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Cars: Hook International - Review (Wii)

Wertung:
78 %

Einleitung:

Ohne Zweifel zählt Cars mit zu den bekanntesten und erfolgreichsten Animationsfilmen. Obwohl aktuell kein zweiter Teil in den deutschen Kinos anläuft, wird die Geschichte um Lightning McQueens und seinen Freunden weitergesponnen. Fans von den sprechenden Autos können sich nun auf das zweite Spiel stürzen, dass über THQ in den Handel kommt. Es handelt sich dabei um das Rennspiel Cars: Hook International. Erscheinen wird dieses übrigens für PS2, PS3, Xbox 360, Wii, DS, GBA und PC. Wir konnten jetzt die fertige Wii-Version ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung für Carsfans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Ganz ohne Grund werdet Ihr natürlich nicht in die einzelnen Rennen und Aufgaben geschickt. Hook ist der Gastgeber eines internationalen Festivals, mit dem die Einweihung von Lightning McQueens neuem Renn-Hauptquartier samt Trainingsstation gefeiert werden soll - und wir sind zu dem Spaß eingeladen. Allerdings nicht nur wir, sondern auch viele andere neue Rennwagen. Der Spieler schlüpft selbstverständlich unter die Haube der Hauptfigur Lightning McQueens. Mit ihm sollen wir uns nun diversen Herausforderungen stellen. Bevor wir allerdings die Reifen warm laufen lassen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erscheint das obligatorische Hauptmenü. Hier kann man zum einen unter Optionen die spielrelevanten Einstellungen für das Spiel, Sound, Kamera oder den Controller vornehmen. Außerdem gibt es einen netten Bonusbereich. Zusätzliche Lackierungen für die vielen Fahrzeuge warten in diesem Bereich genauso auf Euch, wie nagelneue internationale Charaktere mit denen man im Arcade- oder Versus-Modus spielen kann. Hinzu kommen nette Extras wie Konzeptgrafiken. Um diese Sachen allerdings zu bekommen, muss der Akteur im Story-Modus viele Bonuspunkte einsammeln. Diese bekommt man z.B. durch herumliegende Blitze. Außerdem wird man durch coole Aktionen wie Sprünge und Powerslide in den Rennen, sowie Rekorde und langes rückwärts fahren mit Punkten belohnt. Das war natürlich noch nicht alles. Einen Cheatbereich gibt es ebenfalls noch. Hier darf der Spieler mit Cheatcodes zeitsparende Abkürzungen aktivieren. Einen Blick solltet Ihr auch mal in den Bereich Rekorde werfen. Dort werden in einer Liste alle Eventbestleistungen eingetragen. Kommen wir nun zu den eigentlichen Spielarten. Da wäre zum einen der Versus-Modus. In diesem Bereich dürft Ihr gegen einen Freund in einem der freigeschalteten Straßenrennen, Stadionrennen, Rostlauben-Rennen, Monster-Truck-Rennen oder Minispielen antreten. Diese kann man dann auch alleine im Arcade-Modus angehen. Selbstverständlich darf der Akteur die Strecken genauso frei bestimmen, wie die Wagen und deren Lackierungen. Die auswählbaren Fahrzeuge unterscheiden sich selbstverständlich von einander. Alle Autos haben andere Werte bei Boost, Beschleunigung, Kontrolle und Stabilität und dementsprechend verhält sich jedes Vehikel ein wenig anders. Das Herzstück des Spiels ist natürlich der Story-Modus. Dieser wird passend durch einen einführenden Film inkl. deutscher Sprachausgabe eingeleitet.

Jetzt schlüpft der Gamer unter die Haube von Lightning McQueen. Ihr sollt nun in der frei befahrbaren Spielwelt von Radiator Springs, Ornament Valley und Tailfin Pass diverse Aufgaben bewältigen oder die oben schon erwähnten Blitze für die Bonuspunkte einsammeln. Die unterschiedlichen Herausforderungen findet man recht einfach auf einer Übersichtskarte oder auf unserem Radar. Nur wer diese schafft wird auch zu den Stadionrennen zugelassen. Jeder Erfolg bei so einer Veranstaltung bringt uns dann dem großen Showdown näher: einem Rennen gegen den legendären Giovanni und der Chance auf den Sieg im Hook International. Um in der Story voranzukommen, muss der Spieler übrigens den jeweils aktuellsten freigeschalteten Level eines Events spielen. Natürlich kann man auch schon bestrittene Herausforderungen noch einmal angehen, um seine Leistungen zu verbessern und neue Highscores oder Bestzeiten aufzustellen. In einem Rennen angekommen, soll der Spieler nun gegen viele unterschiedliche Autos antreten. Neben unserem Wagen, seht Ihr außerdem die aktuelle Positionsanzeige, den momentanen Zeitvorsprung bzw. den Rückstand, die Rundenzahl und ein Tachometer mit der Geschwindigkeit. Außerdem gibt es eine Turboanzeige. Sobald sich diese gefüllt hat, kann man einen Boost einsetzen um noch mehr Fahrt aufzunehmen. Diese Anzeige wird durch gewonnene Stadionrennen übrigens immer größer, was uns später noch mehr Vorteile einbringt. Haben wir ein Rennen gewonnen, so können wir uns den anschließend freigeschalteten Aufgaben zuwenden. Wer jetzt glaubt, dass wir nur einfache Rennen fahren, der muss sich eines besseren belehren lassen. Der Hersteller gönnt uns verschiedene Disziplinen. Mal fahren wir ein Rennen ganz normal gegen andere Kontrahenten. Dann folgen auch mal Staffelrennen oder Veranstaltungen, wo wir Objekte aufsammeln müssen. Wer diese verfehlt, wird schnell aus der Veranstaltung ausscheiden. Das war bei weitem noch nicht alles. Zwischen den Rennen haben wir jede Menge Zeit die große Spielwelt zu erkunden. Hier trifft der Akteur auch auf viele bekannte Fahrzeuge. Sogar Charaktere aus anderen Filmen - wie der Monster AG - wurden in das Spiel integriert. Findet der Gamer die Monsterreifen, so könnt Ihr sie von Luigi oder Ramone an den eigenen Wagen montieren lassen. Mit dem aufgebockten Fahrzeug darf man jetzt nicht nur an neuen Rennen teilnehmen, sondern auch vorher verwehrte Objekte einsammeln. Wer mag, der sollte sein Können auch in den vielen unterschiedlichen Minispielen unter Beweis stellen. Rhythmische Tastengames sind genauso vorhanden, wie Verfolgungsspiele oder altbekannte Traktorenherausforderungen. So bestreiten wir nun ein Event nach dem anderen, treffen unzählige Charaktere, sammeln jede Menge Objekte ein und schauen uns diverse nette Filmeinspielungen an, die wunderbar die Story vorantreiben.

