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Armed and Dangerous - Review (Xbox)

Wertung:
84 %

Einleitung:  

Fans von Third-Person-Shooter können sich freuen, denn über Lucas Arts kommt das Spiel Armed and Dangerous auf den Markt. Das abgedrehte Spiel wurde von den Planet Moon Studios entwickelt. Viel schwarzer Humor und noch mehr Action sollen die Garanten für viele lustige und spannende Stunden sein. Zumindest verspricht das der Hersteller. Wir konnten jetzt die fertige Xbox-Version testen. Ob das Spiel die hohen Erwartungen erfüllen kann erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Im Mittelpunkt von Armed and Dangerous stehen die Löwenherzen, eine Gruppe von vier total abgedrehten Typen. Der Spieler übernimmt dabei die Steuerung von Roman, der ein relativ normaler Mensch ist. An seiner Seite kämpft der Maulwurf Jonesy, ein Tee trinkender Roboter und ein kleiner blinder stinkender Mann. Zusammen suchen die Rebellen nach dem Book of Rules. In dem Action-Game wird der Spieler vor allem eins machen, ballern was die Waffen hergeben. An Anfang agieren wir recht spärlich ausgestattet mit einem Gewehr und ein paar gefundenen Granaten. Das wird sich dann aber schnell ändern, denn im Spiel nehmen wir so einiges auf. Rund 17 irre Waffen stehen uns im gesamten Spiel zur Verfügung. Die Vielfalt reicht dabei von der Kuddelmuddelbombe bis hin zum Raketenwerfer. Mit diesen zerstören wir nun alles was uns vor das Zielkreuz kommt. Personen stehen dabei genauso auf unserer Abschussliste wie Fässer, Maschinen oder ganze Gebäude. Geht uns mal die Munition aus sammeln wir einfach die auf, die getötete Gegner fallen gelassen haben. Außerdem erhalten wir durch diese auch Medipacks, Granaten und viele andere wichtige Objekte. Mit diesen erledigen wir dann unsere Aufgaben. Das kann mal die Zerstörung von Gebäuden sein oder die Rettung einer unserer Teammitglieder. Aber auch Verteidigungsaufgaben werden uns zugetragen. Egal was wir machen sollen, es endet immer darin alles abzuballern was sich bewegt.

Wir steuern unsere Spielfigur aus der Third-Person-Perspektive. An unserer Seite agieren die anderen Teammitglieder, die eigenständig in das Kampfgeschehen eingreifen. Mit optionalen Kommandos können wir den Jungs zwar Anweisungen geben aber das sollte man in schwierigeren Spielabschnitten lieber lassen. Besser ist es sie hinter unserer Spielfigur stehen zu lassen damit sie nicht in den Tod laufen. Das machen die harten Jungs nämlich gerne. Sobald sie Schüsse hören sprinten sie nach vorne und ballern was die Waffen hergeben. Dabei erleben sie oft eine böse Überraschung denn die Gegner sind zahlenmäßig weit überlegen. So übernehmen wir lieber die ganze Arbeit - was zumindest kontrolliertet abläuft als das alle nach vorne stürmen. Die Gegner stehen entweder in den Umgebungen herum oder kommen nach einem Alarm aus den Hütten gerannt. Der Spieler kann die Massen ein wenig reduzieren, indem er z.B. die Hütten zerstört. Sind diese platt ist zumindest sichergestellt das aus diesen keine Feinde mehr kommen. Aber nicht nur die feindlichen Kämpfer machen uns mehr oder weniger Probleme. Sie werden unterstützt von riesigen Kampfrobotern, die mit mächtigen Waffen ausgestattet sind. So hat man dann auch einiges zu tun bis man weiter kommt. Zum Glück bekommen wir immer die passenden Waffen geliefert mit denen wir alle Probleme aus dem Weg räumen können.

