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Alarm für Cobra 11: Crash Time - Review (Xbox 360)

Wertung:
69 %

Einleitung:

Die RTL-Fernsehserie Alarm für Cobra 11 dürfte eigentlich jeder kennen. Alles begann 1996 mit dem Pilotfilm Bomben bei Kilometer 92. Mittlerweile sind schon über 20 Staffeln gelaufen und ein Ende ist nicht abzusehen. Bei so einem großen Erfolg ist es schon fast selbstverständlich, dass ein passendes Spiel nicht fehlen darf. Über die letzten Jahre sind davon ebenfalls viele mehr oder weniger erfolgreiche Umsetzungen auf den Markt gekommen. Jetzt feiert auch das Rennspiel Alarm für Cobra 11: Crash Time auf Microsofts Xbox 360 Premiere. Auf PC konnte man schon Ende 2007 auf virtuelle Verbrecherjagd gehen. Wir konnten uns jetzt die fertige Xbox 360-Umsetzung genauer ansehen. Ob sich das Spiel nicht nur für Fernsehjunkies und Möchtegernpolizisten lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Bevor wir in ein Polizeiauto steigen und bösen Jungs festnehmen, wollen wir ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erscheint ein einführender Film. Im Anschluss folgt das Anfangsmenü. Hier dürft Ihr ein bestehendes Spiel laden, ein neues beginnen, die erreichbaren Erfolge ansehen oder in den Bonusbereich wechseln. Unter zuletzt genannten Menüpunkt findet Ihr nette Filme wie Längste Rampe, Moderne Waffen oder Massenkarambolage. Am Anfang bleibt uns notgedrungen nichts anderes übrig, wie ein neues Spiel zu starten. Es folgt ein weiteres Menü mit den Punkten "Die Falle", "Einzelrennen", "2-4 Spieler", "Optionen", "Spielsteuerung" und "Erfolge". Wie gewohnt kann der Spieler unter Optionen die spielrelevanten Einstellungen und unter Spielsteuerung die Lenkung anpassen. Kommen wir nun zu den einzelnen Spielmodis. Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten Alarm für Cobra 11: Crash Time zu spielen. Die Fälle ist dabei der Storymodus, der von Anfang bis Ende durchgespielt werden kann. Ihr habt eine fortlaufende Handlung, die jeweils aus mehreren Missionen bestehen. Diese werden etwas lieblos durch kleine Ingamefilme inkl. deutscher Sprachausgabe eingeleitet. Hier werden Kriminalfälle mehr oder weniger nachgespielt und durch mehrere Einzelmissionen verbunden. Sobald man eine Mission bestanden hat, darf die nächste angegangen werden. Hat man im Storymodus die ersten Autos und Strecken freigefahren, so darf man sie im Einzelrennen ausgiebig testen. Hier kann der Gamer Strecken, Gegner und Verkehr frei wählen und seinen Bedürfnissen anpassen. Daneben soll man auch noch im Splitscreenmodus gegen Freunde antreten. Die Rennen sind auch hier frei konfigurierbar. Dabei darf jeder Spieler sein Lieblingsfahrzeug bestimmen. Wir schlüpfen nun in die Rolle eines Autobahnpolizisten. Sehr arcadelastig sollen wir nun diverse Aufgaben bewältigen. Mal muss ein Verkehrsrüpel zur Strecke gebracht oder vorgegebene Checkpoints innerhalb einer bestimmten Zeit abgefahren werden. Also alles sehr genretypische Aufgaben. Dazu fahren wir mit unserem Auto vorgegebene Strecken ab. Diese liegen notgedrungen in Deutschland, was man unschwer leugnen kann. Das Gameplay selber ist sehr actionlastig, denn Unfälle sind an der Tagesordnung. Diese wurden recht gut in Szene gesetzt und so schaut man den monströsen Unfällen gerne zu. Sobald etwas im Spiel passiert wird automatisch in einen Wiederholmodus geschaltet. Jetzt kann man sich die Szene in aller Ruhe und mit unterschiedlichen Perspektiven noch einmal ansehen. Wer das nicht möchte, der drückt einfach einen Knopf und kann weiterfahren. Die Crashs kommen nicht selten vor, denn meistens fahren wir auf sehr befahrenen Straßen. Die Verkehrsteilnehmer benehmen sich dabei wie in der Realität. Sie wechseln die Spur, machen auch mal gefährliche Aktionen und biegen überraschend mit und ohne Blinker ab. Wir können dann natürlich mehr in dem Spiel machen, wie nur das Fahrzeug lenken. Neben Gas geben und bremsen soll der Spieler auch noch hupen, Blaulicht einschalten, im richtigen Moment die Handbremse ziehen, wahlweise schalten und gegebenenfalls das Nitro benutzen. Das verleiht uns dann einen Extraschub. So fahren wir nun ein Rennen nach dem anderen und versuchen die gestellten Aufgaben zu lösen.

