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Aeon Flux - Review (Xbox)

Wertung:
77 %

Einleitung:

THQ bringt mit Aeon Flux ein neues Action-Adventure auf den deutschen Markt. Das Spiel basiert auf der Science-Fiction-Figur aus der gleichnamigen Kult-Zeichentrickserie auf MTV und schlägt eine Brücke zu dem kommenden Kinofilm mit Oscar-Preisträgerin Charlize Theron. Neben einer Playstation 2 wird auch eine Xbox-Version erscheinen. Diese konnten wir uns jetzt ausgiebig ansehen. Ob sich das Spiel nicht nur für Filmfans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Selbstverständlich werden wir nicht grundlos in das Spiel geschickt. Aeon Flux spielt 400 Jahre in der Zukunft. Die Bevölkerung der Erde wurde zum größten Teil durch die Industriekrankheit ausgelöscht. Nur Bregna, ein von Mauern umgebener Stadt-Staat existiert noch. Er wird von einem Kongress aus Wissenschaftlern regiert. Die Hauptperson dieser Geschichte ist Aeon Flux, eine der Hauptaktivisten der "Monicanischen"-Aufständischen. Aeon steht den Monicanern bei ihrem Kampf gegen die Herrschaft der Breen treu zur Seite. Auf Schritt und Tritt lauern tödliche Gegner, und ihre Loyalität wird mächtigen Versuchungen ausgesetzt. Aeon Flux ist schön und tödlich, und ihre Fähigkeiten übersteigen alles bisher erlebte. Der Spieler schlüpft natürlich in die Haut der schönen Heldin. Mit ihr sollen wir nun die Tyrannen endgültig zerstören. Bevor wir uns allerdings mit Aeon Flux in das actionreiche Abenteuer stürzen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet und ein Profil erstellt wurde, erscheint erst einmal ein einführendes Intro - mit englischer Sprachausgabe und deutschem Untertitel. Hierdurch wird die Story passend eingeleitet. Anschließend startet der Akteur direkt in das Spiel. Damit der Einstieg recht leicht fällt, gönnt uns der Hersteller ein kleines Tutorial. Dort laufen wir über einen Laufsteg und sollen unterschiedliche Bewegungen ausführen. In diesem Übungsbereich werden wir u.a. die Steuerung und die diversen Fähigkeiten unserer
Spielfigur kennen lernen. Die Steuerung ist ein wenig gewohnheitsbedürftig, denn unsere Spielfigur darf viele ihrer Bewegungen nur an bestimmten Orten ausführen. Haben wir diese Punkte erreicht, kann Aeon z.B. ihren Haken einsetzen. Zum Glück gibt das Spiel Hinweise, wann wir welche Taste drücken müssen und so werden wir recht schnell mit der etwas anderen Lenkung klar kommen. Außerdem laufen viele Aktionen fast automatisch ab. Viel falsch machen kann der Spieler also nur selten. Selbstverständlich ist es ein wenig verwirrend, das wir an bestimmten Stellen einen Haken einsetzen können und an allen anderen Orten nicht. Warum eine so unflexible Bewegungsfreiheit gewählt wurde, kann wohl nur der Hersteller beantworten.

Nachdem unsere Spielfigur den Laufsteg verlassen hat, werden wir in die erste richtige Mission geschickt. Hier wird der Spieler auch die Kugel kennen lernen, in der sich unsere Heldin gerne begibt. Mit dieser bewegen wir uns übrigens auch fort. Das hat natürlich diverse Vorteile, denn unter anderem können so Energiesperren überwunden oder sonst unzugängliche Orte erreicht werden. Die Kugel kann man allerdings nur dann nutzen, wenn ein Einstiegspunkt erscheint. Das gleiche gilt für das Aussteigen. Auch dieses ist nur dann möglich, wenn wir einen bestimmten Punkt im Spiel erreichen. Neben dieser Kugel werden wir übrigens noch weitere rollende Erlebnisse haben. Ein Aufklärungsroboter wird immer dann eingesetzt, wenn eine Alarmanlage ausgeschaltet oder Lasersperren überwunden werden sollen. Daneben müssen wir uns auch gegen eine Vielzahl von Gegnern zur Wehr setzen. Immer wieder trifft unsere Heldin auf Feinde, die wir auf unterschiedliche Weise ausschalten können. Zum einen kann unsere athletische Heldin diverse schnelle oder harte Schläge bzw. Tritte ansetzen. Hinzu kommen Würfe und Power-Angriffe. Außerdem stehen Waffen zur Verfügung. Diese feuern wir ohne groß zu zielen ab. So etwas wie ein Zielsystem gibt es in diesem Spiel leider nicht. Mit unserer FUG können wir übrigens vier verschiedene Munitionsarten (Pfeil, Magma, Schockwelle und Energieraketen) abfeuern. Diese gibt es allerdings nicht unendlich und so muss der Spieler sehr sorgsam damit umgehen. Wir agieren nun durch die etwas linearen Levels und versuchen die unterschiedlichen Feinde, Aufgaben und Rätsel zu bewältigen. Bei den Levels muss man ein kleines Lob aussprechen, denn die Umgebung passt optimal zu den Aktionsmöglichkeiten unserer Spielfigur. Außerdem werden wir immer wieder andere Orte zu sehen bekommen. Auch das der Spieler immer wieder anders agieren muss
(Spielfigur/Kugel), sorgt für reichlich Abwechslung. Leider hat der Spaß ein schnelles Ende, denn nach knapp 15 bis 20 Stunden werdet Ihr den Abspann sehen. Ein wenig länger kann es eigentlich nur dauern, wenn Ihr an den Aufgaben scheitert oder Euch - wegen permanenten Munitionsmangel - an den Gegnern aufreibt. Außerdem muss man bemängeln, dass keine Quicksave-Funktion eingebaut wurde. Gespeichert wird leider nur am Ende eines Kapitels.

