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Colony Wars 3: Red Sun

Tipps und Tricks

Waffenwechsel:

Als Erstes ist es wichtig, den Wechsel zwischen den verschiedenen Laser-Typen im Schlaf zu beherrschen. Ballert Ihr nämlich immer nur mit dem normalen Laser, braucht Ihr zu lange, um ein Ziel zu zerstören. Dezimiert Ihr dagegen erst mit dem Schildlaser die Schutzhülle und zerstört dann den Rumpf, könnt Ihr Euch schneller den nächsten Bösewicht vorknöpfen. "Das sind doch nur wenige Augenblicke", werden Kadetten vielleicht einwenden - richtig, es sind tatsächlich nur wenige Sekunden, die Ihr durch Kombinieren von Schild- und Rumpflaser spart, aber genau diese Sekunden machen im Gefecht den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage aus.

Raketenabwehr für Anfänger:

In der Hitze des Gefechts klinken Eure Gegner jede Menge Zielsuchraketen aus. Diese nervigen Verfolger könnt Ihr durch enge Kreismanöver austricksen und abhängen - die Rakete verliert Euch aus den Augen, und die Warnung verlischt auf dem Display. Aber: Durch solche "Top Gun"-Aktionen steigert Ihr vielleicht Euer Ego, aber die Mission wird dadurch erheblich schwerer. Warum? Nun, Ihr verliert damit einfach zu viel Zeit. Während der Flug-Show zerstören Feinde oft Kampfschiffe, Jägerunterstützung oder beides. Deshalb solltet Ihr stets genügend "Flare"-Täuschziele mitführen. Sobald die Warnung ertönt, legt Ihr den Störsender ab, fliegt weiter und ballert konzentriert auf den Gegner. Und die Hi-Tech-Dinger sind billig - von denen kann man nie genug dabeihaben!

Raketenabwehr für Fortgeschrittene:

Schottische Piloten aufgepasst - jetzt wird's günstig! Denn wer Raketen hasst, sich aber keine Täuschziele kaufen will, kann den heftigen Einschlägen dennoch sauber entkommen. Achtet erst auf das Display: Seht Ihr die Rakete (erkennbar am Leuchtschweif), fliegt einfach rückwärts und beobachtet die Rakete bei der Verfolgung. Jetzt schießt Ihr Sperrfeuer. Die Rakete ist schneller als Ihr und wird früher oder später mit einem Knall explodieren. Schwieriger wird die Aktion, wenn der Feind hinter Euch eine Missile auskoppelt. In diesem Fall fliegt Ihr erst per Turboschub (zweifacher Druck auf den Beschleunigungsknopf) geradeaus, wendet dann und fliegt rückwärts weiter. Übt das Manöver am besten auf einer Planetenoberfläche. Auf jeden Fall kostet die Aktion kaum Zeit und spart Euch "Flares" - das gesparte Geld könnt Ihr ja dann im Sternencasino verspielen...

Die optimale Schlagdistanz:

Größere Schiffe haben eine unangenehme Eigenschaft: Die Dinger sind schwer bewaffnet und haben absolut keine Lust, Euch nahe an sich heranzulassen. Die Folge ist ein wahrer Laser-Regen, der auf mutige Angreifer he-rabprasselt. Deshalb solltet Ihr die Monster möglichst von unten oder oben angreifen - dort sind meist deutlich weniger Geschütze postiert. Außerdem nähern sich Profis den dicken Dingern vorsichtig und mit Dauerfeuer. Achtet auf den Energiebalken der Gegner: Sobald der zu schrumpfen beginnt, seid Ihr in der richtigen Schlagdistanz. Oft bemerken Euch die Aufklärungssensoren noch gar nicht, und Ihr richtet ohne Risiko großen Schaden an. Werdet Ihr unter Feuer genommen, fliegt Ihr bei gleichbleibender Distanz um den Feind - das vermindert schwere Treffer!

Mach mal Pause:

Selbst der beste Pilot wird mal ordentlich durchgerüttelt - einige schwere Lasertreffer lassen die grüne Schildleiste dahinschmelzen. Dann wird's auch schon gefährlich, und der Rumpf (rote Leiste) nimmt Schaden. Bleibt auch in der Hitze der Schlacht cool und blinzelt öfter mal auf Eure Zustandsanzeige. Bei Gefahr nehmt Ihr eine Aus-zeit und schießt per Turbo in sicheres Gelände. Wartet ein paar Sekunden ab, und wenn Eure Schildenergie wieder im grünen Bereich ist, fliegt erneut in die heiße Zone. Das kostet zwar etwas Zeit, ist aber immer noch besser als abgeschossen zu werden. Was, Euer Schild lädt zu langsam auf? Dann aber flugs ein Kühlsystem einbauen lassen - die Dinger sind günstig & Gold wert!

