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Einleitung:
Stealth Action-Spiele sind
seid einigen Jahren bei PC-Spielern sehr angesagt. Immer bessere Spiele kommen für dieses stark
wachsende Genre auf den Markt. Metropolis Software versucht sich jetzt mit
dem Spiel Aurora Watching gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen. Schon
beim Kauf fällt der günstige
Anschaffungspreis auf. Gerade einmal 35 Euro müsst Ihr für dieses Spiel
hinblättern.
Wir konnten die fertige Version jetzt testen. Ob das Spiel neben einem guten
Preis noch mehr zu bieten hat, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Neben der Schleich-Action und wilden Schießereien hat Aurora Watching auch
eine Story. White Fox ist ein NATO-Agent, der dafür ausgebildet wurde im
Geheimen die gefährlichsten Missionen auszuführen. Er hatte immer gedacht,
dass er auf der guten Seite für Freiheit und Gerechtigkeit kämpft. Erst
jetzt findet er heraus, dass er von der Politik missbraucht wurde.
Niedergeschlagen zieht er sich aus dem aktiven Dienst zurück, bis nach zwei
Jahren ein Ereignis alles verändert. Der Weltfrieden ist in Gefahr, als das
russische U-Boot Komsomoletz II unter mysteriösen Umständen in der
Arktischen See sinkt. Der NATO-Geheimdienst erhält die Information, dass das
Boot Stunden vor der Tragödie den Schiffsfriedhof in St. Joseph's Land
verlassen hat. Als wäre das noch nicht geheimnisvoll genug, wird auch noch
bekannt, dass sich unter diesem Schiffsfriedhof ein Militärkomplex befindet.
Niemand weiß, wonach in diesen Laboratorien geforscht wird. Die Einrichtung
steht unter der Leitung von Jacek Parecki, einem der besten
DNA-Wissenschaftler der Welt. Er ist ein Genie ohne Moral. Die NATO-Führung
weiß, dass es nur einen Agenten gibt, der das Rätsel lösen kann. Natürlich
schlüpfen wir in die Rolle des Haupthelden, der nun neun Missionen
bestreiten muss. Nachdem das Spiel gestartet wurde gelangen wir erst einmal
in das Hauptmenü. Von hier aus dürfen wir ein neues Spiel starten oder ein
vorhandenes laden bzw. speichern. Um mit White Fox zum ersten Mal aktiv zu werden,
müssen wir natürlich ein neues Spiel starten. Uns werden anschließend drei
Schwierigkeitsgrade angeboten. Je nach Einschätzung können wir aus leicht,
mittel und schwer eine passende Herausforderung auswählen. Je
schwieriger die Einstellung gewählt wurde, desto weniger wirksam sind die Erste-Hilfe-Kits und die Gegner werden auch widerstandsfähiger gegen unsere
Angriffe. Außerdem wird beim einfachen Schwierigkeitsgrad gestoppt, wenn das
Inventar geöffnet wird. Bevor wir nun starten sollten wir erst einmal eine
Übungsrunde absolvieren. Hier wird uns alles nötige beigebracht. Kommen wir
nun zum eigentlichen Spiel.
Wie in solchen Spielen üblich dürfen wir auf ein reichhaltiges Waffenarsenal
zurückgreifen. Messer und Pistole sind genauso vorhanden wie
Maschinenpistole, Schrotflinte und Scharfschützengewehr. Mit diesen Waffen
können wir nun unsere Gegner niederstrecken. Je länger wir mit unserer Waffe
zielen, desto größer ist die Chance einen Gegner zu treffen. Hinzu kommt,
dass die Zielgenauigkeit nach jedem Schuss oder bei Unterbrechung des
Zielens abnimmt. Schaffen wir es solange zu zielen bis das Fadenkreuz
blinkt, so können wir einen kritischen Treffer landen. Wir sollen aber nicht nur alles abballern, sondern
noch viel mehr machen. In dem Spiel gibt es eine Reihe von Objekten die wir
finden und benutzen können. Wir sind außerdem mit einem tragbaren Computer
ausgerüstet. Der Computer enthält alle gefundenen Daten und Befehle, die zu
jeder Zeit eingesehen werden können. Nehmen wir bei den Kämpfen Schaden, so
werfen wir das bekannte Erste Hilfe Kit ein - mit dem wir unsere
Lebensenergie wieder auffüllen. Es gibt aber noch weitere Gegenstände. Mit
Kugeln, Zeit-, Bewegungs- und ferngesteuerte Waffen machen wir unseren
Gegnern ebenfalls Feuer unterm Hintern. Dabei wird noch einmal unterteilt in
Gasfallen, Signalgeber und Sprengstoffe. Außerdem
darf unser Held noch auf sein Fernglas zurückgreifen. Mit diesem kann er
über große Entfernungen Ziele anvisieren. Wie in diesen Spielen üblich sind
die Geräte nur Mittel zum Zweck. Ob wir erfolgreich sind hängt stark von
unserer Vorgehensweise ab. Nicht immer ist es ratsam einfach auf die Gegner
zuzustürmen. Zwar können wir gehen und laufen aber viel effektiver ist das
schleichen. Die Entfernung, auf die wir gehört werden, wird auf dem
Radar als Kreis angezeigt. Hierdurch erkennt der Spieler schnell ob er schon
entdeckt wurde. Wir müssen nicht jedes Mal einen Gegner liquidieren um eine
Mission zu vollenden. Unser Held kann den Feind mit dem Pistolengriff auch
einfach betäuben. Das schaffen wir allerdings nur, wenn wir uns leise von
hinten an ihn heranschleichen. Ein Vorteil hat diese Spielweise; erledigen
wir unsere Feinde leise, so wird kein Alarm ausgelöst.