 

Technik:

Die Grafik ist ganz in Ordnung. Vor allem die Lichteffekte und das etwas andere Szenario können begeistern. Wir agieren in einer kunterbunten SciFi-Welt, die optimal zum Spiel passt. Etwas magerer sind die Hintergründe ausgefallen, die karg und detailarm aussehen. Zum Glück werden wir einige Effekte zu sehen bekommen. Überzeugen kann unsere Spielfigur. Diese wurde wunderbar modelliert und animiert. Der Sound kann ebenfalls überzeugen. Eine passende Soundkulisse sorgt für eine ansprechende Atmosphäre. Neben diversen Ingamegeräuschen werden wir auch eine stimmungsvolle Musik zu hören bekommen. Zufrieden kann man ebenfalls mit den Synchronstimmen sein. Die englischen Sprecher machen ihre Arbeit wirklich gut. Dank deutschem Untertitel können auch die Spieler der Story folgen, die der englischen Sprache nicht mächtig sind. An die Steuerung muss man sich erst einmal gewöhnen. Das liegt vor allem daran, dass wir viele Aktionen nur an bestimmten Orten ausführen können. Oft scheitern wir auch, da wir nicht an der richtigen Stelle stehen. Gerade am Anfang werden wir hierdurch nur selten flüssige Aktionen ausführen können. Die Lenkung der Kugel ist dagegen kinderleicht. Diese folgt unseren Anweisungen sehr direkt. An eine kleine Physik-Engine hat der Hersteller ebenfalls gedacht. Es sieht schon cool aus, wenn Gegner geworfen werden oder Kugeln durch den Raum fliegen. Etwas schlechter ist die Kamera ausgefallen. Diese richtet sich grundlegend immer automatisch aus. Allerdings nur selten optimal und so muss der Spieler den Blickwinkel oft nachregeln. Wird es mal hektisch, kann es schnell unübersichtlich werden. Die KI der computergesteuerten Gegner hätte ebenfalls besser sein können. Wirklich intelligente Aktionen werden wir von den CPU-Figuren kaum sehen. Der Schwierigkeitsgrad ist recht hoch. Das liegt vor allem an der etwas anderen Lenkung. Hinzu kommen viele Gegner und ein permanenter Munitionsmangel. Außerdem dürfen wir erst nach einem absolvierten Level speichern. Fasst man nun alles zusammen, so kann man - trotz diverser Kritikpunkte - mit der technischen Seite zufrieden sein.

 

Fazit:

Aeon Flux ist ein nettes Action-Adventure-Spiel. Überzeugen können vor allem das Leveldesign, das abwechslungsreiche Gameplay, der gute Sound und die vielen Aktionsmöglichkeiten unserer Spielfigur. Allerdings gibt es auch ein paar Punkte die stören. Nervig ist z.B. die Kamera, die wir immer wieder nachregeln müssen. Die Kampfsteuerung ist außerdem ein wenig kompliziert. Es ist auch nicht unbedingt einfach, die Punkte in einem Level zu treffen, wo unsere Heldin ihre speziellen Bewegungen ausführen kann. Erst mit viel Übung werden die Aktionen flüssig von der Hand gehen. Haben wir die Steuerung erst einmal raus, so werden wir atemberaubende Sprung- und Akrobateneinlagen zu sehen bekommen. Witzig sind dann auch die Levels, in denen wir mit einer Kugel agieren. Der Einstieg in das Spiel ist zum Glück recht einfach. Neben einem kleinen Tutorial werden wir auch immer wieder kleine Hinweise zur Steuerung erhalten. Außerdem wurde alles in eine ansprechende SciFi-Story gepackt und so werden wir nie grundlos in ein Level geschickt. Wer die Vorlage nicht kennt, wird allerdings keine Hintergrundinformationen erhalten. Wir werden leider direkt mit der etwas komplexen Story konfrontiert. Wer also die Kult-Zeichentrickserie auf MTV und actionreiche Spiele mag, der sollte sich Aeon Flux ruhig mal ansehen.

 

Features:

- Basiert auf der bekannten MTV-Serie und dem aktuellen Blockbuster mit Charlize Theron
- Ausgefeiltes Kampfsystem: akrobatische Stunts und knochenbrechende Finishing Moves. Einsatz von "Flux" zur Ausführung präziser Attacken in Zeitlupe
- Futuristische Waffen und knifflige Rätsel
- "Style Meter" als Indikator für überdurchschnittliche Leistungen
- Weiterführung der Story von der Zeichentrickserie bis zu den Events im aktuellen Kinofilm
- Englische Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln!

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Aeon Flux (Xbox)

 
 Aeon Flux
EUR 44,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 78 %  
Sound: 82 %  
Bedienung: 72 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 75 %  
Gesamtwertung:  77 %  


 

 

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