Der Haken an der ganzen Sache:

Die flotten Feindjäger sind ganz schön lästig: Stets kurven sie wild herum und ballern oft frontal in Eure Kanzel. Auch der "Thunderbowl"-Killerwettbewerb nervt mit superschnellen Gegnern. Deshalb unser Tip: Legt Eure Gegner einfach per "Grapple Hook" an die Kette. Jetzt genießt Ihr zwei entscheidende Vorteile: Eure Feinde können nicht mehr wegdüsen, und sie können ihre Frontlaser nicht mehr auf Euch ausrichten. Die Folge: Mit einigen schnellen Laser-Salven legt Ihr die Gefahr schlafen und koppelt im Anschluss gleich den nächsten Feind an

Jäger-Verlockungen:

Es scheint so einfach. Da soll man einen Konvoi eskortieren oder so ein schwächliches Transportschiff begleiten, und dann schwärmen schier endlose Jägerverbände heran. Vor allem weit entfernte Flieger sind für Euch leichte Beute. Wie im Flug vergeht die Zeit, und beim fröhlichen Halali auf die Jagdmaschinen entfernt Ihr Euch immer weiter vom verwundbaren Objekt. Halt, schwerer Fehler! Der Profi pfeift auf langsame Lockvögel außerhalb des Zielgebietes, denn solche Bauernopfer sollen Euch nur möglichst weit weglocken. Bleibt cool, sondiert stets das Radar und schaltet nur die bedrohlichen Gegner aus.

Warp-Nachschub und seine Folgen:

Manchmal ist der Alltag eines Kampfpiloten wie der eines Fließbandarbeiters: Man schuftet und schuftet, aber die Arbeit will einfach kein Ende nehmen. Der Grund für die "Red Sun"-Sonderschichten sind meist Warp-Portale, aus denen alle paar Minuten eine Handvoll Flieger düsen und sofort Kurs auf ihr Ziel nehmen. Deshalb ist aufmerksames Studium des Radarschirms gefragt: Ortet Ihr weit weg von der Kampfzone neu hinzugekommene rote Punkte, riecht das nach Ärger. Fliegt sofort mit Dauerfeuer auf Konfrontationskurs. So fangt Ihr die in einer geraden Linie einfliegende Verstärkung problemlos ab. Viel kniffliger wird es nämlich, wenn die Gegner an der Schlacht teilnehmen: Dann fächern sie auf, ballern herum und müssen zeitraubend verfolgt werden!

Kampfschiff-Kleinigkeiten:

Auf den ersten Blick (und nach dem ersten Abschuss) sind größere Kampfschiffe ganz schön bedrohlich. Die Dinger scheinen schier unbesiegbar zu sein und Euch aus jeder Richtung mit Lasersalven förmlich zuzupflas-tern. Doch mit Taktik ist das Ganze halb so schlimm. Jedes Schiff und jede Basis hat nämlich einzeln zerstörbare Geschütze. Erkundet bei den ersten Anflügen erst mal, wo die verwundbaren Stellen liegen, und stimmt Euren Anflugwinkel so ab, dass Ihr diese Ziele unter Feuer nehmen könnt. Dann zischt per Turbo und im Zick-Zack-Flug wieder weg und knöpft Euch den nächsten Schwachpunkt vor. Aber nicht nur Geschütze, auch andere Stellen wie Schutzschildgeneratoren und Startrampen sollten primär zerstört werden. So erleichtert Ihr den Abschuss großer Ziele und legt den Nachschub trocken - entscheidende Vorteile im All!

Warp-Exodus:

Es ist schon verlockend, nach dem Öffnen des Flucht-Portals noch eine Handvoll Jäger zu knacken oder größere Schiffe anzugreifen - schließlich gibt's ja oft Belohnungen für jeden einzelnen Abschuss. Dennoch: Wenn Ihr auf Nummer Sicher gehen wollt, spart Euch solche Extratouren und düst mit Turbo-Schub sofort in Richtung des grünen Punkts auf dem Radar. Besonders bei den "Engram"-Missionen (bei denen ein "Game Over" droht), solltet Ihr nach dem Erreichen der Hauptziele möglichst schnell das Weite suchen: Wer weiß, welche unliebsamen Überraschungen drohen! Und jetzt ab in die Kanzel, Pilot!

Dank an:

Kai Reidke

 

 

 

 

 

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