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Einleitung:
Aus
dem Haus From Software kommt nun ein weiteres Spiel der Armored Core Serie.
Das Spiel mit dem Titel "Armored Core: Another Age" verspricht heiße
Mech-Action für die Playstation 2. Bisher brachte man mit From Software nur
simple RGB-Spiele in Verbindung, aber seid dem Start der Mech-Spielereihe
Armored Core erfreuen sich diese Spiele immer größerer Beliebtheit. Wer
sich allerdings wundert, dass so schnell nach Release des eigentlichen
"Armored Core 2" auf Sonys Playstation 2 gleich ein Nachfolger zur
Stelle ist, sei gleich vorweg eines besseren belehrt: "Armored Core 2:
Another Age" ist nichts weiter als eine Vollpreis Missiondisk zum
letztjährigen Playstation 2-Launchtitel. Während dessen die japanischen
Spieler sich über eine Onlineoption erfreuen, mit der heiße Onlinegefechte
ausgetragen werden können, hat die europäische Variante dieses leider
nicht. Grund dafür ist das noch nicht vorhandene Internetangebot von Sony
der dieses nicht zuläßt.
Zum
Spiel:
Armored
Core 2: Another Age schließt genau da an, wo "Armored Core 2"
endete und erzählt somit die Geschichte um Verschwörung und politischen
Intrigen in der Zukunft weiter. Die Erde ist noch mit dem Wiederaufbau nach
der Zerstörung durch einen 30 jährigen Krieg beschäftigt. Zwischen den
Gesellschaften und der Erdregierung findet ein Machtkampf statt, und der
Spieler steht genau zwischen den Fronten. Die Regierung hat mit dem Spieler,
einem als Rabe bekannten Söldner, Kontakt aufgenommen und möchte, daß
dieser auf Ihre Seite kämpft. Rabe hat einen eigenen Armored Core und
suchst immer nach neuen Gelegenheiten um Upgrades und neue Waffen zu kaufen.
Wird Rabe der Erdregierung sagen, dass auch die Gesellschaften seine Dienste
haben möchte? Natürlich nicht. Sollen die sich doch um die Politik kümmern
- du willst einfach die besten Missionen vom höchsten Bieter erhalten.
Optisch
und spielerisch hat sich zum Vorgänger nichts geändert. Die Steuerung ist
sehr umfangreich und zum Teil auch sehr kompliziert. Der Schwierigkeitsgrad
ist zwar ein wenig besser geworden aber trotzdem weiterhin hoch. Im späteren
Missionen hat man ohne genügend Übung und der richtigen Ausrüstung kaum
Chance, diese Missionen auf anhieb zu gewinnen. Das wichtigste bei allen
Missionen ist die Ausrüstung des Mechs und genau hier liegt auch das
Suchtpotenzial des Spiels, denn das Aufrüsten des eigenen Kampfroboters
macht einen Heidenspaß, zumal im Vergleich zum Vorgänger noch einiges an
Material und Waffen dazugekommen ist.
Neben
den Missionen die zu bestreiten sind, fallen vor allem die beiden
Menuepunkte Shop und Werkstatt ins Auge. Diese beiden Punkte gehören mit zu
den wichtigsten Punkten in dem Spiel. Mit dem nötigen Kleingeld kann man im
Shop Teile und Waffen kaufen und verkaufen und so seinen Mech aufrüsten. In
der Werkstatt werden ACs montiert und Farben geändert. So wird der
Kampfroboter mit der Zeit zur wahren Kampfmaschine aufgebaut. Das ganze
steht unter dem Motto "Desto besser der Mech, um so leichter werden die
Missionen". Das klingt zwar ein wenig einfach aber insgesamt macht das
riesig Spaß. Die so genannten Jäger und Sammler werder Ihre wahre Freude
haben.
Durch
den Wegfall des Onlinemodus ist leider auch der Arenamode des Vorgängers
verschwunden. Was ebenfalls auffällt, ist das die etwas komplexe Erzählstruktur
- via virtuellen Emails usw. - weggelassen wurde. Im Sequel gibt es nur noch
einzelne Missionen anzuwählen, die sich nach und nach freischalten. Die
Missionsbriefings werden noch immer in vorzüglicher Sprachausgabe
vermittelt, was der Atmosphäre zu Gute kommt.
Multiplayerfans
brauchen aber jetzt nicht verzweifeln, denn Armored Core 2: Another Age
bietet auf diesem Sektor einiges. Neben Duellen via Splitscreen gibt es noch
einen 2 Player Missionsmode, indem man zu zweit durch die Missionen
kooperiert. Sind dann noch zwei Playstation 2 und zwei Spiele
vorhanden, kann man über Linkkabel mit einem Freund in verschiedenen Arenen
antreten. Hierbei können die aufgemotzten Mechs importiert werden.
Technik:
Insgesamt
bietet das Spiel über 100 Missionen, die abwechslungsreich gestaltet sind.
Das spricht für eine gute Langzeitmotivation. Grafisch kommt die
gleiche Engine zum Einsatz, deren Stärke (60 fps konstant) und Schwächen (öde
Texturen) leicht zu erkennen sind. Optisch kann man so kaum was aussetzen,
außer das die Grafik nicht mehr so spektakulär wirkt - wie vor rund einem
Jahr - als Armored Core 2 auf dem Markt kam.
Die
Musik ist unauffällig und fällt weder besonders positiv noch negativ auf.
Der Sound im Spiel ist ebenfalls angemessen. Explosionen und andere Töne
kommen authentisch rüber und unterstützen gut das Spielgeschehen.
Die
Steuerung ist mal wieder kompliziert aber trotzdem gut gelöst. Man braucht
zwar einiges an Übung bis man damit zurecht kommt aber nach einer gewissen
Eingewöhnungszeit kann man diese doch beherrschen.
Fazit:
Das
Spiel ist eigentlich nur eine Weiterführung des Armored Core 2 - Spiels.
Grundlegend hat sich wenig geändert außer das die Missionen neu und die
Aufrüstbarkeit größer geworden ist. Spieler die besonderen Spaß an Aufrüsten
von Mechs haben, wird dieses auf jedenfall freuen.
Wer sich also zu den begeisterten Robotermechanikern zählt, bekommt
einiges für sein Geld geboten. Armored Core Fans können ebenso zugreifen
wie Leute die den zweiten Teil noch nicht kennen, da dieser mehr bietet. Wer
aber ein neues Spiel erwartet hat, wird sich enttäuscht sehen, da Armored
Core 2: Another Age mehr eine Vollpreis Missiondisk von Armored Core 2 ist.
Besitzer des Vorgängers müssen selber entscheiden, ob die neuen Missionen
eine weitere Vollpreisanschaffung rechtfertigt. Leider wurde der Onlinemodus
entfernt was aber eher Sony zuzuschreiben ist. Wo kein Netz ist, kann auch
kein Onlinespiel laufen. Rundum ist das Spiel aber sein Geld wert.
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