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Astro Boy - Review (PS2)

Wertung:
70 %

Einleitung:

Im Jahr 1952 erschuf der japanische Animationspionier Osamu Tezuka die Kultfigur Astro Boy. Seither hat sich der kleine Held zu einem der bekanntesten Charaktere der japanischen Animationen entwickelt. Die Cartoon-Fernsehshow wurde in über 40 Ländern ausgestrahlt und über 80 Millionen Comics konnten einen Käufer finden. Nun erobert Astro Boy auch die Playstation 2. Über Atari kommt das gleichnamige Action-Adventure-Spiel auf den deutschen Markt. Wir konnten die fertige Version jetzt testen. Ob sich Astro Boy auch auf Sony´s Konsole durchsetzen kann, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel.

Natürlich kommt ein Action-Adventure nicht ohne eine anständige Story aus. Als sein Sohn bei einem tragischen Autounfall ums Leben kam, erschuf der brilliante Roboteringenieur Dr. Tenma - nach dem Bild seines Sohnes - einen dem Menschen überlegenden Roboter namens Astro. Dr. Tenma glaubte, dass Roboter eines Tages über die Welt herrschen würden, und stattete Astro mit Fähigkeiten aus, die kein anderer Roboter besaß. Ein anderer brillanter Wissenschaftler, Dr. O´Shay, hatte eine andere Zukunftsvision. Er träumte von einer Welt, in der Roboter und Menschen in Frieden zusammenleben würden.
Dr. O´Shay war mit Dr. Tenmas Beweggrund, Astro zu erschaffen, nicht einverstanden und so kümmerte er sich später um den kleinen Helden. Astro lebt jetzt in Metro City unter der sorgsamen Obhut von Dr. O´Shay. Diese Stadt wird unglücklicherweise von bösen Robotern terrorisiert. Diese betrachten Astro übrigens als ihren Feind. Um mit dieser Ungerechtigkeit Schluss zu machen, müssen Astro und Dr. O´Shay den Frieden in Metro City wiederherstellen. Der Spieler schlüpft natürlich in die Rolle von Astro. Der kleine Held besitzt sieben besondere Fähigkeiten - eine Armkanone, den Röntgenblick, Raketenfüße, Fingerstrahl, supersonisches Gehör, Analysefähigkeit und die Kraft von 1 Million PS. Bevor wir in das Abenteuer starten, dürfen wir uns erst einmal ein gut gemachtes Intro ansehen. Hier wird die Geschichte mit englischer Sprache und deutschem Untertitel eingeleitet. Anschließend beginnt das Spiel mit dem Lernmodus. Hier lernen wir das Spiel, unsere Spielfigur und die Steuerung kennen. Im Anschluss können wir endlich in das eigentliche Spiel starten.

In dem 3D-Action Adventure fliegen wir nun durch Metro City. In der Stadt treffen wir auf unterschiedliche Personen, die uns diverse Missionen zutragen. Mit den Leuten werden natürlich auch viele Gespräche geführt. Diese sind am Anfang noch ganz nett aber mit der Zeit nerven sie - wegen der Häufigkeit. Vor allem stört, dass nicht klar erkennbar ist welche Figur gerade Aufträge für uns hat. So sprechen wir eigentlich jeden an den wir sehen. Der Spieler wird in dem Spiel immer wieder auf unfreundliche Gegner treffen, die uns in einen Kampf zwingen. Diese sind allerdings kein großes Problem, da der Schwierigkeitsgrad recht einfach ausgefallen ist. Selbst die Endgegner bringen uns kaum ins Schwitzen. Je weiter wir in dem Spiel kommen, desto mehr Fähigkeiten werden frei. Hierdurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Der Spielablauf läuft eigentlich immer gleich ab: Astro kann nach belieben durch Metro City reisen. Dort werden wir vor Aufgaben gestellt - wie Gegner besiegen oder Rätsel lösen. Ist die Aufgabe beendet geht es wieder in die Stadt und die nächste Mission steht an. In dem Spiel gibt es dann noch viele Objekte die wir einsammeln können. Hierdurch erhalten wir neue Energie, Kräfte, erhöhen unsere Leisten und finden diverse Sammelkarten. Diese bringen uns neue Charaktere und zusätzliche Informationen über das Astro-Universum ein. Außerdem dürfen wir uns in die Nebenhandlungen stürzen. Diese finden wir in den Gegenden, in denen wir bereits die Haupthandlung abgeschlossen haben.

