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Backyard Wrestling - Don't try this at home - Review (PS2)

Wertung:
73 %

Einleitung:

Wrestlingfans dürfen sich nun auf ein ganz anderes Spiel stürzen. Es handelt sich dabei um das Spiel Backyard Wrestling - Don't try this at home. Hier liefern sich abgedrehte Teenies in Hinterhöfen wilde Keilereien. Das Spiel basiert auf die gleichnamige Homevideo-Serie, die in den USA bei den Kids sehr gut ankommt. Hier malträtieren sich Jugendliche mit diversen Gegenständen genauso wie die echten Wrestler im Ring. Ob diese Hardcore-Variante des Wrestlingsports in Deutschland eine Chance hat wird man wohl abwarten müssen. Wir konnten jetzt die fertige Playstation 2 Version testen. Ob sich das Spiel für Wrestlingfans lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Nachdem wir das Spiel gestartet haben dürfen wir erst einmal die Sprache auswählen. Zur Verfügung stehen neben der deutschen auch die englische, französische, spanische und italienische Sprache. Anschließend werden wir mit einem ansprechenden Intro auf das Spiel eingestimmt. Hier können wir schon sehen was uns gleich erwartet. Im Hauptmenü angekommen erblicken wir die Menüpunkte Talkshow-Modus, Schaukampf-Modus, Bonusspiel, Wrestler erstellen, Medienraum und Optionen. Unter Optionen darf der Spieler alle Spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Hier finden wir neben den üblichen Einstellungen auch den Schwierigkeitsgrad - der drei Unterteilungen hat. Einsteiger sollten am Anfang erst einmal den einfachsten nehmen. Unter Medienraum befinden sich Punkte wie Freigeschaltete Videos, Wurf Videos, Slam Videos und Spiel Trailer. Viele Extras müssen aber erst noch frei gespielt werden, bevor wir diese genießen können. Unter Wrestler erstellen dürfen wir uns einen Kämpfer zusammenbasteln oder vorhandene verändern. Bei Bonusspiele erblicken wir die Spielarten Survival, King of the Hill und Abklatschen. Am Anfang ist allerdings nur der Punkt Survival freigeschaltet.

Um erste Erfahrungen zu sammeln oder um die unterschiedlichen Fighter kennen zu lernen bietet sich der Schaukampf-Modus an. Hier wählen wir die Kämpfer und den Austragungsort aus. Die wichtigste Spielart ist der Talkshow-Modus. Wie in den anderen Modis wird vom Spieler erst einmal ein Wrestler und ein Ort ausgesucht. Anschließend erblicken wir ein nettes Intro. In diesem Modus darf man unterschiedliche Spielarten angehen. Allerdings ist am Anfang nur einer freigeschaltet. Die anderen kommen hinzu, sobald wir bestehende Aufgaben gelöst haben. So beginnen wir in einem Hinterhof. Hier müssen wir nun drei Gegner besiegen um das nächste Segment frei zu schalten. Egal welchen Spielmodus wir nun wählen irgendwann fängt das eigentliche Spiel an. Nachdem die Kämpfer vorgestellt wurden beginnt die wilde Schlägerei. Das Spielprinzip ist eher actionlastig ausgelegt und nicht wie traditionelle Wrestlingspiele. Neben unterschiedlichen Moves dürfen wir auch viele umher liegende Objekte wie Stühle, Stangen, Baseballschläger, Keule und so weiter nutzen. Hinzu kommen diverse Extras wie eine Matratze die angesteckt werden darf. Moves auf Tischen sind genauso möglich wie Aktionen gegen herumstehende Objekte. Diese zerbersten sogar. So agieren wir nun in den unterschiedlichen Kampfarenen gegen eine Vielzahl von Gegnern.

 

Technik:

Positiv fällt auf das die Spielarenen mit vielen Interaktionsmöglichkeiten glänzen. So darf fast jeder Gegenstand benutzt werden. Auch Leitern und andere Aufstiegsmöglichkeiten benutzt der Fighter um auf eine hohe Position zu gelangen. Anschließende halsbrecherische Aktionen dürfen folgen. Hinzu kommt das so mancher zerstörter Gegenstand wiederum als Waffe eingesetzt werden darf. Leider wurde diese Vielfalt nicht bei den Aktionsmöglichkeiten der Kämpfer fortgesetzt, denn diese verfügen über sehr wenige Moves, Tritte und Schläge. Diese lassen sich zwar zu Combos verketten aber dennoch ist es recht wenig, wenn man das Spiel mit anderen Games aus diesem Bereich vergleicht. Jeder Kämpfer verfügt über drei unterschiedliche Leisten, die jeweils anders aufgebaut werden. Ist eine voll kann der Gegner für längere Zeit außer Gefecht gesetzt werden. Nun hat man auch die Möglichkeit halsbrecherische Stunts aus großer Höhe auszuführen. Ist der Gegner dann so gut wie erledigt setzen wir ihn mit einem Finishing-Move außer Gefecht. Merkwürdig ist aber der Einsatz der herumliegenden Gegenstände. Nimmt man diese und schlägt auf Gegner ein ist noch alles normal. Wird man aber damit beworfen, kann man erkennen, dass diese Gegenstände in der Luft eine Figur verfolgen - nicht gerade realistisch.