 

Technik:

Wirklich bombastisch ist die Grafik leider nicht. Dennoch wird der nette Comiclook jüngere Spieler durchaus ansprechen. Das liegt hauptsächlich an den tollen Fahrzeugen. Diese sehen ihren Originalen zum verwechseln ähnlich. Hinzu kommen nett inszenierte Sequenzen, die erstklassig die Story vorantreiben. Man wird hierdurch wirklich gut motiviert, immer weiter zu spielen. Allerdings gibt es auch Bereiche, die nicht ganz so gut gelungen sind. Bei den Rennen werden wir zum Beispiel nur wenige Objekte erblicken, die dann auch noch recht kantig aussehen. Nur minimal besser sieht die große Spielwelt aus, die man frei erkunden kann. Vor allem in den Außenbereichen wird kaum etwas anderes gezeigt, wie eine karge Wüstenlandschaft. Entschädigt wird der Spieler zumindest durch die Stadt, wo sich viele bekannte Gebäude befinden. Nervig sind dann noch kleinere Frameeinbrüche bei den Fahrten. Hier hätte man ein wenig sorgsamer arbeiten können. Der Sound hat kaum Schwachstellen. Vor allem die Synchronsprecher leisten tolle Arbeit. Sie hauchen den Fahrzeugen wirkliches Leben ein und so hört man ihnen gerne zu. Etwas schlechter klingen allerdings die Motoren. Hier lauscht man oftmals einem monotonen brummen. An wirklich viele Umgebungsgeräusche hat der Hersteller dann auch nicht gedacht. Zumindest lockert die Musikuntermalung das Geschehen immer wieder auf. Die Steuerung ist mit der Wii-Fernbedienung bzw. Nunchuk recht schnell erlernt. Die Knöpfe wurden sinnvoll belegt und so kommt man direkt mit der Lenkung klar. Allerdings verhalten sich die Fahrzeuge allesamt ein wenig schwammig. Die Rennen selber machen allerdings auch so sehr viel Spaß und so kann man mit der etwas gewohnheitsbedürftigen Steuerung gut leben. Zufrieden muss man dann noch mit der Kamera sein. Unterschiedliche Perspektiven lassen kaum Wünsche offen. Es stört eigentlich nur, dass man kein Rückspiegel hat. Hierdurch kann man nicht kontrollieren, ob von hinten ein anderes Fahrzeug angeschossen kommt. Sehr mager ist auch die KI der computergesteuerten Gegner. Sie fahren fast immer eine feste Linie entlang und dank des bekannten Gummibandprinzips wird man fast jedes Rennen auf Anhieb gewinnen.

 

Fazit:

Das Spiel Cars: Hook International wird vor allem Fans der Filmvorlage ansprechen. Dank vieler eingespielter Sequenzen wird man wunderbar durch das Spiel geführt. Außerdem motivieren einen die Filme immer wieder, in die nächsten Herausforderungen zu starten. Diese sind auch recht abwechslungsreich, denn ständig soll der Spieler andere Aufgaben bewältigen. Wirklich herausfordernd sind die Veranstaltungen und Minispiele allerdings nicht. Da das Spiel aber eher für das jüngere Publikum gedacht ist, kann man gut damit leben. Nett ist außerdem, dass Ihr Euch sehr lange Zeit in der frei befahrbaren Spielwelt aufhalten könnt. Auch hier gibt es viel zu tun, denn durch fleißiges einsammeln der Items kann man später diverse Extras freischalten. Sehr einfach sind auch die Steuerung und der Spieleinstieg. Man wird wirklich gut durch das Spiel geführt und so bleibt kaum eine Frage offen. Mögt Ihr also den Film Cars und seine Charaktere und könnt Ihr Euch lange mit einem recht einfachen arcadelastigen Rennspiel beschäftigen, so werdet Ihr über viele Stunden wunderbar unterhalten. Erwartet aber nicht zu viel von dem Game. Auch wenn nicht alles Perfekt ist, hat uns Cars: Hook International recht gut gefallen und so können wir das neuste THQ-Spiel allen Carsfans ans Herz legen.

 

Features:

- Die turbostarke Stadt Radiator Springs sowie McQueens neues Hauptquartier und Trainingsstrecke können erkundet werden
- 20 fesselnde Minispiele
- 5 brandneue internationale Rennwagen
- Erstmals mit der neuen Spielmöglichkeit "Monstermodus"

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

Cars: Hook International (Wii)

 
 Cars - Hook International
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 77 %  
Sound: 81 %  
Bedienung: 80 %  
Singleplayer: 74 %  
Multiplayer: 76 %  
Spielspaß: 82 %  
Gesamtwertung:  78 %  


 

 

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