Technik:
Die Grafik von Aurora Watching ist ganz nett aber sie kommt leider nicht an
die von Topgames wie Splinter Cell heran. Trotzdem ist diese
zeitgemäß und so wird das Gameplay gut unterstützt. Neben guten Videos
dürfen wir auch der ansprechenden Story folgen. Nette Effekte wie
explodierende Behälter sind genauso vorhanden wie diverse Licht und
Schatteneffekte. Die Animationen sehen ebenfalls ganz nett aus. Vor allem
unsere Spielfigur bewegt sich realistisch durch die diversen Umgebungen.
Einzig beim Leveldesign und bei den Texturen hätte der Hersteller mehr
machen können. Auch ein paar Details mehr in den Räumen hätten nicht
geschadet. Unser Held wird dann noch von zwei Kameras verfolgt. Die Erste
befindet sich hinter seinem Kopf und die zweite Kamera zeigt den Helden und
seine Umgebung von oben. Die Sicht von oben ist bei der Erkundung der
Umgebung sehr nützlich, während die Hinter-Kopf-Ansicht beim Kampf Vorteile
bringt. Der Sound ist ganz in Ordnung. Waffengeräusche klingen genauso gut
wie die übrigen Soundeffekte. Hinzu kommt eine passende Musik - die sich dem Handlungsverlauf
anpasst. Die KI der Gegner ist gewohnt mager. Viel zu oft verhalten sie sich
unrealistisch. Aber
das Problem kennt man ja von anderen Spielen aus diesem Genre.
Fazit:
Das Spiel Aurora Watching ist zwar kein Meilenstein unter den
Stealth-Action-Spielen, aber dennoch kann es einige Stunden unterhalten.
Durch die vielen Features und Gegenstände können wir jede Mission anders
angehen. Dank unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade wird
dann auch noch jeder Spieler eine passende Herausforderung finden. Das
Preis/Leistungsverhältnis darf man ebenfalls noch lobend erwähnen. Gerade
einmal 35 Euro kostet der Spaß. Leider sind nur neun Missionen vorhanden.
Nach ein paar Stunden ist das Spiel daher schon beendet. Zumindest wird man
während dieser Zeit anständig unterhalten. Wer also aktuell ein nettes und
vor allem günstiges Stealth-Action-Spiel sucht darf bei Aurora Watching
zugreifen.
Features:
- Aurora Watching ist eine aufregende Mischung aus Action und Taktik
- Neun spannenden Missionen
- Es gibt eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten für die verschiedenen
Missionen.
- Großartige Atmosphäre: Die Musik passt sich dem spannenden
Handlungsverlauf an.
- Grafisch ansprechend durch den Einsatz von Pixel und Vertex Shading.
- Es wird die bekannte Renderware Physikengine für Explosion und
Charakteranimation eingesetzt.
- Fahrzeuge wie Motorschlitten sorgen für zusätzliche Action!
- KI: Gegner formieren sich zu Gruppen und reagieren direkt auf das
Verhalten des Spielers.
- Ein einsteigerfreundliches Bedienermenü und ein umfangreiches Tutorial
machen den Einstieg ins Spiel leicht.
- Aurora Watching kann für verschieden starke Rechnerkonfiguration angepasst
werden.
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