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Avencast: Rise of the Mage - Review (PC)

Wertung:
80 %

Einleitung:

Aktuell können sich Rollenspielfans nicht beklagen. Fast monatlich kommt ein guter Genrevertreter auf den deutschen Markt. Jetzt bringt auch Lighthouse Interactive ein neues Spiel in den Handel. Es handelt sich dabei um das Clockstone Software-Game Avencast: Rise of the Mage. Wir konnten das 3D-Action-Rollenspiel jetzt ausgiebig testen. Ob sich nicht nur eingefleischte Genrefans in der virtuellen Spielwelt wohl fühlen, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Wie bei solchen Spielen üblich, werden wir nicht grundlos in die unzähligen Quests geschickt. In Avencast: Rise of the Mage schlüpfen wir in Haut eines jungen Zauberlehrlings, der als Novize in die Zauberschule Avencast aufgenommen wird. Im magischen Königreich von Aldgarth rissen Dämonen ein Dimensionsportal auf und überfielen unsere Akademie. Jetzt ist eine vergessene Dämonenarmee dabei, in unsere Welt einzufallen. Der Spieler soll nun hinab in die Tiefen einer versunkenen Zivilisation steigen, gegen den mächtigen Dämonenfürsten Morgath kämpfen und das Geheimnis unserer eigenen Vergangenheit lüften. Dabei werden wir nebenbei bis zum Meistermagier aufsteigen. Bevor es allerdings losgeht, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, erscheint das obligatorische Hauptmenü mit den Punkten "Neues Spiel", "Spiel laden", "Halle der Helden" und "Videos". Unter zu letzt genannten Punkt könnt Ihr Euch die freigeschalteten Filme in aller Ruhe noch einmal ansehen. Interessant ist auch die Halle der Helden. Hier findet Ihr die Helden, die das Spiel gemeistert haben. Wer einen bestehenden Spielstand besitzt, darf diesen dann unter Spiel laden aktivieren. Alle anderen müssen notgedrungen ein neues Spiel starten. Nachdem Ihr einen Namen eingegeben habt, folgt ein stimmungsvolles Intro. Dieses leitet das Spiel passend ein und so starten wir recht motiviert in das Abenteuer. Allerdings müsst Ihr vorher noch die Steuerungsart (Einfache Steuerung, Expertensteuerung oder Verfolgerkamera) und den Schwierigkeitsgrad (leicht/mittel/schwer) bestimmen. Jetzt sind alle Einstellungen erledigt und wir schlüpfen in die Haut des Zauberlehrlings. Es folgt ein kleines Tutorial, das uns das Spiel und die Steuerung in kleinen Schritten näher bringt. Das ist auch notwenig, denn die Spielsteuerung ist ein wenig gewohnheitsbedürftig. Gesteuert wird grundlegend mit der Tastatur. Mit der Maus lenken wir den Cursor, der im Kampf die Gegner anvisiert. Anders wie bei normalen Hack'n'Slay-Spielen müssen wir jetzt nicht einfach auf die Maustasten hämmern. Vielmehr aktivieren wir mit der linken Taste unsere Schlagkombos und mit der rechten die Magieangriffe. Jedem Zauberspruch wurde außerdem eine Tastenkombination spendiert, die man im Kampf in Verbindung mit Bewegungen aktiviert. Wer mag, darf übrigens die Belegung frei wählen und so seinen Bedürfnissen anpassen. Unser Charakter kann sich außerdem zur Seite abrollen, um z.B. gegnerischen Geschossen auszuweichen. Hierdurch ergeben sich recht anspruchsvolle Kämpfe.

