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Einleitung:
Langsam aber sicher rollt
das Weihnachtsgeschäft an. Vor allem in den letzten beiden Monaten des
Jahres kommt ein Topgame nach dem anderen auf den deutschen Markt. Ein Spiel
das besonders heiß erwartet wurde, ist das Ubisoft-Game Assassin's Creed.
Erscheinen wird das Action-Adventure von dem Entwicklungsstudio Ubisoft
Montreal übrigen für Xbox 360, PS3 und PC. Wir konnten uns jetzt die fertige
Playstation 3-Version ausgiebig ansehen. Ob Assassin's Creed die hohen
Erwartungen erfüllen kann und ob sich eine Anschaffung für Genrefans lohnt,
erfahrt Ihr in unserem Test.
Zum Spiel:
Ohne eine anständige Story würde so ein Spiel kaum Spaß machen. In
Assassin's Creed schlüpfen wir nicht nur in die Haut von Altair, der im
Jahre 1191 diverse Auftragsmorde ausführt. Direkt am Anfang des Spiels
erblicken wir komischerweise ein Labor in der Zukunft, in der ein gewisser
Desmond Miles von einem Professor unfreiwillig untersucht wird. Er glaubt,
dass wir die Gene des Assassinen in uns tragen. Vielmehr wollen wir jetzt
nicht verraten, denn die Story ist wirklich nicht von schlechten Eltern. Nur
soviel wollen wir noch erzählen. Ihr müsst mit unserem Charakter in das Jahr
1191 n.Chr. reisen und diverse Aufträge erledigen. Schließlich sollen wir
ein Geheimnis aufdecken, das die skrupellosen Wissenschaftler brennend
interessiert. Das ganze wird selbstverständlich durch nette Sequenzen inkl.
deutscher Sprachausgabe zusammengehalten. Wir werden also ständig gut
motiviert, immer weiter zu spielen. Im Mittelpunkt des Spiels stehen
natürlich die vielen Missionen. Grundsätzlich laufen diese immer gleich ab.
Der Spieler sammelt am Anfang missionswichtige Informationen über die
Person, die später als Opfer von uns ermordet werden soll. Die nötigen
Informationen bekommt Ihr z.B. von Informanten. Diese geben aber nur
unfreiwillig Informationen heraus und so muss der Spieler diverse Handlungen
ausführen. Mal stehlen wir die Infos einfach aus der Tasche oder es setzt
ordentlich Prügel, wodurch unser Gegenüber auf einmal sehr gesprächsbereit
wird. Bei der Vorbereitungsphase sollte der Spieler auch ein paar Bürgern bei
ihren Problemen helfen. Hierdurch schaffen wir uns Freunde, die uns später
bei unserer Flucht behilflich sind. Sobald Ihr mindestens zwei Beweisstücke
gesammelt habt, kann man in das Büro der Assassinen gehen. Diese sind
jeweils einmal in den jeweiligen Städten, wovon es übrigens drei gibt
(Jerusalem, Damaskus und Akkon), vorhanden. Mit den Informationen bekommt
man dann die Erlaubnis den Mord auszuführen. Im Anschluss taucht das Opfer
auf unserer Karte auf. Diese muss an einem neuen Ort übrigens erst einmal
erstellt werden. Also erklimmt unsere Spielfigur einen hohen Punkt und
schaut sich die Umgebung ausgiebig an. Alle wichtigen Orte bzw. Personen
werden jetzt kenntlich gemacht und so weiß der Spieler immer, wo er was
findet.
Wie wir nun unser Zielobjekt ausschalten, bleibt komplett uns überlassen.
