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Einleitung:
Adventure-Fans dürfen sich
auf ein neues Spiel freuen. Über The Adventure Company kommt das
Fantasy-Abenteuer Aura: Tor zur Ewigkeit auf den Markt. Das First-Person
Point & Click Spiel entführt Euch in eine zauberhafte Computersaga. Vier
heilige Ringe sollen von Euch gefunden werden. Wir konnten das Spiel jetzt
testen. Ob sich dieses Adventure für Fans des Genres lohnt, erfahrt Ihr in
unserem Review.
Zum Spiel:
Natürlich werdet Ihr nicht grundlos in das Spiel geschickt. Eine passende
aber auch magere Story begleitet das Geschehen. Die Legende erzählt von vier
magischen Ringen mit der Fähigkeit Tore zu verborgenen Welten zu öffnen. Der
Vereiniger aller Ringe erhält außerdem große Kräfte, Macht und
Unsterblichkeit. Wenn das mal kein Grund ist diese Ringe zu suchen. Vier
magische Welten, beispielsweise das Ademika Tal und eine mechanische Welt
mit faszinierenden Umgebungen und gefahrvollen Herausforderungen warten auf
Euch. Der Spieler schlüpft nun in die Rolle eines jungen Abenteurers. Eine
Geschichte ist zwar vorhanden aber sie dient nur als Mittel zum Zweck. Viel
wichtiger sind in dem Spiel die Rätsel und davon werdet Ihr einige
vorgesetzt bekommen. Wir spielen aus der Ego-Perspektive und bewegen uns
Bild für Bild durch die Abschnitte. Wird ein neuer Bereich geladen so können
wir uns in einer 360 ° Perspektive umsehen. Die möglichen Richtungen, in
denen wir gehen können, werden durch unseren Cursor angezeigt. Dieser ändert
jeweils das Aussehen, sobald ein weiterkommen möglich ist. Dadurch treten
wir auch an Gegenstände näher heran die dann vergrößert werden.
Dürfen wir eine Aktion ausführen so wird dieses ebenfalls vom Cursor
angezeigt. So müssen wir uns nun in den sehr detaillierten Umgebungen
umschauen und alles erkunden. Untersuchen von Objekten ist auch unsere
Hauptaufgabe, denn wir müssen viele Informationen sammeln um die Rätsel zu
lösen. Diese finden wir in fast jedem Raum. Vor allem Schalterrätsel warten
auf uns - die es wirklich in sich haben. Unverständlich ist hier das ein
Schalter mehrmals gedrückt werden muss um einen Effekt zu erzielen. Daneben
sollen wir auch noch Puzzles lösen. Trotz einiger Tipps wird der Spieler
viel Gehirnschmalz verbrauchen. Zum Glück sind die meisten Rätsel sehr
logisch aufgebaut. Objekte die wir finden wandern direkt in unser Inventar.
Von dort aus müssen wir diese Gegenstände bei den Rätseln einsetzen. Da
nicht immer klar ist, wo wir einen Gegenstand gebrauchen müssen, wird der
Spieler öfters mal alles aus dem Inventar ausprobieren. Das ist zwar ein
wenig mühselig aber es führt doch zum Ziel. So dürft Ihr Euch nun auf die
vielen unterschiedlichen Rätsel stürze.
Technik:
Optisch sieht das Spiel ganz gut aus. Alle geladenen Bilder zeigen
hochauflösende Grafiken mit vielen Details. Alle gezeigten mechanischen
Apparaturen laden zum erkunden ein. Hinzu kommen nette Animationen sobald
wir etwas aktivieren. Dieses ist aber manchmal etwas störend. Klicken wir
aus versehen etwas an, so müssen wir gleich eine ganze Animation erdulden.
Bei diversen mechanischen Geräten sogar zweimal, denn einmal öffnet sich
etwas und dann muss es erst geschlossen werden, bevor wir weiter machen
können. Trotzdem wird das ganze Spiel dadurch ein wenig aufgelockert.
Ansonsten wirkt alles recht starr und steril. Meistens bewegen wir uns durch
Räume, wo einfach nur Objekte herumliegen. Andere Personen werden wir
dagegen nur selten treffen. Bewegung kommt erst ins Spiel wenn wir etwas
aktivieren. Zumindest bekommen wir gute Zwischensequenzen zu sehen. Ab und
zu werden wir dann auch noch ein paar Dialoge zu hören bekommen. Ansonsten
begleitet uns eine dezente Musik und nette Umgebungsgeräusche. Weiterer
Sound wird erst eingespielt wenn wir etwas aktivieren. Diese Geräusche
passen ideal zum gezeigten. Mit der Steuerung wird jeder schnell klar
kommen. Das fällt aber auch nicht schwer, denn viel können wir in dem Spiel
nicht machen. Fasst man alles zusammen so bietet Aura: Tor zur Ewigkeit
technisch das was man von so einem Spiel erwartet.
Fazit:
Aura: Tor zur Ewigkeit kann insgesamt überzeugen. Vor allem werden Fans von
Rätseln auf Ihre Kosten kommen. Auch die Umgebungen mit den vielen Details
laden zu erkunden ein. Schade das man optisch nur starre Bilder zu sehen
bekommt, die erst dynamisch werden, wenn man sie anklickt. Der Hersteller
hätte lieber mehr Bewegung ins eigentliche Spiel bringen sollen, als immer
wieder Animationen einzuspielen. Trotzdem macht das erkunden der Umgebung
sehr viel Spaß. Mit den Rätseln und den Schwierigkeitsgrad muss man sich
dann aber erst einmal anfreunden. Genrekenner wissen was auf sie zukommt.
Alle anderen könnten bei vielen Aufgaben verzweifeln, denn die Hilfestellung
im Spiel ist nicht immer ausreichend. Ein wenig schade ist auch, dass alles
sehr linear abläuft. Das Spiel gibt Euch stark vor was als nächstes zu tun
ist. Zumindest stimmt der Sound und so kann man recht entspannt stundenlang
rätseln. Insgesamt ist das Spiel nur was für echte Knobelfans, die nicht
unbedingt eine gute Story oder ein nettes Ambiente brauchen. Euch erwartet
in dem Spiel einfach nur ein Rätseln nach dem anderen. Rätselfanatiker
werden sich also bei dem Spiel sofort wohl fühlen.
Features:
- First-Person Entdeckungs- und Puzzlespiel
- Eine originale fantasy-basierende, einzigartige Storyline mit riesiger
Fangemeinde.
- Mausgesteuert mit intuitivem Point-und-Klick-Interface
- Unglaublich realistische und wunderschön vorgerenderte Grafiken und
Umgebungen
- Originale Orchestermusik und eindringlicher Soundtrack
- Einfallsreiche und originelle Puzzles
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