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Burnout 2: Point of Impact - Review (Xbox)

Wertung:
89 %

Einleitung:  

Playstation 2 Besitzer können sich schön länger mit dem Spiel Burnout 2: Point of Impact beschäftigen. Nun ist es endlich für die Xbox soweit, denn Acclaim bringt das Rennspielspektaktel jetzt auch auf Microsofts Konsole raus. Vor nicht mal einem Jahr erschien der erste Teil (Burnout) und schon damals konnten sich Spieler über halsbrecherische Duelle freuen. Dabei ist das Spiel mehr wie nur ein simples Rennspiel, denn Burnout steht für spektakuläre Crash-Sequenzen. Damit bietet das Spiel mal was anderes zu der normalen Rennspielkost. Wir konnten jetzt das Spiel Burnout 2: Point of Impact testen. Ob nun die Xbox-Version genauso gut aussieht wie die Playstation 2-Version erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Nachdem das Spiel gestartet wurde darf sich der Spieler erst einmal mit der Burnout Driving School auseinander setzen. Hier wird dem Fahrer die Steuerung näher gebracht. Die einfache Lenkung ist durch diese Trainingseinheit sofort ins Blut übergegangen und der Spieler kann so direkt mit dem Spiel beginnen. Mit den entsprechenden Tasten wird Gas gegeben oder gebremst. Wer möchte darf auch selber die Gänge schalten - dieses ist aber nicht Pflicht sodas der Spieler auch auf die automatische Gangschaltung zurück greifen kann. Der bekannte Boost ist ebenfalls wieder vorhanden. Mit diesem kann der Spieler seinem Wagen einen extra Schub geben. Dieser Vorteil steht allerdings nicht immer zur Verfügung und so muß der Fahrer sich den Boost erst einmal verdienen. Eine Leiste zeigt den aktuellen Stand an. Um die Leiste nun zu füllen soll der Spieler waghalsige Fahrmanöver ausführen, über Bodenwellen springen oder auf der gegnerischen Fahrbahn fahren. 

Nach der Burnout Driving School gelangt Ihr in das Hauptmenue. Hier stehen unterschiedliche Spielvarianten zur Auswahl. In fast jeder Spielvariante muß der Spieler Medaillen (Gold, Silber, Bronze) erspielen. Diese sind an Vorgaben gebunden wie eine bestimmte Zeit, Unfallkosten usw. die man erreichen muß. Dadurch werden Extras wie z.B. neue Strecken freigeschaltet. Im Hauptmenue können nun die Spielarten "Meisterschaft", "Einzelrennen", "Zeitrennen", "Offensive Driving 101", "Crash" angewählt werden. Später kommen dann auch noch "Eigene Meisterschaft" und "Verfolgung" hinzu. "Offensive Driving 101" dient hierbei als Trainingsmodi, wo man noch einmal alle Aktionen üben darf. Bei der Meisterschaft warten zu Beginn drei Kurse auf den Fahrer. Hier darf der Spieler gegen CPU Gegner antreten. Je nachdem welche Platzierung er erfährt erhält der Akteur unterschiedliche Wertungspunkte, die dann in einer Gesamttabelle zusammengefasst werden. Wenn nun der Spieler auf allen Strecken erster wird bekommt er nicht nur eine Goldmedaille, sondern auch die Möglichkeit im Einzelrennen versteckte Autos freizuspielen. Dafür muß er nur gegen dieses Fahrzeug fahren. Wenn der Spieler nun auch hier gewinnt steht der Wagen in seiner Garage.

Daneben kann der Akteur im "Zeitrennen" die schnellste Rundenzeit immer wieder verbessern. Dabei stehen die jeweils freigeschalteten Strecken und Fahrzeuge zur Auswahl. Unfallfetischisten wird die Spielart "Crash" wohl am meisten begeistern. Hier darf nun jeder Unfälle verursachen die dann genau nach Schäden und Unfallanzahl ausgewertet werden. Desto spektakulärer eine Unfall ist und um so mehr Fahrzeuge verwickelt sind, desto mehr Punkte erhält der Spieler. Diese werden dann benötigt um die unterschiedlichen Medaillen zu erlangen die dann wiederum neue Crashszenarien freigeben. Dabei sind die Aufgaben immer wieder unterschiedlich so das der Fahrer erst einmal herausfinden muß, wie er auf die geforderte Punktezahl kommt. Dieser Spielmodus dürfte für viele Spieler am meisten Spaß machen. Zum späteren Zeitpunkt kann sich jeder auch noch auf das Verfolgungsrennen stürzen. Wenn der Spieler diesen freigespielt hat darf er sich mit einem Polizeiwagen heiße Verfolgungsrennen mit Gangstern liefern. Ein Mehrspielermodus fehlt natürlich auch nicht. So fahrt Ihr dann mit Freunden über die freigespielten Kurse. Rundum bietet das Spiel viele Spielarten die allesamt viel Spaß machen. 