 

Technik:

Mit der Grafik kann man gut leben, auch wenn diese an Referenztitel nicht heran kommt. Grundlegend kann die gezeigt Umgebung inkl. Vegetation überzeugen. Nett sehen auch die Autos aus, die recht ansprechend modelliert wurden. Allerdings hat man in anderen Spielen schon realistischere Fahrzeuge gesehen. Ein wenig besser hätten auch die Texturen ausfallen können, die teilweise matschig wirken. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Zum einen werden wir passend eingespielte Umgebungsgeräusche zu hören bekommen. Auch die Motorgeräusche klingen recht gut. Einer stimmungsvollen Musik dürft Ihr dann ebenfalls lauschen. Echt mager ist allerdings die Synchronisation. Leider hat der Hersteller wenig motivierte Sprecher engagiert, die ihre Sätze eher lieblos herunterbeten. Die Kamera hat alles im Blick. Unterschiedliche Ansichten zeigen alles aus guten Perspektiven. Hinzu kommen bei Crashs die Wiederholsequenzen, die alles bombastisch in Szene setzen. Gelungen ist auch die Steuerung. Die arcadelastige Lenkung klappt auf Anhieb und grundlegend machen die Fahrzeuge genau das, was wir von ihnen verlangen. Vor allem Anfänger werden kaum Probleme mit den Autos bekommen. An eine anständige Physikengine hat man auch gedacht. Es sieht schon nett aus, wenn Autos zusammenkrachen. Dank unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade werden Genreneulinge dann noch genauso gefordert wie Kenner von solchen Spielen. Fasst man nun alles zusammen, so kann man grundlegend mit der technischen Seite zufrieden sein. Allerdings gibt es doch so einige Punkte die negativ auffallen.

 

Fazit:

Alarm für Cobra 11: Crash Time ist ein nettes aber auch sehr durchschnittliches Rennspiel. Die Spielmodis bieten leider kaum Neuerungen und die Präsentation bringt nur selten das Alarm für Cobra 11-Fealing rüber. Hier hätte man eindeutig mehr machen können. Ebenso vermisst man einen anständigen Mehrspielerbereich. Warum man das Spiel nicht über das Internet zusammen spielen kann, bleibt uns ein Rätsel. Gerade hier hätten sich doch hammerharte Verfolgungsjagden angeboten. Alleine kann das Spiel einen auch nicht lange am Fernseher binden. Die Missionen sind viel zu lieblos aneinandergeklatscht. Wer also unbedingt ein Spiel zur Fernsehserie haben möchte, der darf gerne bei diesem Rennspiel zuschlagen. Nur, wer mit eingeschränkten Erwartungen an das Spiel heran geht, wird zumindest nicht ganz enttäuscht werden. Ein wirklicher Pflichtkauf für jeden Rennspielfan ist das Spiel aber nicht. Zu viele kleine Macken stören doch den ganz großen Spielspaß.

 

Features:

- Seriennahe Kriminalfälle mit über 50 abwechslungsreichen Aufgaben
- Extrem actionlastiges Spielgefühl durch interaktive Umgebungen
- Einzelrennen-Modus mit mehr als 40 Strecken
- Splitscreen-Modus, um sich mit anderen zu messen
- Zwei riesige, aufwendig inszenierte Spielwelten mit jeweils über 100 km Straße
- Neue Gegner-KI für selbständige Wegfindung unabhängig von einem Streckenverlauf
- Neue Stunts und Action, wie Sprünge mit Hilfe von Rampen
- Stark überarbeitetes und spektakuläreres Replay-System
- Komplett neues Grafiksystem im Nextgen-Look und zahlreiche neue grafische Effekte

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Alarm für Cobra 11: Crash Time (Xbox 360)

 
  Alarm für Cobra 11: Crash Time
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Grafik: 70 %  
Sound: 72 %  
Bedienung: 78 %  
Singleplayer: 66 %  
Multiplayer: 60 %  
Spielspaß: 65 %  
Gesamtwertung:  69 %  


 

 

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