Durch gewonnene Auseinandersetzungen erhält unser Held dann obligatorische Erfahrungspunkte. Nach einer gewissen Anzahl folgen die bekannten Levelaufstiege, die uns Steigerungspunkte einbringen. Diese darf der Spieler nun in Zauber aus dem reichhaltigen Zauberbaum oder in Charakterattribute investieren. Die Zauber selber werden übrigens in drei unterschiedliche Arten unterteilt: Blutmagien beziehen sich auf die Nahkampfattacken. Seelenmagien dagegen sind grundlegend Fernangriffe. Nett sind auch die Beschwörungsmagien, wodurch Ihr Kreaturen rufen könnt. Diese unterstützen uns im Kampf gegen böse Monster. Bei der Gegnervielfalt hat sich der Hersteller ebenfalls ins Zeug gelegt. Unzählige Monster und Kreaturen warten nur darauf, von uns besiegt zu werden. Dabei hat jeder Feind andere Stärken und Schwächen, die wir gekonnt ausnutzen sollten. Gehen wir gegen bestimmte Gegner geschickt vor, sind diese schnell erledigt. Wir müssen natürlich noch viel mehr machen, wie nur kämpfen - auch wenn das ein grundlegendes Aufgabenfeld darstellt. Immer wieder trifft unser Held freundlich gesinnte Charaktere. Bei den Dialogen werden uns oftmals mehrere Antworten angeboten und so kann der Gamer die Gespräche gut beeinflussen. Durch die diversen Unterhaltungen bekommen wir dann die genretypischen Quests, die in unserem Questbuch eingetragen werden. Eine kleine Karte zeigt uns außerdem immer gut an, wo sich unser nächstes Ziel befindet. Das war selbstverständlich noch nicht alles. In dem Spiel müsst Ihr auch viele adventuretypische Rätsel lösen. Diese haben es zum Teil in sich und so kommen die kleinen grauen Gehirnzellen oftmals in Wallung. Außerdem gönnt man Rollenspielfans gut 100 kombinierbare Ausrüstungsgegenstände. So agieren wir nun in der virtuellen Spielwelt, reden mit diversen Charakteren, erledigen unzählige Quests, lösen knifflige Rätsel, kämpfen gegen eine Vielzahl von unterschiedlichen Gegnern und folgen der recht ansprechenden Story.

 

Technik:

Avencast: Rise of the Mage hat eine ganz ordentliche Grafik, auch wenn diese einen nicht vom Hocker haut. Wir agieren in vielen phantasievollen Umgebungen, die unzählige Details zeigen. Düstere Höhlen sind genauso vorhanden, wie nette Innenräume. Hinzu kommen viele Effekte und kleinere Licht- und Schattenspiele. Vor allem bei den Kämpfen wird teilweise ein kleines Grafikfeuerwerk abgefeuert. Allerdings braucht Ihr Euch jetzt keine Hoffnungen zu machen, weite Ebenen oder ähnliches zu sehen. Wir agieren meistens in eher überschaubaren Arealen. Etwas schade ist auch, dass der Hersteller keine besseren Texturen verwendet hat. Diese sehen oftmals matschig aus. Zumindest entschädigt man uns mit nett modellierten und animierten Figuren. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Neben einer stimmungsvollen Musik, werden wir auch passend eingespielten Ingamegeräuschen lauschen. Hinzu kommen dann noch deutsche Synchronsprecher. Diese klingen zwar etwas blechern, dennoch machen sie ihre Arbeit recht gut. Die Steuerung ist wie oben schon erwähnt gewohnheitsbedürftig. Sie wirkt auf den ersten Blick sehr kompliziert. Allerdings geht diese nach erstaunlich kurzer Zeit in Fleisch und Blut über. Außerdem erkennt man bei den Kämpfen schnell, das die Lenkung diverse Vorteile mit sich bringt. Wer die vorgegebene Steuerung nicht mag, darf übrigens auch die Tastenbelegung frei konfigurieren. Hinzu kommt, dass uns gleich 3 verschiedene Steuerungsmodi angeboten werden. Somit dürfte für jeden eine passende dabei sein. Die Kamera hat ebenfalls alles im Blick. Wir können diese frei drehen und so immer einen optimalen Blickwinkel einstellen. Einzig bei Kämpfen kann es - durch das ewige nachregeln - etwas hektisch werden. Die KI der Gegner ist erfreulich gut. Sie reagieren immer wieder anders und so laufen die Kämpfe viel spannender ab, wie in anderen Rollenspielen. Der Schwierigkeitsgrad bewegt sich ebenfalls auf einem guten Niveau. Durch drei angebotene Stufen wird jeder Gamer eine angemessene Herausforderung finden. Fasst man nun alles zusammen, so kann man zufrieden mit der technischen Seite sein.