Die einfachste Methode ist einfach auf den Gegner zuzulaufen. Es folgt dann
ein ausgiebiger Kampf mit mehreren Widersachern. Diese Fights laufen recht
genretypisch ab, denn meistens brauchen wir nur zuzuschlagen bzw.
gegnerischen Angriffen ausweichen oder kontern. Die Gegner sind oftmals sehr
berechenbar und so hat ein geübter Spieler schnell raus, wie er die Feinde
niedermetzelt. Dennoch sind die Kämpfe zum Teil sehr spannend. Das liegt vor
allem daran, dass diese sehr cineastisch ablaufen. Die Moves und Animationen
sehen erstklassig aus und so nimmt man jeden Kampf, trotz etwas monotonen
Gameplays, gerne an. Es gibt allerdings auch andere Möglichkeiten, wie wir
unsere Zielperson ausschalten. Beobachtet auch mal dessen verhalten und wenn
sich eine Gelegenheit ergibt, schlagt direkt zu. Gegner sind allerdings
nicht die einzigen Personen, die wir in dem Spiel zu sehen bekommen. In
einem Ort treffen wir auch auf unzählige Menschen. Diese tummeln sich in
wahren Massen auf den Plätzen bzw. Straßen und sie gehen alle ihrem
persönlichen Lebensrhythmus nach. Nach einem Mord beginnt die große
Fluchtphase. Schließlich jagen uns gleich mehrere Wachen, solange bis sie
uns stellen oder bis wir uns versteckt haben. Das klappt zum einen, indem
Ihr Euch möglichst schnell außerhalb ihrer Sichtweite begebt und dann in
Objekten wie Strohballen versteckt. Allerdings kann man auch Schutz in einer
Gruppe von Geistlichen suchen. Egal welche Variante ihr nehmt, die Flucht
wird immer spannend ablaufen. Wirklich toll sind die opulenten Städte, in
denen wir uns frei aufhalten können. Nicht nur das es unzählige Gassen gibt.
Die ganz große Freude kommt auf den Dächern auf. Kein Wunder, denn unser
Held kann ebenso gut klettern wie kämpfen. Weite Sprünge sind genauso
schnell ausgeführt, wie atemberaubende Kletterpartien an Mauern. Nett sehen
auch Sprünge aus großer Höhe in einen Strohballen aus. Es gibt aber auch
noch andere Bereiche die es uns angetan haben. Außerhalb einer Stadt dürft
Ihr mit einem Pferd herumreiten. Dort werden wir allerdings auch auf Gegner
treffen, die uns an den Kragen wollen.
Technik:
Der absolute Hammer ist natürlich die Grafik. Die Städte mit ihrem hohen
Detailreichtum sind genauso beeindruckend, wie die Weitsicht oder die vielen
gleichzeitig dargestellten Personen. An tolle Licht- & Schattenspiele hat
der Hersteller genauso gedacht, wie an diverse Effekte. Einzig ein paar
Clippingfehler und Kantenflimmern trüben das ansonsten gute Gesamtbild.
Phänomenal sind auch die Charaktere, die phantastisch modelliert und
animiert wurden. Hinzu kommt die Kleidung, wie Kutte oder Umhang. Bei
unseren Bewegungen schwingen sie mit, so wie man es erwartet. Man könnte
Stunden über diese Grafik schwärmen. Selten sah ein Spiel auf einer Konsole
so gut aus. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Vor allem in
der Stadt werden wir eine realistische Soundkulisse zu hören bekommen. Die
Leute reden und viele unterschiedliche Ingamegeräusche werden immer passend
eingespielt. Hinzu kommen professionelle deutsche Synchronsprecher, die ihre
Arbeit wirklich gut machen. Wirklich gelungen ist die äußerst eindrucksvolle
Steuerung. Es fällt einem kinderleicht, sich defensiv durch die Stadt zu
bewegen. Das gleiche gilt für die Klettereinlagen und Kämpfe. Jeder wird
nach wenigen Minuten alle Aktionen sicher ausführen und so direkt in das
Spielgeschehen einsteigen können. Die KI ist dann auch noch in Ordnung. Die
computergesteuerten Figuren verhalten sich wirklich real. Töten wir z.B.
eine nicht beobachtete Person, stört das keinen. Sieht man uns allerdings
dabei zu, so gehen sie erst einmal zu dem Toten, bevor sie die Wachen rufen.