In Gaststätten dürfen wir dann auch unsere Waffen aufstocken. Dort erhalten wir neue Primär- oder Sekundärwaffen, sowie Gesundheit und spielwichtige Utensilien. Außerdem stehen uns fest installierte Geschütze zur Verfügung. Mit diesen Waffen haben wir zwar um einiges mehr Schusskraft aber auch den Nachteil, dass nur ein kleiner Bereich bearbeitet werden kann. Nicht selten kommt es vor das wir am Geschütz von einem seitlich stehenden Gegner beballert werden während wir vorne ganze Horden vernichten. Wohin wir als nächstes müssen zeigt uns ein Radar an, dass eine rote Einfärbung in der Richtung hat, in der wir als nächsten gehen müssen. Desto näher wir dem Ziel kommen desto kleiner wird dieser rote Bereich. Hinzu kommt im Menü eine Aufgabenliste die detailliert auflistet was noch abgearbeitet werden muss. So weiß der Spieler immer was er noch zu erledigen hat. Die gesamte Action wird dann durch viele nette Videos zusammengehalten. In diesen kleinen Filmen wird die Story sehr witzig erzählt. Hier kann sich der Akteur wirklich verwöhnen lassen, denn keine Szene wird abgespielt ohne das sich der Zuschauer vor lachen abrollt. Dabei nehmen sich die Protagonisten gerne selber auf die Schüppe und viele kleine Anspielungen auf bekannte Lucas-Arts-Filme versüßen die Videos. Ein wirklich gelungener Spaß den man unbedingt gesehen haben muss.

 

Technik:

Optisch sieht das Spiel recht gut aus. Eine gute Weitsicht ist genauso vorhanden wie hochauflösende Texturen und nette Explosionen. Daneben wir man auch noch gute Licht und Schatten- sowie nette Wassereffekte zu sehen bekommen. Die Figuren sehen auch noch ganz passabel aus, auch wenn die Animationen sehr hölzern wirken. Diese bewegen sich sehr steif und ungelenk durch die Levels und selbst bei Sprüngen sieht es so aus, als wenn unser Held einen Stock verschluckt hat. Auch wenn hier nicht alles ideal aussieht wird dadurch das Gamelay nicht gestört. Dafür ist viel zu viel Action angesagt, so dass man locker darüber hinweg sehen kann. Zwischen den Levels wird der Spieler dann mit den witzigen Videos belohnt. Der Sound ist auf einem ähnlichen Niveau angesiedelt. Die Stimmen in den Videos klingen gut, auch wenn manche Sprecher einen Hang zur Übertreibung haben. Der Witz geht dadurch aber nicht verloren. Im Spiel selber wird der passende Sound immer richtig eingespielt und die Geräusche klingen ebenso gut wie die Waffen. Die Steuerung ist angenehm einfach gehalten. So kann man in wenigen Minuten voll loslegen. Im Spiel wir dann auch immer wieder Hilfe angeboten. Ein wenig krankt das Spiel an der KI der Mitstreiter. Diese verhalten sich nicht immer intelligent und so rennen sie genauso in die Schussbahn unserer Feinde wie in unser eigenes Feuer. Hinzu kommt dann auch noch das sie eigentlich nur in die Richtung schießen in die wir ballern. So lässt man sie oft hinter sich damit sie ja nicht störend eingreifen. Die Gegner dagegen sind ein wenig besser. Sie ducken sich, rennen auch mal weg und agieren so wie man es von ihnen erwartet. Dank eines einstellbaren Schwierigkeitsgrads ist das Spiel für Anfänger aber auch Profis geeignet. Trotzdem werden Genreneulinge einige Probleme bekommen da die Gegner sehr zahlreich sind. Fasst man dann alles zusammen so kann das Spiel als technisch gelungen betrachtet werden, auch wenn nicht alles perfekt ist.

 

Fazit:

Armed and Dangerous ist ein witziges Third-Person-Shooter-Spiel das vor allem durch die Videos nie langweilig wird. Hier darf der Spieler über 60 Minuten Film genießen. Das Spiel selber ist ebenfalls sehr unterhaltsam, auch wenn es nicht viel Intelligenz vom Spieler abverlangt. Dafür wird viel Abwechslung geboten und das ist bei so einem Spiel das wichtigste. Die Optik ist dann genauso gelungen wie die Steuerung. Dank eines einstellbaren Schwierigkeitsgrades ist das Spiel für Anfänger genauso geeignet wie für Genrekenner. Durch die Kombination aus Witz und Action kann das Spiel so fesseln das man gar nicht mehr vom Bildschirm los kommt. Viele Waffen und Items sorgen dann dafür, dass der Spieler immer die richtige Antwort auf die Massen von Gegnern parat hat. Diese machen uns das Leben wirklich schwer. Da aber viele Heilpacks und Munition im Spiel verteilt wurden ist das nicht ganz so schlimm. Betrachtet man alles zusammen muss man feststellen, dass sich das Spiel für Fans des Genres lohnt. Sie werden wirklich köstlich unterhalten. So können wir auch Armed and Dangerous zum Kauf empfehlen.

 

 

 


Wertungsbox:

Armed and Dangerous (Xbox)

 
 Armed and Dangerous
EUR 59,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 85 %  
Sound: 83 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer: 83 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 86 %  
Gesamtwertung:  84 %  



 

 

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