 

Fazit:

Wir müssen wirklich eingestehen, das uns Avencast: Rise of the Mage positiv überrascht hat. Das liegt jetzt nicht nur an der netten aber auch etwas dürftigen Grafik oder der ansprechenden Story. Vielmehr die Mischung aus Rollenspiel- und Adventure-Elementen und das anspruchsvolle Kampfsystem haben uns schlussendlich von dem Spiel überzeugt. Es macht richtig viel Spaß die Fähigkeiten des Charakters auszubauen und gestellte Aufgaben zu lösen. Allerdings muss man erst einmal ein paar Stunden Spielzeit investieren, um in hektischen Situationen mit der etwas anderen Steuerung zurecht zu kommen. Ist man allerdings zu späteren Zeitpunkten hinter das System gestiegen, so erkennt man doch die vorhandenen Vorzüge. Rollenspielfetischisten werden natürlich bemängeln, dass nicht mehrere Charaktere zur Auswahl stehen. Auch die etwas eingeschränkten Charakterentwicklungs-möglichkeiten sind nicht der Knaller. Wir sehen das allerdings nicht als allzu schlimm an, denn durch die vorhandenen Features werden Gamer mehr als anständig entschädigt. Wer also Rollenspiele und Adventureaufgaben mag, der darf ruhig bei diesem Spiel zuschlagen. Uns hat Avencast: Rise of the Mage gut gefallen und daher können wir das RPG allen Genrefans ans Herz legen.

 

Features:

- Herausforderndes Gameplay: Das Kampfsystem in Avencast garantiert Rollenspielvergnügen der erfrischend dynamischen Art! Über das Tasten-Maus-Kombinationssystem hast du dein ganzes Arsenal gepfefferter Kampfzauber allzeit griffbereit, ohne vor jedem Kampf erst umständlich ausrüsten zu müssen.
- Zahllose keineswegs zahnlose Monster warten geradezu nur darauf, dir in actiongeladenen Kämpfen mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten und Strategien den Garaus zu machen. Nimmst du die Herausforderung an?
- Rüste und trainiere deinen Helden zum gepanzerten Blutmagier, zum energiegeladenen Seelenmagier oder zum turbulenten Allrounder. Finde und erbeute seltene, herausragende und magische Rüstungen auf deinem schicksalhaften Weg durch Raum und Zeit!
- Tauche ein in eine liebevoll gestaltete 3D-Welt, in der begeisternde Spezialeffekte und atmöspharische Soft-Shadows ein Licht- und Farbenspektakel bieten, vor allem, wenn du als Meistermagier eine Kostprobe deiner gefürchteten Kampfkünste zum Besten gibst.
- Erlebe eine abwechslungsreiche Story, die in der bezaubernden und humorvollen Welt der Avencastschüler beginnt, doch schon bald zur spannenden Reise durch Raum und Zeit wird und mit einigen Überraschungen aufwartet.
- Avencast beschert dir ein sehr facettenreiches Spielvergnügen, bei dem sich temporeiche Kämpfe mit kniffligen Rätseln und originellen Quests zu einer abwechslungsreichen Mischung aus Martial Arts und Hirntraining vereinen.
- 3 verschiedene Steuerungsmodi, 3 Schwierigkeitsgrade, 2 Magiebäume inklusive magischer Kreaturen, die du zur Kampfunterstützung für taktische Züge herbeibeschwören kannst, bieten Gestaltungsmöglichkeiten und Spielherausforderung, die eine Vielzahl von Gamern zu Wiederholungstätern werden lässt.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Avencast: Rise of the Mage (PC)

 
  Avencast: Rise of the Mage
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Grafik: 76 %  
Sound: 80 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 78 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 84 %  
Gesamtwertung:  80 %  

Systemvoraussetzungen:

- Betriebssystem: Windows(r) XP / Vista(tm)
- CPU: 2.2 GHz Intel(r) Pentium(r) oder 2200+AMD(r) Athlon(tm) processor
- RAM: 512 MB (1GB für Windows Vista(tm))
- Video: GeForce FX 5700 / ATI Radeon 9700 oder besser
- PC DVD-ROM: 4x
- Audio: DirectSound(r) kompatible Audiokarte
- Freier Festplattenspeicher: 4.4 GB
- DirectX(r): 9.0c

 


 

 

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