Machen wir uns in der Zwischenzeit aus dem Staub, so sollten wir das langsam
machen. Hastige Aktionen fallen noch mehr auf und rempelt Ihr dann noch die
falsche Person an, so sind Euch die Wachen garantiert auf den Fersen. Einzig
bei den Kämpfen macht die KI ein paar Aussetzer. Die Gegner agieren meistens
vorhersehbar und so sind die Fights keine wirkliche Herausforderung.
Fazit:
Assassin's Creed ist fast das übermächtige Spiel geworden, was sich alle
erhofft haben. Die Grafik ist eine wahre Augenweide und man kann sich
an den vielen Details kaum
satt sehen. Hinzu kommen eine grandiose Soundkulisse
und eine tolle Sprachausgabe. Eine genial erzählte Story ist dann auch noch
vorhanden. Wirklich bombastisch sind allerdings die riesigen Städte, die wir
ohne Ladepausen frei erkunden können. Es macht einfach nur Spaß an Wänden,
Häusern oder Türmen zu klettern. Das
klappt, dank einer einfachen Steuerung, auf Anhieb. Wirklich jeder
wird mit der intuitiven Lenkung sofort klar kommen. Allerdings ist nicht
alles Perfekt in dem Spiel. Die Aufträge sind z.B. nicht sonderlich
abwechslungsreich. Eigentlich laufen alle Missionen nach dem gleichen Schema
ab: Leuten helfen, Informationen sammeln, Attentat ausführen und fliehen.
Ansonsten können wir noch kleinere Nebenhandlungen ausführen, Objekte in der
Spielwelt suchen und ausgiebig die Gegend erforschen - was einen wegen der
imposanten Kulisse besonders lange am Bildschirm bindet. Auch die Kämpfe
gegen die Gegnermassen laufen grundlegend nach dem selben Prinzip ab. Wer
seine Attacken gut setzt und auch mal kontert oder ausweicht, wird schnell
jeden Feind ins Jenseits schicken. Trotz dieser kleinen spielerischen
Macken, ist Assassin's Creed ein Meilenstein der Videospielgeschichte.
Selten konnte ein Game grafisch aber auch in allen anderen Bereich so
überzeugen. Wer also eine Playstation 3 besitzt, darf dieses Spiel nicht
beim Händler liegen lassen. Assassin's Creed ist ohne Zweifel eines der
besten Action-Adventurespiele in diesem Jahr und so können wir eine klare
Kaufempfehlung aussprechen.
Features
- Man ist ein Killer: Der Spieler perfektioniert die Fähigkeiten, Taktiken
und Waffenfertigkeit vom tödlichsten und geheimnisvollsten Kriegerstamm in
der Geschichte. Er plant seine Attacken, schlägt ohne Gnade zu und kämpf
sich seinen Weg frei.
- Realistische, interaktive Umgebung: Man erlebt eine lebendige, atmende
Welt, in der alle Handlungen Auswirkungen haben. Horden reagieren auf die
Bewegungen des Spielers und werden ihm helfen oder daran hindern, voran zu
kommen.
- Action in einer neuen Dimension - Völlige Freiheit: Der Spieler eliminiert
seine Ziele überall, jederzeit und mit welchen Mitteln auch immer. Er lauert
seinen Opfern in der detaillierten, originalgetreuen und offenen Spielwelt
auf. Er erklimmt Gebäude, besteigt Pferde, integriert sich in die Menge und
tut alles, um seine Ziele zu erreichen.
- Man erlebt die epischen Kreuzzüge neu: Assassin's Creed versetzt den
Spieler mit lebensechter Grafik, der Umgebung und den feinen Details einer
lebendigen Welt in das originalgetreue Heilige Land des 12. Jahrhunderts.
- Intensive Action mit Wurzeln in der Realität: Der Spieler erlebt packende
Action mit flüssigen und präzisen Animationen. Er benutzt ein großes
Repertoire an mittelalterlichen Waffen und stellt sich seinen Feinden in
realistischen Schwertkämpfen.
- Next-Gen-Gameplay: Die eigens für die Next-Gen-Konsole entwickelte Engine
ermöglicht ein organisches Spieldesign mit offenem Gameplay, intuitiver
Bedienung, realistischer Interaktion mit der Umgebung und ein flüssiges,
genaues Kampfsystem
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