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Avatar: Der Herr der Elemente - Review (GBA)

Wertung:
75 %

Einleitung:

Anfang 2006 startete auf Nickelodeon recht erfolgreich die TV-Serie Avatar. Passend dazu kommt jetzt ein Spiel auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das Action-Adventure Avatar: Der Herr der Elemente. Dieses wird übrigens für Nintendo Wii, Nintendo DS, Game Boy Advance, PC, Sony PSP und PlayStation 2 erscheinen. Wir konnten uns die fertige GBA-Version ausgiebig ansehen. Ob sich das neuste THQ-Spiel nicht nur für Fans der Zeichentrickvorlage lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Genretypisch kommt so ein Spiel nicht ohne eine passende Story aus. In einem anderen Zeitalter verteilt sich die Macht auf vier große Nationen: Wasser, Erde, Feuer und Luft. Die Anführer jeder Nation verfügen über die Fähigkeit, ihr jeweiliges Element manipulieren zu können. Er ist der Avatar, die menschliche Brücke zwischen den spirituellen und den physischen Welten. Er muss die Ordnung in der Welt aufrechterhalten. Nach dem Tod des letzten Avatars zettelte der Anführer der Feuernation einen globalen Krieg an. Sein Ziel war es, die Wasser-, Erde- und Luftnationen auszulöschen, um mit seiner Nation in Ewigkeit allein zu herrschen. Gerade, als die Feuernation im Begriff war, die Welt zu dominieren, machte das kleine Mädchen Katara und ihr Bruder Sokka eine erstaunliche Entdeckung: Aang, ein zwölfjähriger Luftbändiger hat in einem Eisberg eingeschlossen auf wundersame Weise 100 Jahre überlebt. Wir übernehmen nun die Steuerung über Aang, Katara und Sokka. Das Spiel fängt da an, wo die Fernsehserie beim nördlichen Wasservolk aufhört. Jedes Kapitel bringt die Charaktere an einen neuen Ort, und jeder dieser Orte ist einzigartig. Das Trio begibt sich auf ein Abenteuer, um neue Landschaften zu erkunden, Feinde zu bekämpfen, Freunde zu finden und das Mysterium der Maschinen des Schöpfers. Im Spiel angekommen, erblickt der Spieler den Spielbildschirm. Hier werden wir unter anderem die drei Symbole der Hauptcharaktere Aang, Katara und Sokka inkl. deren Lebensleiste und Chi-Werte sehen. Der jeweils aktive Charakter wird dabei kenntlich gemacht und so kann man die jeweiligen Werte gut auseinander halten. Wir spielen nun mit einer Figur, die wir frei bestimmen können. Um diese zu wechseln braucht man nur bestimmte Tasten zu drücken. Jede Spielfigur hat natürlich eigene Eigenschaften. Aang kann z.B. Luftangriffe, Hochsprung und Luftschlag ansetzen. Außerdem darf er an Lüftungsschächten Luft hineinpusten. Sokka dagegen wirft einen Rang, Bomben oder schwingt eine Keule. Er hat auch die Fähigkeit Hebel zu aktivieren. Katara nutzt die Wasserpeitsche und sie kann neben heilen auch noch Wasser umverteilen oder durch Wasserfonteinen gehen. Außerdem soll man mit ihr an Wasserströmen Eisbrücken erstellen. Ihr sehr schon, dass jeder Charakter spezielle Fähigkeiten besitzt, die wir passend im Spiel einsetzen sollen. Bestimmte Feinde reagieren außerdem empfindlich auf personenspezifische Angriffe. Durch herumexperimentieren finden wir schnell heraus, mit welcher Spielfigur wir am besten gegen einen Feind kämpfen können. Das war natürlich noch nicht alles. Interaktionsmöglichkeiten gibt es daneben auch noch. In jedem Kapitel gibt es verschiedene Charaktere, die uns mit weiteren Informationen zur Geschichte versorgen. Neben den Gesprächen werden wir in den Levels auch viele rätselhafte Kisten finden. Diese soll der Spieler in die richtige Reihenfolge bringen. Nette Gegenstände finden wir dann auch noch. Da wären z.B. die Speichersteine, Schalter, Druckschalter oder Truhen. In diesen befinden sich nützliche Schriftrollen, die verschiedene Manöver freischalten. So durchsuchen wir jeden Abschnitt nach hilfreichen Objekten, führen viele Gespräche, lösen ein Rätsel nach dem anderen und kämpfen gegen eine Vielzahl von Gegnern.