Leider ist die Modiauswahl sehr beschränkt. So kann man sich zwar in einigen Spielarten mit den Gegnern auseinander setzen aber das reicht bei weitem nicht aus um an die großen Titel in diesem Genre heran zu kommen. Wenigstens kann man zu zweit spielen. Alleine wird ein Spieler dann vor allem auf die freispielbaren Extras gehen. Optisch sieht das Spiel ganz passabel aus, auch wenn nicht alles perfekt ist. So wird der Spieler öfters mal Klippingfehler entdecken, genauso wie den obligatorischen Treppeneffekt oder leichtes Flimmern in den Texturen. Die Figuren sind ebenfalls ganz passabel dargestellt, auch wenn die Animationen ein wenig hölzern aussehen. Schnell fällt auf das der Hersteller mit sehr viel Blut arbeitet. Es ist ja nicht verkehrt so etwas zu zeigen aber hier wurde eindeutig übertrieben. Egal wo man nun eine Figur trifft - es spritzt Blut ohne Ende. Witzig ist vor allem das der Kämpfer Blut spuckt, obwohl wir ihn in den Magen schlagen. Hier wurde wohl nur darauf geachtet das Blut fließt. Etwas weniger davon hätte wirklich nicht geschadet. Dafür ist der Sound ganz gut gelungen. Zu jeder Zeit wird der passende Ton eingespielt und selbst die Musik kann man sich anhören. Die Steuerung ist ebenfalls solide. Die Akteure reagieren sofort auf unsere Padanweisungen und Aktionen können sicher ausgeführt werden.

 

Fazit:

Thematisch ist das Spiel bestimmt nicht jedermanns Sache. Es wird aber einige Spieler geben die dieses Ambiente mögen. Viel Blut und uneingeschränkte Gewalt sprechen immer wieder Leute an. Nett sind zumindest die Kampfareale die durch viele einsetzbare Gegenstände fast komplett interaktiv genutzt werden können. Schade nur das Backyard Wrestling - Don't try this at home so einige Macken hat. Zum einen sind die Aktionseigenschaften ein wenig mickrig. Hinzu kommt das es eigentlich zu wenige Spielmodis gibt, so das Ihr nach einer gewissen Zeit immer wieder den gleichen Modus spielen müsst. Zumindest wird das unkomplizierte Gameplay Anfänger ansprechen, denn ohne große Übungen können diese Spieler sofort bombastische Aktionen ausführen. Wrestlingprofis dagegen werden ein wenig unterfordert sein. Aber evtl. spricht sie ja das ungewöhnliche Ambiente an. So wird das Spiel vor allem denjenigen Spielern zusagen die ein anderes Wrestlingspiel sehen wollen.

 

Features:

- Jede Menge Waffen zum Bearbeiten des Gegners, z. B. Stacheldraht, Glühbirnen, Baseballschläger, Tische, Mülltonnen, Autotüren und Verkehrsschilder
- Innovatives Schadensmodell. Der Spieler kann seinem Widersacher Platzwunden, Prellungen und blaue Flecken zufügen. Riskante Moves können aber auch schwere eigene Verletzungen hervorrufen.
- Komplett interaktive und zerstörbare Umgebung
- Über 20 Superstars aus der Welt des Backyard Wrestling und des JCW Juggalo Championship Wrestling. Sabu, Mdogg 20, Josh Prohibition, Insane Clown Posse, Rudeboy, Madman Pondo, The Masked Horn Dog und weitere
- Abwechslungsreiche und mehrstöckige Umgebungen führen den Spieler weit hinger die normalen Grenzen des Wrestling Genres.
- Durch erfolgreich abgeschlossene Level werden neue Umgebungen, Charaktere und Bonus Videomaterial freigeschaltet ("Behind the Scenes")
- Atemberaubender Soundtrack mit einer Auswahl erfolgreicher Bands - von den aktuellen Highlights bis hin zu den Helden von damals.

 

 

 


Wertungsbox:

Backyard Wrestling - Don't try this at home (PS2)

 
 Backyard Wrestling
EUR 59,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 74 %  
Sound: 78 %  
Bedienung: 80 %  
Singleplayer: 68 %  
Multiplayer: 70 %  
Spielspaß: 69 %  
Gesamtwertung:  73 %  


 

 

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