und mit den bekannten Fahrzeugen in ein Spiel abtauchen möchte, der darf gerne zuschlagen. Vor allem wegen der netten Präsentation und dem doch stimmigen Grafikstil kann man Cars: Hook International jedem Filmfan ans Herz legen. Wer seine spielerischen Ambitionen ein wenig zurückschraubt, der wird viele unterhaltsame Stunden mit dem neusten Carsspiel verbringen.

 

Features:

- Die turbostarke Stadt Radiator Springs sowie McQueens neues Hauptquartier und Trainingsstrecke können erkundet werden
- 20 fesselnde Minispiele
- 5 brandneue internationale Rennwagen
- Erstmals mit der neuen Spielmöglichkeit "Monstermodus"

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Cars: Hook International (Xbox 360)

 
 Cars - Hook International
EUR 62,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 76 %  
Sound: 80 %  
Bedienung: 78 %  
Singleplayer: 74 %  
Multiplayer: 76 %  
Spielspaß: 80 %  
Gesamtwertung:  77 %  


 

 

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