 

Technik:

Grundlegend kann man mit der technischen Seite von Avatar: Der Herr der Elemente zufrieden sein. Da wäre zum einen die Grafik. Für Gameboy Advance-Verhältnisse wird eine ganz ansprechende Optik gezeigt. Klar haut diese einen nicht gerade vom Hocker. Allerdings werden wir viele unterschiedliche Levels erblicken. Es wäre natürlich nett gewesen, wenn der Entwickler mehr Details bzw. Objekte eingebaut hätte. Allerdings wird man auch so immer wieder etwas Neues entdecken. Die Charaktere selber wurden nett modelliert. Wir werden außerdem noch viele unterschiedliche Gegner zu sehen bekommen. Toll sehen dann noch die gut gemachten Textfenster aus, die passend die Story vermitteln. Etwas magerer sind die Animationen. Alle Figuren bewegen sich recht hölzern durch die Levels. Der Sound ist ebenfalls ein wenig dürftig. Wir werden immer wieder den gleichen Ingamegeräuschen lauschen. Hinzu kommt eine Musik, die zum Spiel passt. Wirklich stimmungsvoll ist diese aber nicht. Mit der Steuerung wird jeder schnell klar kommen. Jeder Charakter lässt sich gut lenken und alle Aktionen kann man sicher ausführen. Etwas meckern kann man dann noch über die KI. Computergesteuerte Gegner verhalten sich nur selten intelligent und so werden wir kaum gute Aktionen von ihnen sehen. Fasst man nun alles zusammen, so macht die Technik einen soliden aber auch unspektakulären Eindruck.

 

Fazit:

Avatar: Der Herr der Elemente ist ein nettes Action-Adventurespiel für Nintendos GBA. Das Spiel revolutioniert zwar nicht das Genre, dennoch kann es für viele Stunden an den Handheld fesseln. Das liegt vor allem daran, dass wir immer andere Aufgaben erledigen sollen. Kleine Rätsel sind genauso vorhanden, wie ausgiebige Erkundungstouren, Gespräche oder ausschweifende Kämpfe. Diese laufen allerdings eher langweilig ab, denn die Gegner zeigen kaum gute Aktionen. Hierdurch ergibt sich auch ein relativ leichter Schwierigkeitsgrad. Da das Spiel allerdings das jüngere Publikum ansprechen soll, kann man damit gut leben. Etwas enttäuscht hat uns auch die Story. Hier hätte man ruhig mehr rausholen können. Zumindest sind aber bekannte Charaktere aus der Vorlage vorhanden. Wer also gerne das passende Spiel zur Zeichentrickserie auf seinem Gameboy Advance spielen möchte, kann dieses jetzt endlich machen. Sind Eure Erwartungen nicht zu hoch, so werdet Ihr für ein paar Stunden gut unterhalten.

 

Features:

- Tolle Kung-Fu-Kämpfe!
- Individuell veränderbare und erweiterungsfähige magische Kräfte!

 

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

Avatar: Der Herr der Elemente (GBA)

 Avatar - Der Herr der Elemente
EUR 38,99
Bei GAME WORLD bestellen
Grafik: 75 %  
Sound: 65 %  
Bedienung: 78 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 79 %  
Gesamtwertung:  75 %  


 

 

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