 

Technik:

Die Grafik ist eigentlich ganz in Ordnung. Die Umgebungen sehen genauso gut aus wie die Effekte und die Figuren. Allerdings läuft alles sehr langsam ab. Zumindest wird das Spiel sehr flüssig dargestellt. Einzig bemängeln kann man die etwas abwechslungsarmen Levels. Hier hätte der Hersteller ruhig mehr machen können. Mit der Musik kann man eigentlich ganz gut Leben. Ihr werden neben netten Soundeffekten auch eine ansprechende und vor allem stimmungsvolle Musik hören. Hinzu kommen passende Synchronsprecher, die allerdings alles in englischer Sprache vortragen. Zumindest dürfen wir die Dialoge mit deutschen Untertiteln nachlesen. Mit der Steuerung muss man sich erst einmal auseinandersetzen. Da hier einiges anders ist, wird man erst ein paar Minuten üben müssen, bevor alles reibungslos klappt. Der Spieler wird es gleich mit mehreren Steuerungen zu tun bekommen. Einmal die Lenkung im Flug, dann am Boden und zusätzlich im Kampf. Hinzu kommt eine Kamerasteuerung mit der wir die Blickrichtung bestimmen. Daneben gibt es noch Aktionsbefehle und Spezialbewegungen. Obwohl man sich mit der Steuerung arrangieren kann, bleibt doch die Frage offen, ob man das nicht einfacher hinbekommen kann. Leider muss sich der Spieler mit der gegebenen Situation zurecht finden. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr einfach ausgefallen. Allerdings muss man auch sagen, dass dieses Spiel eher für ein jüngeres Publikum gedacht ist und diese werden sich über ein einfaches Spiel bestimmt nicht beschweren. Nett ist auch noch das wir uns sehr frei in der Stadt bewegen können. Fasst man alles zusammen, so kann die Technik leider nicht voll überzeugen. Das Gameplay wird zwar gut unterstützt aber trotzdem gibt es ein paar Punkte die verbesserungsfähig sind.

 

Fazit:

Wirklich ansprechen wird das Spiel wohl nur Fans von Astro Boy. Überzeugen kann das Spiel durch die gelungene Mischung aus Action-Adventure und Flugpassagen. Etwas störend sind die dürftige Grafik und das einfache Spielprinzip. Viel zu oft wiederholen sich die Aufgaben, so dass es schnell langweilig wird. Hinzu kommen die vielen Dialoge, die man leider nicht abbrechen kann. Noch schlimmer ist die gewohnheitsbedürftige Steuerung. Es wird einige Zeit dauern bis man sich wirklich gut mit der Lenkung auskennt. Zumindest werden wir durch die Story entschädigt. Wer also einfache Spiele mag und ein großer Astro Boy-Fan ist, darf bei diesem Spiel zuschlagen.

 

Features:

- Du spielst Astro und düst durch Metro City, wo du sieben Superfähigkeiten freischaltest und entwickelst: 1.000.000 PS-Stärke, Digistrahlen (Laserstrahl-Finger), Armkanone, Raketenfüße, Röntgenblick, Überschallgehör und Analysekraft
- Du triffst bekannte Tezuka- und Astro Boy-Figuren wie Dr. O'Shay, Atlas, Dr. Tenma, Zoran und andere
- Eine einzigartige Flugmechanik sorgt für abgehobenen Spielspaß und grenzenlose Action
- Die 10 Spielzonen geben Astro Boys Umfeld genau wieder, wie z. B. Metro City, Astros Heimatstadt, und andere charakteristische Landschaften aus der Cartoon-Serie
- Du erfährst mehr über Astro Boys Vorgeschichte, indem du Nebenquests bewältigst und über 50 Karten sammelst
- Havok2 Physik-Engine ermöglicht eine realistische Interaktion der Charaktere mit ihrer Umgebung

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Astro Boy (PS2)

 
 Astroboy
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 70 %  
Sound: 78 %  
Bedienung: 68 %  
Singleplayer: 64 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 68 %  
Gesamtwertung:  70 %  


 

 

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