 

Zur Technik:

Der Spieler darf sich auf viele Strecken stürzen, denn Burnout 2: Point of Impact bietet gut 32 unterschiedliche Rennkurse die quer durch die USA führen. Dabei sind die Orte sehr unterschiedlich gestaltet worden und so fahrt Ihr mal auf Bundesstraßen in New Mexico, auf engen Bergpässen in den Rocky Mountains, auf einem Flughafenterminal aber auch mitten in der City von Los Angeles. Wenn alles freigespielt ist darf sich der Akteur auf gut 28 unterschiedliche Autos freuen die alle verschiedenen Eigenschaften bieten. Optisch wird das ganze in einer sehr guten Grafik präsentiert. Dabei wurde auf alles geachtet und neben gut dargestellten Texturen fallen die schöne Details auf die besonders bei Unfällen zur Geltung kommen. Diese Unfälle entstehen vor allem, weil die Strecken sehr stark befahren sind und zusätzlich ziehen Kreuzungen die Unfälle förmlich an. Trotz allem ist das Spiel nicht unfair und so kommt auch kein Frust auf wie noch beim ersten Teil. 

Nach einem Unfall kann man sich das ganze Spektakel noch einmal aus verschiedenen Kameraperspektiven ansehen. Das wichtigste bei einem Rennspiel ist wohl die Steuerung. Diese ist bei Burnout 2: Point of Impact sehr gut gelungen. Die Fahrzeuge lassen sich sicher und sehr direkt lenken. Selbst beim sliden kommt der Fahrer nie in die Situation, das er die Kontrolle über das Fahrzeug verliert. Genauso gut wurde die Kameraperspektive und die KI der gegnerischen Fahrzeuge umgesetzt. Bei der Kameraperspektive kann man eigentlich nur bemängeln das man nur zwei unterschiedliche Perspektiven aussuchen darf. Die Heckkamera ist dann noch recht nah beim Fahrzeug. Trotzdem gewöhnt man sich sehr schnell an diese Ansicht. Beim Sound sind keine Mängel festzustellen. Alles hört sehr realistisch und authentisch an. Wenn man alles zusammen nimmt kann man das Spiel "Burnout 2: Point of Impact" als technisch einwandfrei bezeichnen.

 

Fazit:

Burnout 2: Point of Impact bietet wirklich alles was man sich von so einem Spiel nur wünschen kann. Viele unterschiedlichen Strecken und eine Masse von verschiedenen Autos sorgen dafür das die Vielfalt nie zu kurz kommt. Wenn man dann die ausgeklügelten Spielarten sieht wird das Spiel nie langweilig. Zum Glück wurde das Gameplay zum Vorgänger verbessert und so stehen frustrierende Unfälle nicht mehr im Mittelpunkt. Wenn es wirklich mal zu einem Crash kommt ist der Fahrer selber schuld. Technisch ist das Spiel ebenfalls ausgereift. Wunderbare Wasser- und Wettereffekte ergänzen den wirklich guten optischen Gesamteindruck. Dazu kommt dann auch noch ein Sound der an das Renngeschehen angepasst ist. Wegen den netten Extras und der verbesserten Optik hat sich das lange warten auf die Xbox-Version gelohnt. Wer sich gerne einen Arcarderacer auf der Xbox zulegen möchte wird mit dem Spiel mehr als zufrieden sein. Langzeitmotivation wird hier genauso groß geschrieben wie Spielspaß und so können wir das Spiel jedem nur ans Herz legen.

 

Feature

- 32 Rennkurse quer durch die USA (u.a. Los Angeles, The Rocky Mountains, New Mexico, Flugplatz etc.)
- 21 Autos, davon 7 versteckt ( u.a. American Police Car, 1950's Hotrods, Stock Cars) 
- Gehe in die "Burnout Driving School", und lerne dort die Kunst des rücksichtslosen Fahrens 
- Realistische Wasser- und Wettereffekte (u.a. spritzende Pfützen, Spiegelungen etc.) 
- Mit Verfolgungsrennen: Spiele Polizist, schnapp' dir deinen Gegner und dränge ihn von der Fahrbahn 
- Heize den Boost an mit der verbesserten Sprungphysik für atemberaubende Stunts 
- Perfektioniertes Unfall- und Schadensmodell mit über 100 Schadenszonen pro Auto 
- Brandheisser In-game Soundtrack 
- Intelligente KI des Verkehrs mit 3 verschiedenen Verhaltensweisen der Fahrer (defensiv, passiv, aggressiv) 

 

Extra Features der XBox Version:

- 15 neue Szenarien für den Crash-for-Cash-Modus
- Dolby Digital 5.1 - spüre den Sound des Straßenverkehrs aus allen Richtungen
- Custom Soundtrack Option - höre doch was Du willst wenn Du über die Straßen bretterst
- Die Grafik-Power der Xbox ermöglicht mehr als doppelt soviele Details wie in der PS2 Version 
- Echtzeit Cubic Evironment-Mapping: Alle Fahrzeuge spiegeln die Umgebung auf ihrem Lack wieder
- Xbox Live: Weltweite High-Score-Listen und Leader-Boards

 

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Burnout 2: Point of Impact (Xbox)

 
 Burnout 2
EUR 59,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 89 %  
Sound: 85 %  
Bedienung: 90 %  
Singleplayer: 91 %  
Multiplayer: 87 %  
Spielspaß: 89 %  
Gesamtwertung:  89 %  



 

 

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